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Full text of "Der Jude im Sprichwort der Voelker"

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HIEMER 



Derjude im Sprichwort 
der Volker 



1942 



— 



DER STURMER BUCHVERLAG 
NORNBERG 



Einband ran Eridj Dicdickc, Hannover 



Drucfc: Lcipzigor Vcrlagsdructoi G. m. b. H., vorm. Fischer 8t Kii 



ursten 



Inhaltsverzeichnis 

Vorwort 7 

1. Keine Religionsgemeinschaft, sondern cine Rasse! ... 9 

II. Die geborcnen Verbrecher 20 

HI. Ungeziefer der Menschheit 34 

IV. Meistcr der 1 ti gc . . 4' 

V. Der Judeneid 4 8 

VI. Has Diebesgcsindel S3 

VII Die Erzbetrfiger 5 6 

VIII. Die Wuchercr 69 

IX. Sie wollen nicht arbeiten 75 

X. lbr Gott ist das Geld Si 

XI. Der Jude im Handel 9 2 

XII. Die Wahrheit iiber die Judentaufe 97 

XI II. Die Driickeberger im Kriegc 105 

XIV. Wenn der Jude an der Macht ist 113 

XV. Die GrolSenwahnsinnigen 116 

XVI. Das Judenweib 119 

XVII. Die Rassenschander 1:4 

Will. Menschenm8rder von Anfang an 132 

XIX. Das Teufclsvulk 137 

XX. Wer sich mit Jiiden einlaBt 143 

XXI. Iliitet euch vor den Juden! 156 

XXII, Gibt cs anstandige Juden? 161 

Will. Ilinaus mit den Juden! 16+ 

XXIV. Vereppttct von aller Welt 169 

XXV. Buntcs und Nachtrag 1S5 

Nachwort 210 



Vorwort 



Sich mit den Juden niiher zu beschaftigen und vor allem 
das vcrbrccherische Tun und Treiben der jiidischen Rasse 
der Mitwclt kundzutun. gait in den vergangenen Jahrhun- 
derten als „unfein" und „kulturlos". Jeder, der es wagte, 
die Maske der Juden zu liiften und die Wahrheit zu sagen, 
wurde fiir ..dumm", fur „fanatisiert", ja sogar fur „irr- 
sinnig" erkliirt. Kennzeichnend ist es, daG sich gerade ge- 
wisse Kreisc der „Intelligenz" der nichtjiidischen Volker 
am lautesten zum Fiirsprecher Alljudas machten, wenn es 
gait, jene zum Schweigen zu bringen, die durch die Ver- 
breitung ihres Wissens die Machtstellung des Juden in Ge- 
fahr brachten. Die damaligen Vertreter der „Intelligenz" 
waren durch ihre Erziehung, durch ihr Studium und durch 
i h re „Bildung" so verbildet, dafi sie den Blick fiir unbe- 
streitbare Tatsachen vollig verloren hatten. Nicht zuletzt 
taten auch die vom Judentum aufgebrachten Gelder zur 
Pflege einer „objektiven" Wissenschaft das ihre, um jenen 
Judengenossen die Arbeit nicht nur interessant, sondern 
auch eintraglich zu gestalten. 

Im Gegensatz zu jenen „hoheren" Schichten hat das Vol k 
schon seit langer, langer Zeit der jiidischen Gefahr seine 
besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das einfache Volk 
mit seinem klaren Blick, mit seinem unverbildeten Denken, 
mit seinem feinen Gefiihl und vor allem mit seinem untriig- 
lichen Instinkt, hatte sofort erkannt, dafi die Judenfrage 
von xingeheuerer Bedeutung ist. Im Zusammenleben mil 
den Juden lcrnten dann die Volker die Niedertracht des 
jiidischen Rassengemisches am eigenen Leibe kennen. Ihr 
Wissen vom Juden fand schlieBlich seinen Ausdruck in 



iMttt es daher „,d,t l,M, f r „ VerfassCT dieses Buches 

5£!K R d edefsr t ,tisc - z . ai " vo - m ^ di - h » 

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Der Verfasser 



I. 
Keine Religionsgemeinschaft, sondern eine Rasse! 

Unter drier Rasse versteht man eine Vielheit von Mcnschen 
mit gleichen korperlichen tind geistigen Merkmalen. Auch 
die Juden sind eine Rasse. Sie bilden aber insofern eine Son- 
derrasse, als sie kein einheitliches Blut in sich tragen, son- 
dern aus den WesensmerkmaJen dcr verschiedensten Men- 
sclienrassen Zusammengesetzt sind. Die Misehlinge aber 
folgen immer der „argeren Hand", das heiflt, sie vereini- 
gen in sich vorwiegend die schlechten Eigenschaften jener 
Rassen, aus denen sie hervorgegangen sind. So kommt es 
auch, daft das jiidische Rassengemisch von Anfang an eine 
Teufelsrasse gewesen ist. 

Die Juden wohnen nicht in eincm eigenen Lebensraum, son- 
dern sind auf der ganzen Welt verbreitet. Mit Vorliebe hal- 
ten sie sich in jenen Landern auf, wo „Milch und Honig 
fliefk", das heifit, wo Wohlstand und Reichtum herrschen. 
Wenn sie die Volker ausgeplundert haben, drangt sie der 
ewige Wandertrieb ihrer Rasse wieder fort in em anderes 
Land. Einem Heuschreckenschwarm gleich fallen sie ein und 
bringen Siechtum und Tod mit sich. Die heimgesuchten Vol- 
ker ahnen nicht, daft sie den Teufel in Menschengestalt in 
lhre Gemeinschaft aufgenommen haben. Die Juden ver- 
stehen es auch meisterhaft, ihre arglosen Gastgeber zu tau- 
schen. In Deutschland sprechen sie deutsch, in England 
englisch, in Frankreich franzosisch, in Spanien spanisch 
und so weiter. In Deutschland bezeichnen sie sich als „gute 
Deutsche", in England als „vollkommene Briten", in Frank- 
reicfa als „begeisterte Franzosen", in Spanien als „wasch- 
echte Spanier". Nur eines — so sagen sie — unterscheide 
sie von den Einwohnern der Gastlander: ihre Religion. 






Sie hatten nur einen anderen Gottesglauben; im iibrigen 
aber seien sie ihren Gastvolkern vollig gleich. 
Mit dieser Tiiuschung haben die Juden die Welt Jahrhun- 
derte hindurch in die Irre gefuhrt. Sie wuBten, warum sie 
die Verschiedenartigkeit ihrer Rasse leugneten. Sie wuBten, 
warum sie sich als „harmlose Religionsgemeinschaft" tarn- 
ten. Die Volker sollten es nicht erfahren, dafi sich die Juden 
rassisch von ihnen unterscheiden. Vor allem aber sollten sie 
nicht wissen, dafi die Juden infolge ihrer rassischen Ver- 
schiedenheit auch ganz anders denken, ganz anders fiihlen 
und ganz anders handeln als ihre Gastgeber. Das Judentum 
wufite, daB ihm Gefahr drohte, wenn ilim das schutzende 
Mantelchen seiner „eigenen Religion" abgerissen und die 
judische Rasse in den Blickpunkt der Menschheit gestellt 
wLirde. Die Erkenntnis der Judenfrage als eine Rasse n- 
f rage'hatte zu einem Umsturz der Welt und damit zum 
Ende Alljudas gefuhrt. 

Der Judenkenner und antijiidische Vorkampfer Ritter von 
Schonerer war es gewesen, der den Ausspruch tat: 

„Die Religion ist einerlei, 

In der Rasse liegt die Sclnveinerei!" 

Mit diesen derben, aber eindeutigen Worten hat Schonerer 
den Kern der Judenfrage freigelegt. Nicht die judische Re- 
ligion ist das entscheidende, sondern die judische Rasse. 
Schonerer war aber nicht der erste gewesen, der die rassi- 
schen Verschiedenheiten der Juden klar erfafk hatte. Schon 
viele Jahrzehnte zuvor hatten andere den „Schlussel" zum 
Verstandnis der Judenfrage gefunden. Das Volk, das ein- 
fache, primitive Volk, war es gewesen, das die grofie Tiiu- 
schung des Juden durchschaut und die Judenfrage als Ras- 
senfrage erkannt hatte. In zahlreichen Sprichwortern hat 
das Wissen der Volker seinen Ausdruck gefunden. 



Schon im vorigen Jahrhundert kemiaeichncte man imunga- 
"^'^l^die judische Rasse mit folgendem Spnch- 

NV "" : Der grope Fehler des Juden liegt nicht 

■ m seiner Religion, sondern in seiner Rasse. 

[Jngttrn 

Ahniich sagetl die Franzosen: 

Der Jude ist ein Menschengeschleckt f&r sich. 

(Frankreich) 

Sehr alt ist der Reim: 

Der ]ude hat wokl des Menschen Gestalt. 
Doch /chit ihm des Menschen innerer Gehalt. 

(Deutschland) 

Mit Vorliebe werden auch Vergleiche zwischen Menschen 
und Tieren gezogen: 

Der Krehs ist kein Fisch, 
' ein Jude kein Mensch. (Ruthenien) 

Warum hat blofi der Hebe Gott das Afjen- 

Und das /udenvolk erschaffen? 

(Deutschland 

Die Antwort auf diese Frage gibt ein suddeutscher Aus- 

spruch: .,, 

Dali der Mensch nicht sinke herab zum Affen, 
Hat Colt zwischen beiden den Juden erschaffen. 

(Suddeutsch'huul 

Da fi Gott mit der Erschaffung des Juden kein Meisterstuck 
geleistet hat, bestatigt man in Deutschland: 

Ms Gail die Juden erschuf. 

m U A or schlecht aufgelegt gewesen sein. 

Deutschland) 



11 



10 






Ein wenig bekanntes, aber dafiir urn so tref fenderes Sprich- 
wort ist im Bayerischen Hochgebirge zu Hause: 

Wenn du einen Juden mit einer Kith triffst, 

begegnen dir vier Rtissen. ,,, ,, ,. 

(Hochland) 

(liin Beweis dafiir, Jaii man im Volkc den Juden als cine Mischung 
der drei Grundrassen schon lange erkannt hattc.) 

Im Siiden des Reiches hort man oft das Wort : 

Bei der Sail keiiu' ich mieb mis, 

aber beim Juden vichi. (saddeutschland) 

(Das heiflt: Das Schwcin gehflrt einer Rasse an. Weil aber der Judc 
mehrerc Rasscn in sich tragt, darum ist er sclnver zu durchschanen.) 

Wenn der Franke sagt: 

Solcbe Rassen 

Mir nicbt passen, - . « 

dann meint er die judische Rasse, die sich aus mehreren 
Rassen zusammensetzt. 

* 

Die Rassen merkmale des Juden haben in den Volkern 
von jeher Abscheu und Widerwillen hervorgerufen. Es gait 
daher immer als eine Herabsetzung, wenn ein Nichtjude 
mit einem Ilebraer verglichen wurde: 



Er ist ekelbaft wie ein hide. 

(Ehemaligcs Polen 



(England) 



Er sieht wie ein Jade a us. 

Er kommt daher wie ein Jude. .. 

(bchwaben) 

Br bat e Gang wie ii Jitdd. 

6 ' (Westmark) 



Aus Marokko stammt der Ausspruch: 

Schade urn das Auge, 

das im Gesicht des Juden sleek 1 .. 

(Marokko) 

(DamiC soil gesagt sein, das einzige Schonc an den Sephardimjnden 
sci nur sein Auge.) 

Iluufig befassen sich Sprichworter und Redensarten des 
Volkes mit der Nase des Juden: 



Er bat einen Synagogenschliissvl 



Er bat einen Jndengurken! 



Deutschland) 



(Franken) 

Gott scbutze uns vor Trichinosen 

Und Judennosen! (Suddeutschland) 

Auch mit den Lippen des Juden beschaftigt sich das 
Sprichwort. Typisch frankisch ist der Ausruf : 

Er bat eine Judenschlappern. (Franken) 

(Unter „Sehla PP e.n" versteht der Franke e,ne wulstlge, herabhangende 
Unterlippe.) 

Deutsche Siedler in Ruthenien kennen folgenden Reim: 

Auf daji wis kein Versehen unterlaiife/i kann, 
1st mis unabnlich an der Fress' der Jndenmann. 

Ruthenien} 

; iTcli =- Mund.) 

Wenn bei eincm Menschen die Oh re n mifibildet sind, sagt 

man: 

I/mi steben die Obren weg wie einem Juden. 

(Deutschland) 



12 



13 




Die starkc Ausbildung des Adamsapfels bei den Juden fcenn- 
zeichnel die Redensart: 

Er hat ein en Judenapfe/. 

rl (Deutschland) 

Auf die bei den Juden haufig auftretenden Plattfufle wci- 
sen hin: 

Er hat fudische Flatten (Plattfiifie). 

(Franken) 

Er hatscht daher wie ein Jude. 

(Suddcutschland) 
Einem Dicken ruft man zu: 

Du mil deinem Judenbauch! ,„ 

(Deutschland) 

Kennzeiehnend sind auch folgende Redensarten : 
Der mit seinem Judenbuckelt 

Er grinst wie ein Jude. 

(Deutschland) 
Er wackell wie ein gemiiste/er Jude am Sabbat. 

(Ehemaliges Polen) 
Er ivackell wie der Jude fiber dem Talmud. 

(Ehemaliges Polen) 
Er nickt wie ein Jude beim Cebet. 

(Ukraine) 
b rituellen Yorschrilten m ulJ nnmlich der Jude beim Gebet do 
Oberktirper hin und her bene:: 

Gerat jemand in mafllose Wut, so sagt man : 



,'Dcutschland) 



Er spuckt wie ein Jude, 

der semen Froze fi verloren hat. 



(Mitteldeutschland) 



H 



„ ncnl L;u1g ,eiligen, der bei seiner Arbeit recht umstand- 

lidiist, gilt das Wort: 

/ l r sch Wl,i er " 7"*' (Rheinhessen) 

Die ahnUch klingende Bezeichnung: 

Er sehweift wie ein Jude. ( Sudd eutschiand) 

weist auf den Geruch der SchweififuRe der Juden bin. 

NX „hlbekannt ist dem Volke eine typische Eigentumlichkeit 
Is luden- das Mauscbeln. Man bezetchnet damtt den 
d ,{ lc besondere Ausbildung des jOdischen Keblkop es 
cdingten eigenartigen Klang der judtschen Sttmme Wah- 
id seiner Rede fuehtelt der Jude wild mit den Handen tn 
der Luft herum: 

Er tnauschelt wie ein Jude. (Deutsc hlanJ 

Das Mauscbeln kann man ererben, 

aber nicht erlernen. , Ueut sch!and) 

Mit vcrschicdenen anderen jiidischen Rassemerkmalen be-- 
schaftigen sieh die Redensarten: 

Er hat Locken wie ein Jude. 

Deutschland) 

Er hat ein Genick wie ein Jude. 

(Suddeutschlniu! 

Er hat einen F el tar . . - wie ein Jud'. 

(Franken) 

Er hat Siibelbeine wie ein Jud'. 

(Deutschland 

Er scbielt wie ein Jude. 

(Ungarn) 

und ahnliches. 

15 






Zu den ausgepragtesten Merkmalen des Juden gehort auch 
sein Rassegeruch. Von jedem Juden geht ein eigenarti- 
ger eklig-siifilicher Geruch weg. Auch eine — beim Juden 
allerdings selten vorkommende — gewissenhafte und regel- 
maiJige Korperpflege kann diesen „Duft" nicht ganz besei- 
tigen. Daf$; gerade das einfache Volk eine feine „Nase" 
und den Rassegeruch der Juden immer als abstofiend emp- 
funden hat, beweist die ganz besonders grofie Anzahl hier 
einschlagiger Spriehworter und Redensarten: 

Er stinkt wie ein Jude. 

(Deutschland und fast alle andcrcn Lander) 

Jude und Bock stinken vor Geilheit. 

(Deutschland) 
Drei Juden und zwei Kase 
sind fiinf Stinker. 



(Westdeutschland) 
Wenn du den Juden nicht siehst, 

Ivlieinland) 



mufit du ihn riecben. 



Wo auch der Jude kriecht, 
Wer ihn nicht sieht — ihn riecht. 

(Deutschland) 
A Jud' is, 

schmeckst nix? (Hochland) 

(Das heifiti Kin Jude ist es, riechst du es nicht?) 

Wenn ich mal diese Rasse seh', 

Tut mir gleicb die Neese (Nase) iveh. 

(Mitteldeutschland) 
lieher einen Geifibock als einen Juden. 

(Suddeutschland) 
(Das heifiti '^cr Jude stinkt noch mchr als ein Geifibock.) 

16 



Daft auch der vom Juden so bevorzugte Knoblauch nicht 
immer angenehm ist, bestatigen die Redensarten: 

Er stinkt rvie der Jude nach Knoblauch. 

(Ostland) 

Wo der Jude sitzt, stinkt es nach Knoblauch. 

(Schwaben) 

Wenn ein Nichtjude unangenehm aus dem Mund riecht, 
sagt man von ihm: 

Er hat einen Juden gekufit. 

(Deutschland) 

Die Juden von Hurbach (bei Krumbach) schienen ob ihres 
( ; c ruches besonders gefiirchtet gewesen zu sein. Man sagte 
niimlich: 

Er stinkt wie sieba Juda von Hurbach. 

(Schwaben) 

Und ahnlich: 

Do stenkt's wie en d'r Laupheimer Judegass. 

(Schwaben) 

's siiflelet wie in'm Jude Haus. 

(Schwaben) 

Wenn man in Baden die Wahrheit seiner Behauptung be- 
sonders unterstreichen will, beteuert man: 

Es ist so gewifi wahr, 

so wahr, wie d'Jude stinken. 

(Baden 

Einen notorischen Betruger fertigt man mit den Redens- 
arten ab: 

Er lap s'Bescheifia ill. 

wie der Jud' 's Slenka. 

(Schwahcn) 



2 Ili.'iiH-r. Der Jude imSprk'U .mi 



l 7 



Dem isfs angebore, wie em Jud' 's Stenke, 

(Schwaben) 
Zeigt jemand iiblc Eigenschaften, so sagt man von ihm: 
Br riecht nach dem J it den. 

(Deutschland) 
Zi.hlrcich sind auch die Reime und Kinderverse, die den 
judischen Rassegeruch zum Gegenstand haben: 

Der Jude Isaak Meyer, 
Der stiukt wie faule Eier. 

(Westmark) 
Die Fiifie g'hor'n zum Laufen, 
Zum Riechen g'hori die N,is\ 
Dem Juden riechen d' Fit fie 
Und laufen tut ihm d'Nas'. 

(Egcrland) 
Judastinka, meek, meek, meek! 
's Sauerkraut is felt, felt, fett! 
"s Schweinefleisch ist gut, gut, gut! 
I'fui Teufel! Stinkt der Jud, Jud, Jud! 

Franken, Nghe Hesselberg) 

Butterbrot und Schinken, 

Alle Juden stinken. 

(Deutschland) 
Schwarz, iveifi, roll 
Gib mir a Stiickla Brat! 
Gib mir a Stiickla Schinken! 
Alle Juden stinken! 

(Frankcn, N.ilie Hesselberg) 
Judenstinker , Itzigbar, 
Reckt sei sttnkerts Ar ck her. 

^I'ranken) 



Ond en Ongarn ionte, 
I!, 'Hi m'r G'sondheit tronke, 
Binder, do hots g'stonke! 
Bei're Stub' vol! Jude., 



(Schwaben) 



DaB endlich alle Juden unangenehm riechen, bestatigt das 

Wort: 

Beim schonsle Jude stenkt's. 

(Schwaben) ' 

* 

Wie die bereits aufgefuhrten Sprichworter beweisen, ver- 
fiigen die Volker iiber eine ausgezeichnete Beobachtungs- 
gabe. Sie lassen sich aber von aufieren Merkmalen der Ju- 
den nicht tauschen. Sie wissen, daft es auch Juden gibt, die 
nicht immer judisch aussehen und alle judischen Rassen- 
merkmale aufweisen. Vor diesen besonders gefahrlichen 
Juden warnt der Reim: 

Es haben die juden in Lund und Slrafien 
Nicht immer krause Haare und krumme Nasen. 
Die Scb/immsten sind die, die man nicht kann 
Und sich so gerne Deutsche nennen. [erkennen 

(Deutschland) 



2* 



19 




In Ruthenien sagt man : 






Polsky most, Niemecki post 
a zidowskie nabozentsivo 
irsi blazenstwo. 



(Ruthenien) 



(Einc polnischc Briicke, 

ein deutscher Fasttag 

und cin jiidischcr Gottesdienst 

sind eitles Kinderspiel.) 

Juden sind haven dig dreckiger 

llls *"&*■ (Norddeutschland) 

Ihm guckt d'r J ttd bet alia Knopfldcher 

r tuts! , c , , , 

(Schwuben) 

(Das heifit: Er hat lauter Fchler.) 

Der J tide ist der Rost auj dem Eisen. 
(Also ein Schadling.) (Norddeutschland) 

Bin fetter Rabbiner und ein magerer 
Priihit taugen beide nicl.it viel. 

(Deutschland 

Ein alter Reim aus Hcssen lautet: 

Ein J tide mid em l'l 1'Igel i 

Sind zwet schlechte I'ihl (V5gel)! 

(Hesscn-Nassau) 
Und weiter: 

Bin WMscher und ein Jud' 

Wachsen auj einer Stud' (Staude). 

, (Elsafi 

Juden sind schlechter ah vine schwarze 
Kntz. 

(Mitteldeutschland) 



mn }6d s ,eckt so roll Abgotterei und. 

B absucht,HurereinndJ 

Stoddes Juden *i«*ig ** ^^^ 

Auch ta O** u- -P *- juden Wtne — *- 
lichen EigenschafteD m: 

Bat man fentals an, der **£**> 
- dafieinJudenvnsMkand^ 

Di e Hundescbnauze und das Judenberz 

sind immer halt. (E hcmaliges Polen) 

• • aleichen Aueenblick dasselbe aussprechen, 
den Woiten : 



Weiter: 



Ein Jttde ham geritten 
. h ,i einem bdhernen Pferd, 
Da schrien alle Juden: 
, :s ist keinen Veller mrt! ^^^ 

's juden seine Schlecbtigkeit, 
' S Herrgolt seine Gerecbtigkett 
D<mrn ,,, lllle Ennghei,. ^^ 



*l 



22 



Sehr gut : 

Ungefdhriich ist der Jude uur zu der 
Zeit, wo er noch nicht geboren wurde. 

(Ostland) 

DalS selbst Gott nur schwer mit dem Juden fertig wird 
glaubt man in Ruthenien: 

Wegen der Juden hat auch Gott outers 

verve i iff. 

° (Ruthenien) 

So recht volkstiimlich : 

Unser Herrgott hat einen einzigen Fehler 
gemacbt. Er hiitte die Juden im Rolen Meer 
ersaujen lassen miissen. 

(Oberfranken) 

* 

Auch die Gewohnheit der Juden, sicii immer nach vorne zu 
drangen, ist den Volkern bekannt. Sie sflgen: 

Sie drangen sicb beram wie die Juden um 

Cbristus. ,_ .. ,. 

(Ostland) 

Sie drangen sicb berum wie die Juden 

um einen Mann, der zum Markte fabrt. 

(Ostland) 

Sie baben sicb zusammengedrangt wie die 

Juden in der Synagoge. 

(Kroatien) 

Br ist wie der ewige Jude. ,„. c . , 
° J . (Oberfranken) 

(Das heiik: Er findet keine Ruhe und mufj immer drangen.) 

Er ist unruhig wie ein herumschweijender 

Jude. ... , 

(L'ngarn) 



24 






..... . le F| . ec hheit und Aufdringlichkeit haben die 

Volker ebenfalls am eigenen Leibe verspiiren miissen. Sie 

ndaher: 

„•>;,./,/ du den juden vorne hmaus, 
Komml er von hinten wieder ins Ilaus. 

(Deutschland) 

Die Flieg e > da " Uu ' ul "" d die J uden 
kannst du zebnmal fortjagen, 
sie konimen immer wieder. 

(BShmen) 

Er ist f recl} wie der J ude - 

(Ehemaligcs Polen) 

So neug ieri g ww e '" e !''dische Pantojjel. 

(Ehemaligcs Polen) 
Damit will aueh ges.tgt warden, dafi die Juden immer gut unterrichtet 
..Pantoflewa Poschta", das heifit: „Die Pantoffelpost , h,efi im 
ehemaligen Polen der" j«dische „Informationsdienst .) 



Auch uber die Zahigkeit des Juden berichtet das Sprich- 

wort: 

g r ist %ach (zah) wie Judenleder. 

(Mitteldeutschland) 



In Italien sagt ma" : 

E ostii"* 10 come un Ehreo - 



(Italien) 



(Ilartnackig wie ein J"de.) 

Die zahe, ungeniefibare Hautfaser beim Ochsenfleisch nennt 

jttdeafleiscb. 



man 



(Weatmark) 



25 



Vom Fleisch, das nicht ga * wcrdcn will, sagt man: 

Dat eas zah wie e Jud 
Oder : J 

Ma maent, dat war vom alte,, Jud. 
Weiter: (Westmark) 

Das Hit kein Jude aus (und wenn er 
stemalt ist). 

sssi,* juden> wic ihre ° esM ^ ^ W e is ^:t!;;i geha , 

Er wartet wie die Jude,, an/ ihren Messias. 
(Also mit riesigcr Gcduld.) (Uflgarr, 

Ahnlich: 

Br wartet auf etwas wie der Jud. 

(Schwaben) 
Von derZahigkeit desjuden berichtct auch das Sprichwort: 
Das bait kein Jude aus, 

viel weniger ein Christ. ,„ , 

(Norddeutschland) 

* 

Zahlreich sind die Sprichworter und Redensarten «* ■ . 
nut dem judischen Geschrei befasln 4' 
Deutschland sagt: Lassen. Wenn man Jn 

Es gebt zu wie in ewer Judemchule, 

(Deutschland) 
so will man auf ein furchtbares Durcheinander hinweisen. 

Einen ahnlichen Sinn haben die Ausspriiche: 
Sie toben und schreien 
«* der Jude im Cheder (in der Schule). 

(Ungarn) 
26 



lid was ecu leven ats in de synagoge. 

(Nicderlandc) 
QBa war ein Larro wie in der Synagoge.) 

Es bat denselben Wert wie das jUdiscbe 

„aj waj". (Ehcmaliges Polcn) 

I Es ist also wcrtlos.) 



Das ist eiue jiidiscbe Kirche. 



(Flimiscb) 



il)as heifit: lis lierrschl ein Radau wie in eincr Jtidenkirche.) 

Sie schreien wie die Juden im Bethaus. 

(Ehemaliges Polen) 

Er fiihrt sich auf wie der Jude im Wirtsbaus. 

(Schwaben) 

Es herrscht ein Durcheinander 

wie auf dem judischen Trodelmarkt. 

(Ungarn) 

Macbt no koin Gsaarras! ,,. . - , 

(ligerland) 

(Das heifit: Macht kein Geseires, macht kein Aufsehenl) 

Lamentiere (klage) nicht wie ein Jude! 

(Mitteldeutschland) 
* 

I >us freche Gebaren des Juden hat hiiufig zur Folge, dafi er 
von den anderen gepriigelt wird. Wie sich der Jude in 
einem solchen Falle benimmt, schildern die folgenden Aus- 
spriiche : 

Gibst du dem Juden ins Gefrefs. 
erhebt er sein Geschrei auf der ganzen Well. 

Ruthenien) 



27 



Per [hide is/ wie ein Schwein, 
iiicbts schmerzt ihn, dock er 'stdhnt. 

(Ruthenien) 

Wenn wan emem Judo, auf sein 

llubnerauge tritt, schreit ganz Israel. 

(Deutschland 
ll'eiin ein Jude gebauen wird, 
dwn schreit das gauze Bezirhsamt Jerusalem. 

(Obcrfranken) 

Dfifier verhauen wutde, das sagt der Jude eern 
mob das Warum,da s halt eraUenfeZ. * 

(Ruthenien) 
Er Stdhnt wie ein Judenbengel . 
f l e f Schweinefleisch versucht hat. 

(Ostland) 
)ef Jude schlagt wul schreit mgleich. 

(Rumanien) 
(Das ^a.i S tsc h „,. ig , lndschreit , alsoberunschuidigwarc) 



Wenn der Jude schmeichelhaft zappe/t, 
dann will er dicb nur bin/ers Lichl jiihren. 

(Ruthenien) 
Die Aufrichtigkeit des Li /(/iters, 
die Treue einer Frau, 
das i'ersprechen des Juden 
tttUgen ttichtS. (Ehemaliges Polen) 

Er schdtzt wie der Jude sein Wort. 

(Ostland) 

* 

Auch iiber das Ge wis sen des Juden herrscht in den Vol- 
kern eine Meinung: 



Der Jude hat ein Geivissen 
wie ein Kohlreuter (Sieb). 

Juden sind falsch. 



(Schwaben) 



(Sudetenland) 

Er hat so viel Schain wie der Jude. 
(Das heifit: Keine Scham.) 



(Ostland) 



Dart die ^'t 11 7 1 VCrS P rechen > aber nichts halten 
^ mt i//'^"^" ***"*— «* Kedens arten ^ 
Ausdrucl- 

W %tel lies Juden ist 

£>> rs precben mid nicht geben. 

vg (Ehemaliges Polen) 

Mlhesorgt, es ist noch nie d 
*4 der Jude sein Versprechen gehalten hatte. 

(Ostland) 



28 



Auch mit der jiidischen Schlauheit und Gerissenheit 
setzt sich das Sprichwort auseinander: 



Guten Tag, Bruder, sagte der Jude, 
da begegnete ihm ein Fucks. 



Norddcutscbiand) 



Mit Speck fang/ man Mils, 
awers keen Juden. 




(Norddeutschland) 


/• / ist begabt wie das Juden 


kind. 


(Ostland) 










29 



Er hat zwei /hike Fiifie wie der Jude. 

(Das heifit: Br ist ein gerissencr Kerl.) (Ungarn) 

Die jiidische Klugheit kennt man auch in Schwaben : 

D'r Christ stoht onter, 

wenn V nafi ist; d'r ]ud vor 'r nafi ist. 

(Schwaben) 

Water: 

Er is/ mil alien Salben geschmiert wie ein Jude. 

(Ungarn) 
Judenlist stinkt wie die Pest. 

(Franken) 

]ud' und Weib 

Si tid ein Leib. 

(Deutschlam! | 

(Das heifit: Der Jude ist ebenso wie das Weib schwer Za durch- 
schauen.) 

De Ji'idde send ossem Herrgott zn klog. 
(Das heifit: Zu sdileeht.) (Rheinland) 

In Rumanien sagt man : 

Grec galanton, 
ovrei porsl si Tingan 
cinlist nn se foate. 

Auf deutsch: 

Galanter Grieche, dummer Jud' und ehrlicher Zigeuner 

sind eine Unmoglichkeit. 

Wenn man den Wurm tritt, so kriimmt er sich, 
sagt der Jud. 

(Franken) 
(Das heifit: Der Jude verstcht immer geschickt auszuwcichcn.) 

30 



(Rumanien) 



ln Ungarn hort man den Spruch: 

Ravasz mint a g<5«Sg tOdo. (Ungarn) 

Aul deutsch: 

, ,. 1st schluu wie der gnecmsche Jude. 

I ni ,' : ,,,.|,ischcn Juden ware,, besondcs gelurchtet.) 

Von etnem besonders raffinierten Gauner sagt man: 

Er mu£ dock een Juden gefritbsHicki haben. 

(Mitteldeutschland) 

:HaufJg an gewandt ** Ken,v,c,hnung des gerissensten Spielers beim 

KartenspieL) 

Welche Gefahr jude und Alkohol fur die Nichtjuden 

bedeuten, bestatigen folgende SpricfawBrter: 

Wenn der Bauer sich im Wirtshaus besauft, 
-plundert ihn der Jude ga„, mm. ^^ polen) 

Er hat dutch den Suff sein Waits zugrunde 

gerichtet, aber den Juden bereicbert. 

" (Ostland) 

Durch das Trinken ohne Maf, wirst du deine 
Kinder ruinieren, den Juden aber bereicbem. 

(Ostland) 

Br Uebte viel %u trinken, 

■jetzt wei/i er nicbt. was %u tun. 

Was er besafi, bat der Jude erbalten. 

(Ostland) 

Dafl im Gegensatz dazu der Jude meistens den Alkohol 

meidet, behauptet folgendes Sprichwort: 

Es geschiebt. dafl der Jude iiber den Durst 
trinkt, aber nie. dafl er sich betrinkt. 

Ostland 



3 r 



Aufschlufiteich 1st auch ein siebenbu r „i schei . Sn . 

l eii ^ jieh sonst versandigt 
><> 'Jude ft** auchk,n ,e„ l„ ein 

wea °r sich sonst verrSt. 

(Das hcifit: Weil er fcrchto im „ , (Siebenbur.-on 

/:/;,( ''- /«> den anderen 

U,le d °' h'de iur den luden . 

Br lob, WU , der ]ude ^ ^ d ^ (Ehemaligcs Pol cn 

r. , (Ostland) 

Sr prablt wie der J tt d e ,„;, , • 

J«<te mu seinen Kjndem 

* (iihemaliges Polen) 

K^wftfe /, tf/ . ' *' h,ch - *»*»» er zuerst 

C Da * hei&: Der j u d c wi)l _. .. . . (Ungara) 

ntftfg wi , d , 

32 



Einen ahnlichen Sinn hat auch das Sprichwort: 

///. A der Jude scblagt seinen Sohn, 
wenn er gleich am Anfang geivinnt. 

(Ungarn) 



So haben also die Volker die Juden als die geborenen Ver- 
brecher kennengelernt. Es gibt daher fur einen Nichtjuden 
keine grofiere Beleidigung, aJs wenn er mit einem Juden 
verglichen oder gar iiber einen Juden gestellt wird : 



Er ist ein unbeschnittener Jude. 
Er ist schlimmer als ein Jud'. 
Er geht noch iiber einen Juden. 



(Deutschland) 
(Schwaben) 



(Suddeutschland) 



3 Hiermsr, Der .Jn.lt- im Sprichwort 



33 



III. 

Ungeziefer der Menschheit 

2u den typischen Wesensmerkmalen der Juden gehorttuch 

Are spnchwortlich gevvordene Unsauberlei, ff££ 

■den lehnen d,e Korperpflege ab . Sie baden nur ganl sel 

£ wo Leib , ober und aber ~*~^ Ki 

Are Wohnraume s.nd voWg verdreckt, fhre Kleidungsstticke 
tttetSn U 2e u UDiPt Dk *** daVOn ist ^ A 
und r" Unge2ieferS ~ "- ** ^ W -en 

S STtT' die ,r U / eSer i Qdische » Unsauberkeit ftfc. 
en smd auf versch.edenen Gebieten 2u finden. Der Tude 

r hnT " , naC n liiSSig - K6 '-P-'P«^ bedeutet dine 
fu« ihn etne muhevolle Angelegenheit, der er sich nur un 
gem untemcht. Der Jude hat auch kein Gefuhl fur d e S fi 
"ungen d,e eme gewissenhafte Korperpflege und dk Re n 

3erS an ^ ""*- **" - *-**- *■ 

der wt f , "W " Ur *" Pfuhk wohl - So ist denn 
der Jud fur ^ mchtjudische WeJt dje Verk 

Ungejuefcr. in Menschengestalt geworden. § 

Zu jenem Ungeziefer, von dem die Menschheit im allgemei 
nen de n gr 6«ten Abscheu hat, gehoren Wanzen und L 
DaB dte Juden fur die nichtjudischen Volker noch ek ' 
engender stnd als jene Tiere, bestStigen die Shorter , 

Juden im Haus 

Smd schlimmer als Wanze und Latts, 

(Mitteldeutschland) 
34 



Juden siltd schlimmer als Filzlause. 

(Schwabcn) 
(Das hcilSt: Man bringt sic niclit mehr los.) 

Er rubl nits wie der Jude von Wanzen. 

(Ostland) 

Er ist umstreul wie der Jude von Lausen. 

(Ostland) 

Juden und Fl-ohe sind die ungeduldigsten 

' Geschopfe auf Erden. 

(Deutschland) 

Recht bezeichnend ist ein niederlandisches Sprichwort: 

Een Jood en een litis is de -pest in je huis. 

(Niederlande) 
I in Jude und eine Laus sind die Pest im Haus.) 

Daft die Juden haufig von Ungeziefer befallen sind, be- 
haupten f olgende Sprichworter und Redensarten : 

Happele-Haa, 

Da Gud (Jude) haul Floh'. 

(Egerland | 

Er is/ beruntergekommen wie ein Jude 

mil Vexes, 

(Ostland) 

I'nter den Petes vcrsteht man die Schlafcnlocken der Juden.) 

Er kratzt sich wie ein Helle/jude. 

(Ehemaliges Polcn und Ostland.) 



3* 



35 



M dcr armen Bevolkerung i n R uthenien pflegt man ^ 

Wir haben die L'iuse am Kopf, 

die Juden aber haben sie aucb itn Herzen. 

(Das hdfit: Bei den J L ,dcn sifld Leib unci Sce.e vcrd^T^ 

InMazedoniensagtman: 

•O/e judische Lasts bat aucb den 



Blutegel getotet. 



(Mazedonien; 



MW dCUtSChe S P ricbw6rter ver ^hen die Juden mit 

Die Juden thun ebenso vie! Nu/z in der 
Welt schaffen wie die Maufi i m IP'eitzen. 

(Deutschland) 
Die Juden seynd t'inem Land so nu/z wie 
die Maufi auf Jem Getraideboden und 
die Molten im Kleid. 

(Deutschliind 

Selbst Schlangen und Heuschrecken werden in Beziehun- 
zum Judentum gebracht: ° 



Jud, Jud, du Nattembrul! 



(Franke 



Der Jude und seine „Balabuste" (Judenweib) 
smd wie Lacuste (Heuschrecken). 

(Rumanicn) 
(Das heiC: Wo sich die Juden niedcrlassen, fcieht Ungkick ein.) 



* 



36 



Aueh die Schmutzigkeit des Juden ist in vielen Landern 
sprichwSrtlich geworden: 

Do ist amol a Jud gn>en, 
Is an/ mid auf vull Rud given, 
//"/,/ da Rud is meg given, 
Do ist da Jud verreckt given. 

(Das heifit: (Stcicrmark) 

Da ist cinmal ein Jud gewescn, 
Ist auf und auf voll ScbmutZ gewescn. 
Wie der Schmutz ist wcg gewescn, 
Da ist der Jud tot gewescn.) 

Da sight es aus wie bei den Juden. 

(Ungarn) 
Do siebt's aus wie en 're Judestub '. 

(Schwaben) 
Jude und sauber sein is! unmoglich. 

(Rumanien) 
(Hicrzu erzahlt man folgende Anckdote: Bevor Alexander Cuza Herr- 
scher wurde, war er Bezirkshauptmann in Covorlui. Er war sehr 
strcng gegen Fremde und Betruger, besonders aber gegen die Juden. 
Einmal gab er der Polizei Bcfchl, jedem schmutzigen Juden die Schofle 
vom Rock abzuschneiden. Kin eifriger Komraissar traf auf dera Markt 
cinen solchen Juden, zog den Sabel und schnitt ihm die Schofie ab, ob- 
wohl der Jude bat: „Moi, lafi das Kleid, moi, der Dreck ist ja noch 
vom vorigen Bezirkshauptmann.") 

Weiter: 

Bleib vom Juden weg, 

Demi er besteht nur aus Dreck. 

(Norddeutschland) 

Essen tun die Juden wie die Barren, 
sebmutzen tun sie aber wie die Schweine. 

(Ruthenien) 



37 



die jttdische Unsauberkeit wird besonders hfiufig in 
Redensarten hingewiesen: 

Er isl schmuHig wie der .hide. 

(Deutechland 

Er isl rolzig wie der Jude. 

(Ungarn 

Er ist sauber wie des Juden Nacbtbemd. 

(Mazcdonicn) 

Er ist besudelt wie ein Judenkaftan. 

(Ungarn) 

Er siebl 11 us wie der Jud' mil den 
Gehetsriemen. 



(Ungarn) 



Er siebl aus wie e g'henkter Jud. 

Er siebl. cuts wie e g'spiener Jud. 

Dos schmeckt wot a siifia Jud. 
(Bezeichnung fur eine eklig sclimcckende Speise.) 



(Schwaben) 



(Schwaben 



(Fran ken) 



Die Folgen der jiidischen Unsauberkeit sind hiiufig Haut- 
krankheiten. Auch von ihnen berichtet das Sprichwort: 

Es gibt keinen Juden ohne Raude. 

(Bulgaria! ) 

Er ist stolz wie der Jude ouf seine Raude. 

I hemftligos Polen) 
(Das lieifit: Er hat kcincn Anlafi, stolz zu scin.) 

Er wird. sicb felzt seiner Arbeit ruhmen 

wie der Jude seiner Kiiilze. 

(Ostland) 



38 



,.;,. UU mil seinen Scbtdden wie der 
j„de mil seiner Kriitze. (Ostland 

(Das heifit: Bt kommt ebcnsowcnig von seinen Schulden , oS wie der 
jude von der KralM.) 

Br ubernimmt das wie der Jude die Riiud,. 

(Ostland | 
(Das heifit: Br ubernimmt das ebenso selbstvcrstandlich We d er jude 
Uiiude.) 

Er ist grindig wie ein jude. {Vngarn . 

Judiscber Kopjgrind kann nicbt gebeilt 
werden. (Mazed< nien ) 

(Die Tuden von Saloniki hatten einen unheilbaren Kopf ferind . Sie zo- 
ic * milienweise zum Meerufer und rieben dort .hren .y .tund*, 
!„,„ mi , Sand und mit den von der Sonne erh.trfen Ua,,, zic ,,,,, urn 
2 auf diese Art vom Kopfgrind zu befre.en zu versuc, cn . Ha nun 
je mand einen Fehler, von dem er nicbt brfre.t werden ka„ n , wird ob.- 
ges Sprichwort angewandt.) 

Die Ursache der jiidischen Schmutsdgkeit liegt v or aUfflStt in 
der Angst der Juden vor dem — Wa&ser: 

Er hat Angst vor dem Wasser wie der ] u de. 

(Ehema| iges p U-n 

Charakteristisch ist ein Sprueh, der besonder, hiiufig im 

chemaligcn Polen zu horen ist: 

Der Jude und der Russe waschen sich n, ir cl „ m al 
■ m jabre, wenn sie zufalfig ins Wasser g, fll /ie» 

sind. Sons/ gar nicbt. (nbem a . liges Polon) 

39 



In Siiddentschland hort man: 

Das Wasser hat heine Baikal, 

man kann sich nichi d'ran halten, ,, 

sagt der Jude, der sich nichl waschen wf' 

(Sud ( !cu' iCh ''"«d) 

Auf die den Juden mangelnde Neigung, die Fe |,StC> ihrer 
Wohnungen zu reinigen, weist der Ausspruch hf' 

Sier ist eine Aussicht ivie aus einem 
Jtidenfensler. 

(Das hciiit: £ine schlcchte Aussicht.) 



(Osttand) 



Wenn ein Kroate in den Schmutz getreten ist, *f * 

Ich babe ehien juden zerdnickt. 

(Kroatien' 
Zusammenfassend erklart endlich ein Reim: 

Der Jude ist nach Art und Wesen 
Der Menschheit Abschaum stets geweset 

(Nordd^u 



■/*■*> 






40 



iv. 

Meister der Liige 

Wer ein schlechtes Gewisse,, ^ sucht sich vor seinen Mil 
menschen anders zu geben, a , s er in wirk iichkeit ist. Die 
juden haben ein schlechtes Gewjssen . Sie lebten von An- 
fang an von der Begauner Utlg der nicht j U dischen Volkci-. 
Die stetige Angst aber, we fen ihrer V erbrechen Kur Vei-- 
antwortuag gezogen zu we*^ zwang sie nun zu Lugeili 
zu Liigen um jeden Preis. Sq wurden die Juden zum Mei- 
ster der Luge. Ihr „Talent" ubertmgen sie au f ih re Kin- 
der, und diese wieder brach ten es durch stet i g e Obung z u 
einer teuflisch-genialen Fe,- tigkeit im LQgen . Die V olke r 
haben den Juden als den H^ stes der Luge schon seit lan- 
gem erkannt und dies in * a|llreichen S prichw5rtern zum 
Ausdruck gebracht. Sie be»si chnen sogar den Juden als de„ 
Vater der Liige: 

Die Juden haben die , !jge /;/ dje WeU gebracht , 

(Deutschland) 
Jenen aber, so sagt sich das ^ die die Luge in die We]t 
gebracht haben, darf man nj^ trauen: 

Glaube dent Worte ^ Juden nichi> 
solange er lebt! 

(Ungarn) 
Dem Juden zu glaub en> js( $Qviel ah 
Wasser in einem Sieb,, 



'" zu messen. 



Der Jud' ist zivar kej,, «, 

aber scbenk' ibm kei„ en G ' lauben! 



(Ukraine) 



(Ukraine) 



4T 






Glattbe keinem Juden, 

•inch wenn er sagt, 

er kame direkt vom llimmel! 

Dem Pilger (chadjija) und dem 
Juden glaube nichtt 



(Ruthenicn) 



(Bulgaricn) 



Wer einem Juden glaubt und 's Belt verkauft, 
der mufi sicb aufs Stroh legen. 

(Kurhessen) 
Oder ahnlich: 

Wer einem Juden glaubt und Gott verleugnet, 
ist ewig verloren. 

(Deutschland) 

Einem Juden soil man so viel trauen 
wie dem Eis nach einem Nacbtfrost im 
Friihjahr. 

( Norddeutschland) 

In der Ostmark hort man hiiufig den Reim: 



Trau', scbaii, ivem, 

Kei'm Juden und kei'm Bbbm'! 



Und in der Pfalz: 



(Niederdonau) 



Glaab' kee'm Judd, er liigl, 
Schwindelt unn belriigt! 

De' Judd, der kann norr siege' 
Mil dreckig freehe Liige. 



(Rheinpfalz) 

(Rheinplal/.' 



42 



Sebr gut: 

Wenn eiu Jude dir scbone Worte nuicbl. 
So nimm dich erst recht vor ibm in acht, 

(Norddeutschland) 

Zigeuner werden in Bulgarien haufig als Liigner angesehen. 
\\ tlche Meinung man aber gar vom Juden hat, verrat das 
Sprichwort: 

Fin Jude liigl jiir zehn Zigeuner. 

(Bulgarien) 
Kennzeichnend sind auch die Ausspruche: 

Der Jude scbeul die Wabrbeil 
wie der Hase die Scbellentrommel. 

(Ukraine) 

Wabrhaflig! segg dei Juide — 

wenn bei luzet. ,„ . , ,, 

66 (Fricsland) 

(Das heilk: Der Jude sagt „wahrhaftig", wenn er liigt.) 

Alinlich: 

Wenn de Jud' „wabrbaftig!" seggt, 

(Ostpreufien) 



legt bei am dbllste. 



Writer: 



Ebenso wie die Eule das Licht 
Vertriigt der Jud' die Wabrheit nickt. 

(Norddeutschland) 

Frag' den Juden nach don Weg, wenn dit 
von demselben abkomtnen willstl 

(Bulgarien) 

Der Jude betel mil der Zunge 

und mil dem Mund liigl er derweil. 

(Schwaben) 



43 



Wer nicht mil liigt und nicht betrugt, 
1m Aug des Juden ditch nichts wiegt. 

(Alter deutscher Reim) 

/ ka sprecbe lenks, i ka spreche recbts, 

suit d'r ]ud' . 

(Schwaben) 

(Das hcilSt : Der Jude kann liigen, wie er will-) 

Ahnlich: 

Em Jude sagt, links sei recbts w/d 
sein llinterinaul sei sein Vordermaul . 

(Deutsehland) 

Vor der teuflischen Verstellungskunst der Juden warnt: 

Der Jude weint, wenn er lacbt 

und Inch/, wenn er weint. 

(Mazedonicn) 

Dafi der Jude immer liigt, glaubt man in Schwaben : 



Wenn der Jude den Mund aujtnacbt, 
dann liigt er. 



(Schwaben) 



Und ahnlich: 



Wenn der Jude die Zigurre aus dent 

Munde nimmt, iann liigt er. 

(Schwaben) 

Der Jude bat zwei Zimgen. Die eine 

belastigt Gott, die an der e halt die 

Christen zum Narren. , 

(Ruthenien) 

Liigen und Triigen ist Judenarl, 
Und keiner bleibl davor beivahrt. 

(Deutsehland) 



44 



Jude, Jude, du lebst von der Luge 
und von der Arbeit des Bauern. 

(Ukraine 

Auch fiber die besonders raffinierten Tricks der judisclien 
Liigner weifi das Volk Bescheid: 



Was d'r Jud' verachtet, 
des halt' V gem. 

Was d'r Jud' net will, 

des lobl 'r. 

Du mufit koin lobe, bis de mil 
em z'schaffe host, suit d'r Jud. 



(Schwaben) 

(Schwaben) 
(Schwaben) 



Wenn man in Bulgarien einen Menschen der Palscliheit be- 
zichtigen will, sagt man: 

Sein Herz ist wie der jiidiscbe Trodelmarkt. 

(Bulgarien) 

(Das heifit-. unwahr und voll von allerlei Schund.) 

Dafi Judenreden immer Liigen sind, bestatigt das Sprich- 

wort: 

Der Juden Reden und Liigen unterscbeiden 
sicb wie Eier von schwarzen und weifien Hiibnern. 

(Deutsehland) 

Auch in Ruthenien traut man dem Juden nicht, denn: 

Der Jude spricbt uiir einmal im Jahre die 

Wabrheit. r _ . . 

(Ruthenien) 



45 



Ahnlich ein Sprichwort aus Hessen: 

Wenn der Jud' die Wahrheit sagt, 
dann ist es nur ein Zufall. 

(Hessen) 

Wie sich der Jude in der Luge ubt, haben die Schwaben 
Langst durchschaut : 

Der Jude liigl so lange, bis er es selbst glaubt. 

(Schwaben) 

Haufig hort man auch folgende Spruche: 

Da nem Jud' vertraut, 

Da halt op Sank gebaut. 

(Rheinland) 

Er hat ihm einen Juden angebangt. 

(Deutschland) 
(Das heilSt: Eine Luge aufgebunden.) 

Resigniert meint man in Norddeutschland : 

Wenn der Jude uns einseift, halten tvir still. 

(Norddeutschland) 

Sehr gut : 

Der Jude sag/, immer das, was du gerne 
horsl; wie er es meint, das merkst du 
erst, wenn es %u spat ist. 

(Norddeutschland) 



Der Jude bat balder eine Luge, 
als die Maus ein Loch. 



(Schwaben) 



46 



DalS beim Juden Versprechen und Halten zweierlei sind, 
bestatigen die Sprichworter : 

Han dr 's versproche, soil e (ich) 's 

halte au? sait d'r Jud. 

(Schwaben) 



Versprecha und Halte ist z'viel, 
sagt der Jud. 



(Schwaben) 



In Bulgarien hort man oft den Ausdruck: 

Die jiidiscbe Schascharrna. 

(Bulgarien) 

(„Schascharma" ist ein schwer ubersetzbares tiirkisches Wort. Es be- 
deutet etwa „Betaubung". Man versteht darunter ein bewulStes, schlaues 
und freches Verwirren des Gehirns seines Gegners durch den Ergufi 
von Lugen, wodurdh der Jude schlieBlich erreicht, dafi der Goi in 
einen Zustand der Betaubung gcbracht wird.) 

Ein alter Kinderspruch aus dem Schwabenlande lautet: 

Dau hinta in dem Winkale, 

Dau hockt a alter Jud, 

Der kralzet an sei'm Scbenkale 

Und tuat a grofie Luag. 

(Schwaben) 

Wenn eridlich der Ukrainer sagt : 

Das Paradies wird dann auf Erden sein, 
wenn der Jude die Wahrheit sagen ivird, 

(Ukraine) 

dann will er damit zum Ausdruck bringen, da(5 die Erde 
ebensowenig zum Paradies werden kann, wie der Jude von 
der Luge liifit. 



47 



V. 
Der Judeneid 

Fur den Nichtjuden bedeutet der Eid ein heiliges Bekennt- 
nis zur Wahrheit. Wenn er nach seiner Aussage vor Gericht 
die Hand zum Schwur erhebt, gibt er die feierliche Ver- 
sicherung ab, dafi keine Luge von seinen Lippen kam und 
bekraftigt sie mit dem Ausruf : „So wahr mir Gott helfe!" 
So grofi beim Nichtjuden die Ehrfurcht vor dem Eide ist, 
so groft ist aber auch seine Abscheu gegenuber dem Mein- 
eid. Der Nichtjude sieht im falschen Eide ein Verbrechen 
der verwerflichsten Art, das nur durch harteste Strafe ge- 
siilint werden kann. 

Anders, ganz anders aber der Jude! Ohne jedes Bedenken 
hebt er die Hand zum Schwure. Wenn es ihm Geld ein- 
bringt, wenn er sich einer Gefahr zu entziehen vermag, vor 
allem aber, wenn er damit den verhafken Nichtjuden scha- 
den kann, dann schwort er mit Seelenruhe selbst den nie- 
dertrachtigsten Falscheid. 

Der Jude hat kein Gewissen, er hat keine Ehrfurcht vor 
dem Gesetz der Nichtjuden. Er macht sich auch keines Ver- 
brechens schuldig, wenn er vor einem nichtjudischen Gericht 
einen Meineid leistet, denn im Talmud steht geschrieben: 

„Ein Eid tritt nur dann in Kraft, wenn Herz und 

Mund ubereinstimmen." 

(Kizzur 67,6) 

„Wenn ein Jude einen Nichtjuden bestohlen hat und 
er zu einem Schwure gezwungen wird, dann kann 
er den Schwur in seinem Herzen fur ungiiltig er- 

kl;iren.' ; 

(Jorc dea 239,1) 



• vfilker haben im Zusammenleben mit den Vertretern 
T dischen Rasse die Falschheit des Judeneides v.eltau- 
de : d mt Urircn mussen. Es ist daher verstandlich, wenn 
Tcht den Sprichwortern immer und immer wxeder von 
dem judischen Meineid die Rede 1st. 
D er bekannte Ausspruch: 

Trau keinem Fuchs auf griiner Held' 
Und keinem ]nd' bei seinem Bidt 

stammt von Dr. Martin Luther. Dieser Reim wurde von 
Sm Volkern ubernommen und in etwas abgeanderter 
p orrn von Generation zu Generation weitervererbt. So 
heilit es: 

GlauV keinem Wolf auf wilder Heid, 
Auch keinem Juden auf seinen Eid; 
Glaub' keinem Papsi auf sein Gewissen, 

Du wirst von all' den dreien besch / 

(Deutschland) 

Die Schweizer haben den Spruch nochmals etwas umge- 
dreht: 

Trau keim Wolf uf witer Heid, 

Reim Pfaff bi sinem Eid, 

Keim Jud bi sim Givisse, 

Sust bist von alle bsch ...e! 



(Schweiz) 



Wciter: 

Kommt der Fuchs zur lleide 
Und der Jud' zum Eide, 
Sind sie frei alle beide. 

1 Hii'in.T, Der.Iude im Spriohtrort 



(Deutschland) 



49 



48 



Weit verbreitet sind audi die Verse: 

Ein Wolf, der schlajt, 
ein Jude, der schwort, 
und eine Frau, die weint, 
sind Bosheit erster Gattung 
mil Quasten und Fransen. 

Wenn ein Hund hinkt, 
ein Jade schwort, 
und ein Weib weint, 
traue nicht. 

Einer Frau, die weint, 
einem Pferd, das schwitzt 
und einem Juden, der schwort, 
glaube nicht. 



(Italien) 



(Ehemaliges Polen) 



(Italien) 



]unger Weiber Kranken, der Hunde Hinken 

und dem alien Juden sem Schworen, 

kann sich kein Mensch dran kehren. 

(Hessen-Nassau) 

lm Worte der Gelieblen und Eide des 

Juden ist heme grofle Sicherheit. 

(Ehemaliges Polen) 

Juden-Tranen und Juden-Schwiiren, 

Trau nicht bis hinter die Tbiiren. 

(Alter Reim aus Mitteldcutschland) 

Liebesschwiiren des Weibes — 

und Judeneiden darjst du nicht trauen! 

(Dcutschland) 

Eide sind Gold, 

Judenschwiire aber Double. ,_ , , ,. 

(Deutschland) 

(Das heiCt: Sie sind falsch.) 



5° 



Traue nicht, wenn der Hund schlajt, 
der Jude schwort und das Weib weint.' 

(Ehemaliges Polen) 
Glaubst du an den Judeneid, 
Tust du mir in der Seele leid. 

(Dcutschland) 

Wenn man in Siebenburgen im vornehinein weifS, dafl der 
andere die Unwahrheit sagt, ruft man ihm zu : 

Scbwore, Jud! 

(Siebenburgen) 

Hat einer einen Falscheid abgelegt, sagt man : 

Er hat einen Judeneid geschworen. 

(Tirol) 

Auf die Gleichgultigkeit, mit welcher der Jude jeden Eid 
schwort, weisen folgende Sprichworter hin : 

Wegen dem Dalles (Geld) 
Beschwort der Jude alles. 

(Norddeutschland) 

Ein Jude schwort einen Meineid f th- 
em Stuck Kasebrot. 

(Rhcinhessen) 

Eine zahme Kuh in den Stall zu treiben 
ist schwerer als einen Juden zum Eid. 

(Hochland) 
(Das heifit: Der Jude legt gewissenlos jeden Eid ab.) 



Ob es wahr ist oder nicht, 

der Jud' beschwort es trotzdem. 



(Ungarn) 



5 1 



Wabrhajtig, suit d'r ]ud', wetni V en 

Meineid scbworl! 

(Schwaben) 

Wenn es blofi aufs Schworen anhommt, 
sagt der Jude, hub' ich die Sucbe 
scbon gewonnen. 

(Deutsehland) 
Das Sprichwort: 

Der Jude schwort erst, wenn er es 

selbst glaubt, 

(Ungarn) 

weist darauf hin, dafi sich der Jude vor der Eidesleistung 
so in die Unwahrheit hineinlebt, bis er sie schliefilich selbst 
glaubt. 

In Franken hort man oft die Redensart: 

Er schwort untenhinaus. 

Franken 

(Eincm jiidischen Aberglauben zufolge hattc cin Schwur dann keinc 
Gultigkcit, wcnn der Schworendc die Schwurhand in die Hohe hebt, 
gleichzeitig aber die Finger der linken Hand dem Boden zuwendct.) 

Dafi man sich vorm Judeneid hiiten muli und einem jiidi- 
schen Ehrenwort nicht trauen darf, sagt man in der Rhein- 
pfalz: 

Ehre'wort vum Judd' 

Macht del Hans kaput t. 

(Rheinpfalz) 

Besonders kennzeichnend aber 1st das Wort: 



Das ewzige Echte am Juden 

ist sein Eid — mid der ist falscb. 



(Siiddeutsclilandj 



52 



VI. 

Das Diebesgesindel 

Sprichworter der Volker bezeichnen haufig den Zigeuner 
als Meister im Diebstahl. Fur den Verfasser dieses Buches 
war es sehr aufschlulkeich, eine Anzahl von Sprichvvortern 
und Redensarten zu finden, die den Juden als Diebesgenie 
kennzeichnen, ja ihn sogar iiber den Zigeuner stellen. 
Auch die Diebstiihle der Juden haben iiiren Ursprung im 
Talmud. Das judische Geheimgesetzbuch erlaubt ihnen aus- 
driicklich das Bestehlen der Nichtjuden. 1 is steht geschrieben : 

„Es ist gestattet, die Nichtjuden zu bestehlen." 

(Baba mezia 48 b Tosafot) 

In Befolgung dieses Gebotes hat der Jude von Anfang an 
Diebstiihle begangen. Auch diesem Tun und Treiben der 
Juden haben die Volker in ihren Sprichwortern Ausdruck 
gegeben : 

Wo viel Juden, da viel Diebe. 

(Mitteldeutschlandj 

That er auch noch so lieb, 

Der Jude ist und bleibi ein Dieb. 

(Alter Sprueh aus Milleldeutschlarul) 

Ein J ud', ein Loch im Sack. 

Bin' Katz', ein' Maus 

Sim/ vier geivisse Dieb' im Uiius. 

(Deutsehland) 

S/ieh/J der Jude ein Ei, 

so stieblt er auch ein Kamel. 

(Arabien) 



53 



Wenn tin Diebstahl besonders raffiniert ausgef fihrt worden 
ist, sagt man : 



Weiter: 



Das kann nur ein Jude geivesen sein. 

(Suddcutschland) 



Er stiehlt besser als ein Jude. 



(Frankrcich) 



Ober die judische Genialitat beim Stehlen berichten die 
opruche : 



lm Stehlen hat's zur Meisterschaft 
Immer nur der Jud' gebracht. 



Brahvurstfinger sind die besten 
Langfinger. 



(Deutschland) 



(Deutsehland) 
sfeWenT ^ DCr JUdC mk Sdnen kUrZe " Fi " gern iSt MdStCr " 



Eine feine Unterscheidung zwischen dem Zigcuner und Tu- 
den bnngt das Sprichwort: 



Zigemier stehlen alles, 

die Juden aber nur das Beste. 



(Siiddeutscliland) 



DaB es nicht ratsam ist, einen Juden Zu bestehlen, ist den 
Volkern ebenfalls bekannt: 

Bis ein Got etivas stiehlt, 
ist er zwanzigmal vom Juden bestohlen. 

(Ungarn) 

54 



Klau' dem Juden nicht das kleinste Stuck, 




Das raubt blofl deine Rub 


> 






In Kiirze boll er sich's zurtick 






Und noch viel mehr dazu. 












(Suddcutschland) 


Wenn jemand in Karnten etwas 


ganz 


Aufiergewohnlich.es 


geleistet hat, hort man : 









Er bat einen Juden bestohlen. 

(Karnten) 

Und in Mahren sagt man gar: 

StiebV erst mal einen Juden aus, 
dann ivirst du mein Freiind! 

(Mahren) 

(Das heifit: Du mufit durch einc besonders schwierige Tat beweisen, 
daB du meiner Freundschaft wiirdig bist.) 



55 



VII. 
Die Erzbetriiger 

Ebenso wie die Juden Meister der Luge sind, haben sie es 
auch im Betrug zu Hoehstleistungen gebracht. Den Juden 
isi es zur Pflicht gemacht, zeit ihres Lebens nach den Vor- 
schriften zu handeln, die im judischen Geheimgesetzbuch 
Talmud-Schulchan-Aruch niedergelegt sind. Jeder Jude ist 
Talmudist, jeder Jude ist ein fleischgewordener Talmud. 
Br kann gar nicht mehr anders denken, fiihlen und handeln 
als talmudisch. Im Talmud aber wird dem Juden der Be- 
trug am Nichtjuden ausdrucklich gestattet. Es steht ge- 
schrieben : 

Es ist erlaubt, den Nichtjuden zu betriigen. 
Es ist erlaubt, ihm die Schulden nicht zu bezahlen. 

(Choschen ha-mischpat 183,7) 

Wenn ein Jude ein Geschaft mit einem Nichtjuden 
macht, und es kornmt ein anderer Jude liinzu und 
betriigt den Nichtjuden im Mali, Gewicht oder in 
der Zahl, so teilt man den Gewinn. 

(Choschen ha-mischpat 34S,2) 

Wer also den Talmud kennt, weifi die vielen Betrugereien 
zu deuten, deren sich das jiidische Volk schuldig gemacht 
hat. Der Betrug am Nichtjuden bedeutet dem Juden kein 
Verbrechen, sondern eine gottgewollte Tat. 
Das Wissen vom Talmud war den Volkern jahrhunderte- 
lang verschlossen gewesen. Trotzdem erkannten sie schon 
friihzeitig das System, das hinter ail den judischen Betn'i- 
gereien steckt. Ja, sie erkannten sogar, daB es der Jude ge- 
wesen war, der den Betrug in die Welt gebracht hatte. 

56 



Der Jude hat den Betrug nicht gelernt, 
sondern hat ihn mit sich auf die Welt gebracht. 

(Bohmen) 



Der Jude lernt den Betrug nicht, 
er ist ihm angeboren. 



(Ukraine) 



Der Jude ist von jeher ein Betriiger. 

(Ehemaliges Polcn) 

Noch kennzeichnender ist das Sprichwort: 

Das heiligste jiidische Sakrament 

ist der Betrug. 

(Schwabcn) 

DaS der Judentrug schon sehr alt ist, sagt der Reim ; 

Der Judenthrug ist gar zu alt, 
Drum ist er auch so mannigjalt', 

(Alter deutscher Spruch) 

und dafl er immer wahren wird, ein anderer: 



Judentrug und Judvirplag' 
Wahren bis zum Jiingsten Tag. 



(Deutschland) 



Ober das System, das hinter dem judischen Ijetrug steht, 
berichten die Verse: 

Es ist des Juden ganze Kraft, 

Das Triigen zu bringen zur Meisterschaft. 

(Deutschland) 



57 






Auf Trug steht des Juden ganzer Sinn, 
Drum brachf es noch nie ein andrer dahin. 

(Deutschland) 

En Afkate one Leigen, en Jude one 
Bedreigen, 'ne Zege one Bard, dat 
sind Dinge sellener Art. 

(Norddeutschland) 
(Das heiBt: Ein Advokat ohne Leugnen, cin Jude ohne Betriigen, cine 
Ziege ohne Bart, das sind Dinge scltener Art.) 

Dafi auch die sogenannte jiidische Kultur nur durch Betrug 
erworben wurde, wissen die Franzosen: 

Die Juden tragen die Kultm -jacket der anderen, 
wie der Kammer dustier die silbeme Platte mil 
dem Posteingang seines Herrn tragi: sie gehort 
ihm nicht. 

(Frankreich) 

Wie wolxl sich der Jude beim Betrug am Nichtjuden fiihlt 
haben die Volker ebenfalls erkannt: 

Wo es Uinterlist gibt und Spoil und Trug, 
Da fiihlt sich der Jude vor allem king. 

(Deutschland) 

Der Jud' mufi fret betriigen konnen 
Und Dumme finden, die's ihm gonnen. 

(Deutschland) 
Ein echter Jude niemals iflt, 
Solang du nicht von ihm betrogen bist. 

(Sicbenbiirgen) 

J8 









Ahnlidi: 



Der Jude jfit nicht, bis er nicht betrogen hat. 

(Rumanien) 



Der Jude wird durch Betrug salt. 



(Ruthcnicn) 



Sehrgut: 



Des Juden Wort heifit Liigen, 
Des Juden Arbeit Betriigen. 

Alles, ivas dir der Jude bietet, 
ist eine NufS ohne Kern. 



Der Jude weifi sich %u kehren 
Und andere zu scheren. 



(Norddeutschland) 



(Norwegen) 



(Deutschland) 



Selten kommt es vor: ein Markt ohne Juden 
und ein Jude ohne Betrug. 

(Ungarn) 

Wenn dir der Jude einen Edelstein bietet, 
so sieh' ihn genau an; es ist dies ein 
Glasscberben. 

(England) 

Zigeuner und Juden werden von den Volkern gerne mitein- 
ander verglichen: 



Der Zigeuner bestiehlt einen, 
der Jude aber betriigt einen. 



(Ostland) 



59 



Der Zigeuner versuchte den Juden zu belriigen, 
war aber geztvungen, selbst die llosen auszuziehen . 

(Ostland) 
Der Zigeuner stiehlt, der Jude hehlt aber. 

(Ostland) 
Der Jude schuldet dem Zigeuner noch drei Tage. 

(Rumanien) 

(Dieser Spruch beziebt sich auf folgendc Sage: Die Juden waren ein- 
mal in Gefangenschaft der Zigeuner. Drei Tage vor ihrer Entlassung 
schickten die Juden eine Abordnung zum Zigeunerhiiuptling und baten, 
man moge ihncn die drei Tage schenken; sie wiirden diese Frist dafiir 
spater abdienen. Sie haben dies aber bis heute nicht getan. Daher der 
Hal5 zwischen Zigeunern und Juden.) 






Im Ostland hort man oft die Frage : 

Hal man jemals geborl, da/i irgend jemand 
den Juden betrogen hiitte? 

(Ostland) 

Auch die Araber kennen die Freude des Juden am Betrug: 

Wenn der Jude einen Muselman betrogen hat, 
ist er an jenem Tage zujrieden. 

(Marokko) 

Und ahnlich: 



Wenn der Jude an einem Tag keinen betrogen bat, 
I iiblt er sich nicht als Mensch. 

(Rumanien) 

Auf sell luBreich sind auch die deutschen SprichwSrter: 



Juden und jiidische Juristen 
Sind roll Trug und boser Listen. 



(Deutsehland) 



60 






Und weiter: 

Wen der Jttde nicht bescb ....t, dem 

leefte hinten nach und scb in 

die Schttbe. 

(Mitteldeutschland) 
(Wen der Jude nicht betriigt, dem lauft er nach und sch. . . . ihm in die 
Schuhe.) 

Dafi zwischen den Betriigereien der Nichtjuden und Juden 
ein gewaltiger Unterschied ist, weifi man in der Slowakei : 

Du wirst den Juden betriigen, wenn du kannst, 
der Jude ivird dicb aber betriigen, wenn er will. 

(Slowakei) 

Ausgezeichnet ist das mazedonische Sprichwort: 

Der Jude, ouch wenn er kauft, verkauft er dicb. 

(Mazedonien) 
Weiter heiCt es: 

Willst du einen Juden betriigen, 
dann mufti du selbst ein Jude seyn. 

(Alter deutscher Spruch) 
Wen der Jude nicht betriigt, dem wird er 
auf eine andere Art Schaden zufiigen. 

(Mitteldeutschland) 
Du wirst eher den morgigen Tag jangen, 

als den Juden betriigen. 

(Ostland) 

Im ehemaligen Polen glaubte man sagen zu diirfen: 
Den Polen hinlergeht der Deutsche, 
den Deutscben der Welsche, den Welschen 
der Spanier, den Spanier der Jude, 
den Juden aber bio ft der Teujel. 



(Ehemaliges Polen) 



62 



In der Schweiz aber meint man ironisch: 

Es gehoren neun Juden dazu, um einen Baseler, 
und neun Baseler, um einen Genfer zu betriigen. 

(Schweiz) 
In Rumanien sagt man : 

Ein Jude, der nicht betriigt, 
ein ruhiger Bulgare und ein dummer 
Grieche — wo bat man so etivas je geseben? 

(Rumfinien) 
Weiter: 

Der Christ wird vom Juden betrogen 
wie der Teujel von seiner Groftmutter. 

(Galizicn) 

Kennzeichnend sind die Sprichworter: 

Rast' ich, so rost' ich, dachte der Jude: 

da betroz er rastlos. 

(Deutschland) 

Ein Jude ist imstande, sich selbst zu betriigen, 
wenn ihm gerade ein Betrug einfallt. 

(Rutlicnien) 
Der Jude lebt von Liigen und erprefit von uns alles. 

(Ukraine) 

Willst du den Juden das Betriigen wehren. 
Dann miifiten sie sich von Erde erna.hr en. 

(Deutschland) 

Wer dem Juden das Triigen wehrt, 
Hat die Nahrung ihm versperrt. 

(Deutschland) 



63 



Beliebt ist bei den Kindern folgendcr Ausziihlvers: 

Pfaffe, Jud' und Teufel! 
Wie reimt sich das zusam'? 
Der Pfaffe, der tut liigen, 
Der Jud', der tut betriigen, 
Der Teufel wird's scbon hriegenl 
So reimt sich das zusam'. 

(Norddcutschland) 

Auch die Advokaten wurden einst gerne in Zusammenhang 
mit Juden gebracht: 

Der Advokat sagt Liigen, 
Der Jttde tut betriigen, 
Von beiden ivirst bestohlen, 
Der Teufel soil sie holen. 

(Oberfranken) 

DafS die Juden bei ihren Betrugereien sehr gerissen vor- 
gehen, erwilhnen die Sprichworter: 

Der Jude findet scbon den IVeg zur 
Tascbe des Herrn. 

(Ostlar.d) 

t)b' immer Treu und Redlichkeit, 
sa de Jud, un besneed en Dukaten. 

(Norddeutschland) 

Der Jude findet scbon, auf welche Weise man 
dent Herrn die Augen einseifen soil. 

(Ostland) 

Die Juden machen bei Bankrotten ihr Gliich. 

(Frankreich) 

64 




Auf den Betrug des Juden bezieht sich auch das niederlan- 
dische Sprichwort: 

Twee Joden weten samen, wat een bril kost. 

(Nicdcrlandc) 
(Zwei Judep wissen zusammen, was eine Brille kostet.) 

Haufig betrugt der Jude auch durch falsches Wiegen. Es 
entstanden daher die Redensarten : 

Er ist gerecht wie die ■jiidische Waage. 

(Ehcm:iliges Polcn) 
(Das heiflt: Er ist ungerecht.) 

Er ist so jalscb wie die Waage eines Juden. 

(Ungarn) 

Der mazedonische Spruch : 

Hast du, mein Christmensch , zu Pferde ehigekauft? 

(Mazedonien) 
ist so zu verstehen: 

Die Juden nutzter. auch die kleinste Unaufmerksamkeit ihres 
Kunden aus, urn ihn beim Abwiegen zu bestehlen oder ihm 
etwas Verdorbenes oder Veraltetes zu geben. Grofi war ihre 
Freude, vvenn ein Reiscnder beritten vorbeikam und seine 
Bestellung hoch zu Pferd erteilte, sei es, well er zu faul war 
oder aber kerne Zeit hatte, vom Pferde herunterzusteigen 
und in den Laden zu treten, um das Abwiegen seiner Ein- 
kaufe zu verfolgen. Wenn also jemand etwas nach Haus 
brachte, was Fehlgewicht aufwies oder schlechter Qualitat 
war, sagte ihm seine Frau obenstehende Worte. 



5 Ilii'iuer, Der Judo in Sprichwort 



65 



Weitere Redensarten lauten: 

Er bat belrogen wie der Jude einen Menschen. 

(Ostland) 

Er hat einen jiidischen Kopf. 

(Rumanicn) 

(Das hciflt: Er sucht bctrtigerische Gcschafte zu machen.) 

Er bat sicb versehen wie der Jude zu 

seinem Vorteil. 

(Ostland) 

Er ist wie der Jude, der sicb mit dem Zigeuner 
verabredete, als er Gott betrugen wollte. 

(Ostland) 
Er ist e Bescb . . . jude. 



(Mittcldeutschland) 



Er betriigt wie ein Jude. 



(Ungarn) 

Er bat betrogen wie der Jude den Teufel. 

(Ostland) 

Auf den jiidischen Viehhandler bezieht sich die Redensart: 

Er hat die Kub gjidscht. 

°' (Westmark) 

(Das heiGt: Er hat die Kuh junger gcmacht, als sie ist [mit dem Schab- 
mcsser die Jahresringe am Gehorn geglattet und die Haare am Eutcr 

abgescngt].) 

DaB der Jude beim Betrug keine Hemmungen kennt, besta- 
tigen folgende Ausspruche: 

Er betriigt wie der Jude den Herrgott. 

(Ehemaliges Polen) 

Der scblaue Jud betriigt sogar Gott. 

(Ostland) 

Der Jude betriigt, auch wenn er betet. 

(Bohmen und Ukraine) 



66 



DaG der Jude manchmal sogar einen Rassegenossen be,- 
triigt, glaubt man in Norddeutschland : 

Art lafit nicht von Art, 

sagt der Jude, 

da be frog er einen Juden. 



(Norddeutschland) 



Ironisch gemeint ist der Spruch : 



Wenn der Jud' kann betrugen einen Christen, 
dann freuen sich die Engelchen im Himtnel. 

(Ostpreufien) 

Wie reich der Jude durch den Betrug wird, weifi man im 
Sudetenland : 

Wenn der Jud' zwei Kreuzer hat, 
Dann kommt er her nach Karlsbad 
Und wenn indefi drei Jahr vergeh'n, 
Dann hat der Jud' vier Hauser steh'n. 

(Sudetenland) 

Ganz ausgezeichnet: 

Wann dieser Fogell anfangl zu fliegen, 
Horen die Jutten (Juden) auf zu liegen (lugen) 
Und zu hedriegen (betriigen). 

(Deutschland) 
(Dieser Spruch steht auf dem Rande eines ctwa 150 Jahre alten Tel- 
lers, auf dessen Boden ein Vogel gcmalt ist.) 

Trau' keinem Juden und wenn er vom Himmel 
herabgekommen ware; denn der Jude ist stets 
ein Betruger! 

(Galizicn) 



5* 



67 




Und weil es fast unmoglich ist, einen Juden hereinzulegen, 
darum sagt man: 

Wer einen Juden betrugt, siindigt nicht. 

(Mitteldeutschland) 



Oder: 



Wer einen Juden bescb ....t, siindigt wie einer, 
so auf die Wiirfel hofiert. 

(Deutschland) 



Noch besser : 



Wer einen Juden betrugt, 
bekommt zehn Jahr Ablafi. 



(Deutschland) 



Und endlich gar: 



Wer einen Juden belriigt, 

bekommt einen ersten Platz im Himmel. 



(Niederlande) 



VIII. 
Die Wucherer 

Zu jenen Formen des Betruges, in denen es der Jude zu be- 
sonderer Meisterschaft gebracht hat, gehort vor allem der 
Wucher. Wuchern konnen nur Menschen, die selbst das 
letzte Mitgefiihl anderen gegeniiber verloren haben, Men- 
schen, die des schnoden Geldes wegen kaltbliitig die nie- 
dcrtrachtigsten Verbrechen begehen. Bei den Juden sind 
diese Voraussetzungen in ubervollem Mafie vorhanden. Der 
)ude kennt kein Mitleid. Er ist die Verkorperung der kras- 
sesten Selbstsucht. Um sich Geld ergaunern zu konnen, geht 
Cr kaltbliitig iiber Leichen. Unter dem Vorwand, dem an- 
deren in selbstloser Weise helfen zu wollen, schwatzterihm 
Darlehen auf. Laftt sich der Nichtjude mit dem Wucherer 
ein, dann ist er bald zu einem willenlosen Werkzeug des 
Juden geworden und in fast alien Fallen verloren. Plotz- 
liefa wirft der Jude die Maske des „Menschenfreundes" ab 
und zeigt sich als nimmersatter Blutsauger und hemmungs- 
loser Wurger. 

Als Wucherer hat den Juden insbesondere die Landbevol- 
kerung kennengelernt. Viele Tausende von Bauern sind 
schon Opfer jiidischer Wucherer geworden, und Zehntau- 
sende von Mannern, Frauen und Kindern haben durch sie 
Hab und Gut und ihre Ileimat verloren. Sie kannten den 
Juden nicht in seiner Niedertracht und sahen in ihm einen 
wohlmeinenden Heifer. Sie hatten auch keine Ahnung, dafi 
dem Juden der Wucher am Nichtjuden ausdriicklich ge- 
stattet ist. Im judischen Geheimgesetzbuch Talmud-Schul- 
chan-Aruch steht geschrieben: 

„Einen Nichtjuden sollst du bewuchern." 

(Baba mezia 70 b) 



69 



68 



„Es ist nach der Gesetzeslehre erlaubt, eincm 
Nichtjudcn auf Wucher Geld zu leihen." 

(Jore dea 159,1) 
Der judische Wucher hat nicht nur ganze Familien, son- 
dern auch ganze Dorfer an den Bettelstab gebracht. Es ist 
daher kein Wunder, wenn sich insbesondere die Landbevol- 
kerung in ihren Sprichwortern eingehend mit den Wuche- 
reien der Juden befafit und vor ihnen warnt. 
Dafi der Wucher vornehmlich eine judische Angelegenheit 
ist, sagt man in Ruthenien und Bohmen : 

Durch lyncher bereichert sich nur der Jude. 

(Ruthenien) 

Der Wucberer stinkt nach dem Juden. 

(Bohmen) 

Bei den Tschechen sagt man: 

Posad zida na such</ kamen a def mu 

venize do ruky, on zbohatne. ,„ , 

(Bohmen) 

(Setz' den Juden auf einen trockenen Stein und gib ihm einen Beutel 
Geld in die Hand, er wird reich.) 

Und ahnlich: 

Der Jnde ist des Wuchers Knecht, 
Und ihm ist jedes Mittel recht, 
Um Land und Leule auszurauben — 
Er tut es gar itn guten Glauben. 

(Deutschland) 

Es darf aber kein Unterschied zwischen den Juden gemacht 
werden, denn: 



Auch die beslen Juden wuchern. 



(Deutschland) 



W er sich aber dennoch mit Wucl*«™ cinl&Bt, wird es bit- 

ter biifien: 

Eat dir der Jude etwas gepben, 

so wirst dn dein games Lel>e» *«"g 

sein Schuldner sein. (Ukraine) 

Er mufi dann auch die Judenkniff* «. K a uf nehmen: 

Wei Jiudenzinsen hemven "' e,/ ' 

dei mot sich ok Jiudenk»ip?° &?« lle » loien ' 

(Sauerland) 

(Wer Judengeld haben will, mufi Vudh*«^ e « - hlcn '> 

Judenzins und IIurenhew>>' 

Sind gemeiniglich sehr the uer - (Deutschland) 

milscht du dich nooch U'beil sehne' 

Tuh' vumm Judd ehn Pen'^'S h ' me! 

(Rheinpfalz) 

Im ehemaligen Polen schilde,, ^ die Niedertracht des 

jiidischen Wucherers folgenderm3lien . 

Es ist der Frau Sache, Kl^ge s dnge anzustimmen, 
des Juden Sache ist aber, die Bfinde hinter dem 
R«ckenzusammenzuhge,l«»dv lW arten. 

(Ehemaliges Polen) 

. „• t. j-» c -,rh vnmT„den Geld leihen liefi, kann ruhig 
(Das heiBt: Die Frau d. sich von-. ; ud' ^ 

jammern, der Jude sch.ebt fa <£*££* ^ J sclbs ,) 
die Wucherzinsen vermehren sich ,m L,- 

Ein Spruch Anfang des 19. J,hrb»ndert. lautete: 
Wer wissen will, was ein Wuchrfest, 

Der fain nach Frankfurt ««/ «• Mess ' 

' (Deutschland) 

(Auf der Frankfurter Messc wurde tt»* ^ gewuchert.) 






Wie sich das Treiben der Wucherjuden auswirkte, besta- 
tigt ein anderes Wort: 

Der Handel bat die Juden imd die 
Juden haben den Handel verdorben. 

(Deutschland) 

Ins Sprichwort ist auch der „Judenspiefi" eingegangen. Man 
sagt: 

Mil dem Judenspiefie laufen. 

(Deutschland) 
(Das hciBt: Geld mit Wucherzinsen eintrciben.) 

Der Wucher beraubet ohne Verdruf, 
Die Lent' mil seinem Judenspiefi, 
Legt Zins auf Zins, zaust wie ein Dieb, 
Sagt nun, wo bleibl die christlich' Liebl 

(Deutschland) 
Der Juden Spiefi, der Kaujleute Knebel, 
der Kramer Scbafjt und der umbschleger 
Stachel laufjen in alien handeln mitunter. 

(Deutschland) 

Auch Redensarten beschaftigen sich mit dem Wucher: 
Er wuchert wie ein Jude. 



(Ruthenien) 



Er greift den Juden in ihr Recht. 
(Das heifit : Er treibt Wucher.) 



(Deutschland) 



Er bat schon viele Judenkinder erzogen. 

(Ungarn) 
(Das heifit: Er hat vom Juden Geld geborgt und hohe Wucherzinsen 
bczahlt.) 



72 



Er lemt hebraisch. 

(Deutschland) 

(Das heifit: Der Wuchergcist ist iiber ihn gekommen.) 

Er wuchert in Gedanken wie ein Jude, 

der nichts zu leihen hat. 

(Mitteldeutschland) 

Die schlechten Erfahrungen veranlassen die Volker, vor den 
Wucherjuden zu warnen: 

Hut' dich vor Wucherjuden, 

Demi die sind keine gutenl 

(Franken) 

VPenn du in Not hist, dann geb' zu keinem Juden! 

(Ehemaliges Polen) 

Meide den Juden mehr ah das Feuer: 
Wasser wird das Feuer ausloschen, 
der Jude aber wird dich erwurgen! 

(Ukraine) 

Trau' dem Juden nicht, wenn er auch mit 
seinem Gelde vom Himmel kommen wiirde! 

(Galizicn) 

Alle Not uff dere Welt, 
Iss gelehntes jiiddiscb Geld. 

(Rheinpfalz) 

Lieber die eigene Hiitte 
als der judiscbe Palast. 

(Ukraine) 

(Das heiUt: Lieber arm leben, als mit Juden etwas zu tun zu haben.) 

Macb' keine S chidden beim Juden, 
wenn du ruhig essen (leben) willst! 

(Bulgarien) 



73 



Bekannt ist auch der Vers: 

Faule Bier und stinhend Butter, 

Wucberjuden und Teufels Mutter 

Versammeln sich gem 

Von nab und fern. 

(Deutschland) 

Und endlich heiflt es in einem thiiringischen Volkslied: 

Wo das gate Geld im Land umfahrt? 
Das baben die Pfaffen und Juden. 
Den Reichen ist alles untertan, 
Die den Wucher mit den Juden ban. 

(Volkslied aus Thiiringen urn 145*) 



74 



IX. 
Sie wollen nicht arbeiten 

Wenn man die Zugehorigkeit der Juden zu den verschiede- 
nen Berufcn einer Prufung unterziekt, kann man feststel- 
len, dafi sich unter den Bauern, Landarbeitern, Fabrikarbei- 
tern, Heizern, Zimmerleuten, Transportarbeitern, Dach- 
deckern, Bauhandwerkern, Bergleuten und so weiter kaum 
ein Jude befindet. Um so zahlreicher aber sind sie in 
vielen Landern als Handelsmanner, Kaufleute, Bankiers, 
Rechtsanwalte, Arzte, Politiker, Juristen und so weiter ta- 
tig. Warum das? 

Die Juden bevorzugen diese Berufe, weil sie glauben, hier 
ohne schwere Arbeitsleistung besonders viel Geld erraffen 
zu konnen. Sie glauben aber auch, in diesen Berufen ihre 
Gerissenheit, ihre Meisterschaft in Lug und Trug, ihre 
Selbstsucht und ihre Gewissenlosigkeit am erfolgreichsten 
einsetzen und die nichtjudischen Volker am empfindlich- 
sten schadigen zu konnen. Daher also die Obervolkerung 
dieser Berufe durch die Juden. 

Korperliche Arbeit aber lehnen die Juden ab. Sie bringt 
ihnen nicht geniigend ein und fordert viel Millie und Selbst- 
aufopferung. Auch in der Wahl seines Berufes lafit sich der 
Jude von den Vorschriften seines Geheimgesetzbuches Tal- 
mud-Schulchan-Aruch leiten, in dem geschrieben steht: 

„Arbeit ist Qualerei." 

(Taanit 12 b) 

„Solange die Juden den Willen Jahvves erfiillen, 
wird ihre Arbeit durch nichtjudische Hande 

verrichtet." 

(Bcrakot 35 b) 



75 



„Es gibt keine niedrigere Berufstatigkeit als die 
Landarbeit . . ., Handel treiben ist eintraglicher . . ." 

(Jebamot 63 a) 

„Stets lehre der Jude seinen Sohn eine 

Beschaftigung, die leicht ist." 

(Berakot 63 a) 

„Ihr Juden habt es nicht notig, friih aufzustehen und 
euch erst spat hinzulegen und das Brot der Miihsal 
zu essen; Jahwe gibt es seinen Lieben im Schlaf." 

(Joma 77 a) 

Die nichtjiidischen Volker kennen die Juden in ihrer Be- 
quemlichkeit und Faulheit und haben ihr Wissen in Sprich- 
wortern zum Ausdruck gebracht: 

Die Juden sind faul, dafl sie stinken. 

(Sudctcnland) 

Pfaffen und Judefi hassen die Arbeit. 

(Deutschland) 

Bezeichnend ist der siiddeutsche Vers: 

Ein Jud', der nicht gafft, 
Der ricbtig Arbeit schafft, 
Ein Jud', der gar Steine bricht, 
Den gibt es nicht. 

Der Bauer im Osten sagt: 



(SOddeutschland) 



Die Juden haben nie die Erde gepflugt 
und werden sie auch nie pflugen. 

(Ehemaliges Polen) 

und der deutsche Bauer: 



Der Jude iveifi sich zu ernahren 
Und andere zu scheren. 



(Deutschland) 



76 









Im Brotzeitmachen ist der Jude Meister. 
(Das heilit: Bcim Essen ist er der erste.) (Franken) 

Ich brauche keine hundert Juden, 

sondern einen Arbeit er. 

(Deutschland) 

(Das heifit: Hundert Juden schaffen weniger als ein richtiger Arbeiter.) 

Wenn in Ungarn ein Bauer einem Juden begegnet, ruft er: 

Jude, mach', daf, du aits dem Wege kommst, 

ein Ackermann komtnt. 

(Ungarn) 

(Ein Ackermann, der arbeitet und nicht wie der Jude faulenzt.) 

Dafi der Jude trotz seiner Faulheit meistens Gliick hat, be- 
hauptet das Sprichwort: 

E Jod heft ommer Gliick, on wenn bet 

bet Moddag liggt. , XT , , _ ,. ,, 

& ao (Norddeutschland) 

(Ein Jude hat immer Gliick und wenn er bis Mittag im Bett bleibt.) 

Und weiter sagt man : 

Ein bifichen gehandelt, ist besser als gearbeilet, 




sagt der Jude. 



(Baden) 



Der Jude reist oft, gibt aber ivenig aus, 
ackert nicht, saet nicht, erntet nicht, 
doch trcigt ihm das Feld. 

Der Ackerbauer arbeitet im Schweifle seines 
Antlitzes, der Jude zah/t aber das Geld. 

(Ostland) 



n 



Der Jude saet nicht, pfliiget nicht, 
nimmt aber alles durch Betrug. 

(Ukraine) 
Ist's Geschaft'che noch so klein, 
Bringt's doch mehr als Arbeit ein! 

(Norddeutschland) 
Der Jude bat stets nur eins im Sinn: 
Arbeitslosen, belriigerischen Geivhm. 

(Norddeutschland) 
Der lustige Vers: 

Z' Goschowitz dau hant's blitzt, 

Dan ho(b)m die Juden Blut geschwitzt, 

Dau bo{b)m sie sich a Hans gebaut 

As Lewawurscht u Sauakraut, 

(Egerland) 
Will sagen, da(J die Juden, wenn sie wirklich einmal etwas 
leisten, nur Unsinniges schaffen. 

Zigeuner und Juden werden immer gern miteinander ver- 
glichen: 

Die Hand eines Zigeuners und die Hand 
eines Juden sind die letzten Hande. 

(Ungarn) 
(Das heifit: Ihre Hande schaffen nichts.) 

Zahlreich sind auch die Redensarten, die sich mit der Faul- 
neit des Juden beschaf tigen : 

Er ist su jul wie 'ne Judd. 

(Rheinland) 
Muncest ca un Jidan. 

(Rumanien) 
(Er arbcitet [plagt sich] wie ein Jude.) 

78 












Des ist f aider als d'r Judemiscbt. 

(Schwaben) 
Er stellt sich an ivie ein Jude zur Arbeit. 

(Dcutschland) 
Er plagt sich wie die Juden am Samstag 

beim Mahen. 

... ... (Rumanien) 

(Also gar nicht.) 

Er treibt sich in der Welt herum wie ein Jude. 

(Deutschland) 

Das ist so rar wie Judenschweiii. 

(Mitteldeutschland) 

Es geht ihm wie dem Juden auf dem Acker. 
(Das heiGt: Es geht ihm schlecht.) (Ehemaliges Polen) 

Seine Arbeit ist wie der jiidiscbe Sabbat. 

(Bulgarien) 
(Das heifit : Er arbeitet so wenig wie der Jude an seinem Festtag.) 

Er kampft mit dem p'idischen Sabel. 

(Ehemaliges Polen) 
(Das heifit: Er scheut die ehrliche Arbeit und bedient sich judischer 
Spekulation.) 

Er ist fabig wie der Jude zum Ackern. 

(Ehemaliges Polen) 
Er ist fabig wie der Jude zur Sense. 

(Ehemaliges Polen) 

Er arbeitet wie eine jiidiscbe Schindmahre. 

(Ehemaliges Polen) 

Wenn sich der Rheinlander nach etwas biicken muC, sagt er: 

Dat haf> der Jiid, wenn e sich bocke mop. 

(Rheinland) 
(Das hafJt der Jude, wenn er sich biicken mud.) 



79 



Dafi die Begegnung mit einem arbeitenden Juden ein be- 
sonders seltenes Erlebnis ist, sagt cine mitteldeutscbe Re- 
densart: 

Ich werd' verruckt, 

ich hub' 'Hen Juden arbeiten seben! 

(Mitteldeutschland) 

Zu Leuten, die bei der Arbeit nur untatig herumstehen, 
sagt man : 

Nur immer scbon judeln. 

(Deutschland) 

Wenn man in Rumanien meint, eine Sache habe erst dann 
Erfolg, 

wenn die Juden vom Mahen kommen, 

(Rumanien) 
so weist man damit auf ihre vollige Aussichtslosigkeit bin. 

Originell ist das schwabische Sprichwort: 

D' Jude bent's besser tvie d' Christe, 

Sie durfet koin Schweinestall miste. 

(hcnt's = haben es.) (Schwaben) 

In Rutbenien sagt man: 

Wrobotje zajac, 
aw jedfe Zidowin. 

(Ruthenien) 
(Das heifit: Bei der Arbeit ein Hase, beim Essen ein Jude.) 

Auch in den Niederlanden hat man den Wert der jiidischen 
Arbeit kennengelernt: 

Br hat Judenscbweifi vergossen. 
(Das heifit: Er hat nicht gearbeitet.) (Niederlande) 



80 



X. 

Ihr Gott ist das Geld 

Zu den wichtigsten Aufgaben des Menschen gehort, durch 
produktive Arbeitsleistung Werte zu schaffen. Gemafi dem 
Gesetze, daB jede Arbeit ihres Lohnes wert ist, erhalt der 
Schaffende dafiir eine Vergutung in Gestalt von Geld oder 
anderen Dingen. Fur den Nichtjuden ist diese geldiiche 
Entschadigung nicht allein der Zweck seines Miihens. Die 
Freude an der Arbeit und nicht zuletzt das Bevvufitsein er- 
fullter Pflicht sind ihm ebenso wichtig wie der materielle 
Erfolg. 

Im Gegensatz zum Nichtjuden ist die Einstellung des Ju- 
den zur Arbeit eine vollig andere. Er arbeitet nur, urn zu 
verdienen. Er sieht in der Arbeit lediglich das Mittel, Geld 
zusammenraffen zu konnen. Ideale aber kennt der Jude 
nicht. Selbst die Kunst ist fur ibn nur Mittel zum Zweck. 
Und der Zweck heifit: Geld erraffen — Geld erraffen — 
Geld erraffen. Das Geld ist fur den Juden der Sinn des 
Lebens und der Inbegriff alles Schonen. 

Die jiidische Gier nach dem Geld ist ebenso alt wie der 
Jude selbst. Schon in der Vorgeschichte der Juden, im Alten 
Testament, ist dieses jiidische Wesensmerkmal ebenso an- 
zutreffen wie beim Juden der Neuzeit. So haben denn die 
nichtjudischen Volker der Welt jede jiidische Generation 
als die Vertreter einer hemmungslos geldgierigen Rasse 
kennen und verachten gelernt. Ihre Erfahrungen sind in 
zahlreichen Sprichwortern niedergelegt. 

Sprichwdrter, die sich mit der jiidischen Gier nach dem 
Mammon beschaftigen, sind besonders haufig in Deutsch- 
land anzutreffen. 



6 Hdemer, Der Jude im Sprichwort 



81 



Der Gott der Juden ist das Geld. 

(Deutschland) 

Der Jude huldigt dem Mammon. 

(Deutschland) 

Der Jude ist nur einem bold — dem Gold. 

(Deutschland) 

Wo das Geld ist, hockt der-Jude. 

(Schwaben) 



Nur allein auf dieser Well 
Hat der Jud' das Geld. 



(Hcsscn) 



Dem Juden ist alles feil, 

er achtet Menscben ivie Vieh. 

(Norddeutschland) 

Der Jude ist nur fromm, wenn er rechnet. 

(Norddeutschland) 

Wenn man in Mazedonien sagt: 

Zeige dem Juden kein Geld, 
er frifit es sonst mit Augen auf! 

(Mazedonien) 

so weist man damit auf die jiidische Geldgier hin. 



Sehr gut : 



Der Jud' ist wie ein Sack ohne Boden, 
er ivird nicht voll. 

(Westmark) 



82 



Vber alles in der Welt 

Geht dem Juden nur das Geld. 

(Deutschland) 

Der Jude ist hinter dem Pfennig her 
wie der Teufel hinter einer armen Seele. 

(Westmark) 

Auch die gelbe Farbe des Goldes wird haufig zum Juden in 
Beziehung gebracht : 

Gelb ist des Juden Leibfarbe. 

(Ruthenien) 

Der Jude lafit seine Haut gelb sein, 

damit es ihn an Geld gemahne. 

(Deutschland) 

Wenn einer in Frankreich sehr reich ist, so sagt man von 
ihm: 



Riche comme un Juif! 
(Reich wie ein Jude.) 



(Frankreich) 



Am reichsten aber sind oft die zerlumpten Juden, denn : 

Fluddrige (zerlumpte) Juden haben das 

meiste Geld. 

(Westfalen) 

Je arger d'r Jude, je voller die Bude. 

(Schwaben) 
Und weiter: 

Jud und Judengeld 

Verderben die Welt. 

(Oberdonau) 

Judengeld ist ein gieriger Dracb', 
Es schlingt all ander Gut sicb nach. 

(Deutschland) 



83 



Em Jude ist's am woblste, wenn V de 

Sack aitf em Bucket hot. 

(Schwaben) 

Vom Profit muafi mer lebe, sait d'r Jud. 

(Schwaben) 

Der Judd, der lafit den Daler nicht, 

den Daler lafSt er nicht. 

(Saarland) 
(Das heifit: Er kann nicht genug kriegen.) 



Um Geld zu verdienen, macht der Jude alles: 

Dem Juden sind alle Wege recht, 

Fiihrt's nur zu Geld, 

1st kehier z'schlecbt. 

(Suddeutschland) 

Der Jude watet durch sieben Pfutzen, 
Kann er einen Groscben mebr besitzen. 

(Norddeutschland) 

Wenn dem Juden ein Groscben winkt, 
lauft er durch ein ganzes Kirchspiel. 

(DeutschLand) 

Um des Groscben willen ist der Jude bereit, 

sich mil dem Teufel zu einigen. 

(Ostland) 

Wenn es ehvas zu verdienen gibt, 
friert's den Juden niemals in die Fiifle. 

(Deutschland) 

Wiifite der Jude, dafi die Sau einen ha/be n 
Kopeken verschluckt hiitte. er frafie sie. 

(Ukraine) 



84 



Ahnlich : 

Gib dem Juden einen Rubel, er frifit ein 

ganzes Saulein. 

(Ruthenien) 

Eine alte Weisheit kiindet das rumanische Sprichwort: 

Wenn der Jude nur gewinnt, ziindet er auch 
sein Gescbaft an. 



(Rumanien) 



Welter: 



Gib dem Juden das Geld und er verkauft 

dir auch noch seine Seele. . 

(Mazedonien) 

Biete dem Juden tausend Rubel fur sein Weib; 

er bittet noch tim einen mebr und iibergibt 

dir auch seine Tochter. . 

(Ukraine) 

Sehr gut : 

Ein Jude schamt sich fiir drei Pfennig 

ein ganzes Jahr. {Westmark) 

Der Jude nimmt eine Ohrfeige, wenn er sie umsonst 

bekommt; aber er gibt keine, wenn er nicht etivas 

dabei verdient. 

(Deutschland) 

Der Jude achtet nichts gering, 

was er umsonst bekommt. 

(Deutschland) 

Kennzeiclmend sind auch die Spriiche : 

Geier-Scbnabel und Juden-Nase 
Wittern stets nach leckerem Aase. 



(Deutschland) 



85 



Der Jude ist der Selbstsucbt Kind, 
Er tut nicbts, wo er nicbts gewinnl. 

(Alter deutschcr Reim) 

Der verhrachte (bankerotte) Jude 
wiiblt immer in alien Rechnungen. 

(Bulgarien) 
Die Huren und die Juden sind alien feil. 

(Deutschland) 

Zu den Aufierungen der jiidischen Geldsucht gehort auch 
der typisch judische Geiz: 

Sell en sind sieben Dinge: 

Eine Nonne, die nicht singe, 

Ein Madchen ohne Liebe, 

Ein Jahrmarkt ohne Diebe, 

Ein Geifibock ohne Bart, 

Ein Jude, der nicht geizl und spart, 

Ein Kornbaus ohne Mause 

Und ein Kosak ohne Lause. 

(Deutschland) 

Er tut ihm hid wie dem Juden der Groschen. 

(Ostland) 

Der Jude dreht jeden Pfennig dreimal urn, 

bevor er ihn ausgibt. 

(Deutschland) 

Ein Jude lafit seinen Rock dreimal ivenden. 

(Deutschland) 

Der Jude und der Bauer sch en nur 

auj den eigenen Acker. 



(Suddeutschland) 



r 



86 



Eher kriegt man vom Teufel eine arme Seele los, 
als von einem Juden einen Groschen heraus. 

(Nicdcrdonau) 
Wenn in Frankreich ein Mann sehr geizig ist, fragt man ihn: 

Vous etes ten Juif? 
(Sic sind ein Jude?) 

Weiter: 



(Frankreich) 




Das ist eine Judenjuhr. 

(Oberfranken) 

(Schimpfwort auf ein mit zu vielen Fahrgiisten besetztes Fuhrwcrk.) 

Man soil nicbts verkommen lassen, sprach der Jude, 
da zog er einem Toten das Hemd aus. 

(Norddeutschland) 

Wenn jemand etwas Wertloses begehrt, so sagt man in Ru- 
thenien: 

Das kannst du auch bei einem Juden fur 

einen Groschen erhalten. 

(Ruthenien) 

Weiter: 

Ein reicher und geiziger Ji'id' ist Salomon recht. 

(Deutschland) 

Es git iiberall eppes ofzulese, me mufi 
nar e Sackle mitnemme, spricht der Jud'. 

(Deutschland) 

Ganz ausgezeichnet : 

Wenn er nur konnte, machte der Jude die 
Sonne zu Gold — und die Welt ware dunkel. 

(Norddeutschland) 



87 



Dafi man einen Juden in seiner unersattlichen Gier nacb 
mehr nie zufriedenstellen kann, glaubt man in Franken: 

Gibst du dem Juden einen Finger, 
dan n will er beide Hande. 

(Franken) 

Ein vielsagendes Sprichwort ist sowohl in der Slowakei als 
auch in Ungarn zu horen: 

Auch der J tide ehrt Maria, an der 

Kormbczer Goldmiinze. 

(Ungarn unci Slowakei) 

(Die Nichtjuden verchren das Bild der Kaiserin auF der Miinze; fur 
den Juden abcr existiert nur das Gold der Munze.) 



Die Unersattlichkeit des Juden hat man auch in Ruthenien 
kennengelernt : 

Bin Sack voll Locher gleicht dem Juden sehr, 
Ihn vollzuschiitten gelingt dir nimmermehr. 

(Ruthenien) 
(Das heifit: Die Gier des Juden nach mehr ist nicht zu befriedigen.) 

Wenn der Jude umsonst einen Strick bekommt, 
dann lafit er sich sogar hangen. 

(Ukraine) 

In Oberfranken sagt man : 

Geht die Geburt eines Juden zu langsam vor sich, 
so klappert die Mutter mil dem Geldbeutel 
mid ibr Junges erscbeint augenblicklich. 

(Oberfranken) 



90 






Sehr gut : 

Wenn ein Jude Geld zu empfangen hat, 
kommt er immer eine Stunde zu friih; 
wenn er bringen soil, mindestens eine zu spat. 

(Deutschland) 

Ein alter Spruch lautet: 

Ein alter Jud' ohne grofies Gut, 
Ein funger Kriegsmann obne Mut, 
Ein altes bbses IPeib ohne Wort', 
llab' ich mein Lebtag nicht nennen gehort. 

(Deutschland) 

Ein ganz besonders treffendes Urteil enthalt das schwabi- 
sche Sprichwort: 

Der Jude ist einer von denen, die sagen: 

Lafi mich meine Kiichle in deinem Schmalzhafen 

backeii, dann darfst du dein Fleisch in meinern 

Kraut sieden! 

(Schwaben) 

(Der Jude tut so, wie wenn er auch dem anderen etwas zukommen 
liefle; in Wirklichkeit aber ist er in beiden Fallen der einzige Nutz- 
niefier.) 



91 



XI. 

Der Jude i m Handel 

Weitaus die meisten Juden verdienen sich ihren Lebens- 
unterhalt als Handelsmanne, Fur diesen Beruf sind die 
juden von Natur aus 2weifeUos s . e s . nd 

achter und vers tehen es, ihre Kauferschaft so zu nehmen 

wte s,e ,t. Wa 8 die judischen Handle, aber vor a..e m kTnn 

«Khnet und von ihren nichtjQdischen Berufsgenossen un- 

ersche^det S1 nd ih re raffinierten ^ ^ & ^ * 

d n S R le f TT l0Si8keit> mit dCr SiC J' ede " aber auch 
jeden Betrug begehen. Lug u nd Trug waren es auch ge- 

machter , und ,hre nichtjudische Konkurrenz vernichteten. 
Die Volker haben die Gefahrlichkeit des Handelsjuden ken- 
nengelernt un d ihren Erfahrungen in einer Anzahl von 
Spnchwortern und Redensarten Ausdruck gegeben. 
Wo em Geschaft 2u machen i st , ist der Jude immer vorne 
Gran ; 



Ohne Juden — kein Markt. 



(Ostland) 



Kein Handelchen ohne ein jiidisches KSpfchen. 

(Rumiinien) 

DerSchmuser und der Jude gehoren zusammen 
me das Stinktier und das Luder. 

(Schwabcn) 

Wenn jemand in Ungarn nervos ist, so sagt man von ihm: 
Er lauft umber wie der Jude im leeren Geschaft. 

(Ungarn) 
02 



Aus Ungarn stammt auch die Redensart: 

Er hat alles ausgepackt wie ein Jude, 
der nur einen Knopf hat. 

(Ungarn) 

(Das hcilk: Der Jude handelt auch dann, wenn cr nichts hat, tut aber, 
als ob cr viel Ware besaGe.) 



Will man in der Westmark zum Ausdruck bringen, daU mit 
dem Handel mehr Geld zu verdienen ist als mit Arbeit, so 
sagt man : 

Besser soviet gehandelt wie soviet geschafft. 

(Westmark) 

Mit dem jiidischen Handel beschaftigen sich auch Sprich- 
worter aus Schwaben: 

1st au g 'handelt, sait d'r Jud, 

zwoi alle Kreuzer fer en neua. 

(Schwaben) 

/ geb koin rote Judeheller drom. 

(Schwaben) 

Host scho mit em g' handelt? sait d'r Jud. 

(Schwaben) 

Wie eng der Jude mit dem Handel verwachsen ist, bestatigt 
ein Vers aus Mitteldeutschland: 

Wenn der Jud' nicht mehr handelt und 

in der Werra fliejiel W'ein, 

dann hor' ich auf, sein Feind zu sein. 

(Mitteldeutschland) 



93 



7""" 



Zahlreich sind die Sprichworter und Redensarten, die sich 
damit beschaftigen, wie der Jude Geschiifte macht: 



Ha handelt wie 'ne Jiidd. 

Er schachert wie ein Jud'. 

Er macht Geschafte wie ein Jude. 
(Das hcifit: Er macht unrcdliche Geschafte. ^ 



(Rheinland) 

(Franken) 

(Mitteldeutschland) 



Zu den besonderen Eigenheiten der jiidischen Geschafte- 
macherei gehort das „Handeln" (Feilschen) um den Preis. 
Auch mit diesem setzt sich das Sprichwort auseinander: 



Alkuszik mint a zsidb a gyapfura. 



(Er handelt wie der Jude um die Wolle.) 



(Ungarn) 



Er hot's em Kopf wie d' Jude 's Handle. 

,. ... ,, , _. , . . , (Schwaben) 

(Auch hier ist das Feilschen gemeint.) 

Wenn jemand im ehemaligen Polen einen Dickschadel hatte 
und nicht nachgeben wollte, sagte man von ihm: 

Er ist beharrlich wie der Jude im Geschaft. 

(Ehemaliges Polen) 
Auch in Arabien ist das Feilschen der Juden beriichtigt: 

Ein Jude fund Fleisch zu einem Spottpreise; 
es stinkt, sagte er, weil er es noch zu teuer fand. 

(Arabien) 

Von cinem mifitrauischen Kaufer sagt man im Ostland : 

Er befuhlt wie der Jude die Ziegenbockleisten. 

(Ostland) 



94 



Im gleichen Land hort man oft den Spruch: 

Handle wie ein Jude, bezahle wie ein Christ/ 

(Ostland) 
(Das heifit: Feilsche wie ein Jude, aber bezahle anstandig!) 

Wer sich in Mitteldeutschland in aufdringlicher Weise einen 
Vorteil zu verschaf fen sucht, von dem sagt man : 

Er ist ein Schmierjude. 

(Mitteldeutschland) 

Auf die faustdicken Liigen und Obertreibungen, deren sich 
der Jude beim Anpreisen seiner Waren bedient, weist die 
ungarische Redensart hin: 



Er ist verfiiinftig wie ein Jude, 
bevor er verkauft hat. 

(Das heifit: Er ist unvernunftig.) 



(Ungarn) 



Dafi der Jude mit besonderer Vorliebe minderwertige Ware 
verkauft, ist in aller Welt bekannt : 

Jahudl zuyurtledihce eski defterleri karastirir. 
(Der arme Jude tauscht selbst alte Hefte um.) ( Turkel ) 

In der Westmark sagt man von einem schlechten Schnaps: 

Das ist ein Juddefusel. 

(Westmark) 

Im ehemaligen Polen bezeichnete man eine schlechte Ware 
mit: 

Das ist Arbeit aus Pociefow. (Ehemaliges Polen) 

(Im Palast, das dem Geschlechte Pociejow gehorte, stelltendieHandels- 
juden lange Zeit ihren mindcrwertigen Kram aus.) 



95 



DaC die judischen Viehhandler ihre Kunden oft schwer her- 
eingelegt haben, weifi man auch in Schwaben : 

Der hot alle Fehler wie Judekuba. 

(Schwaben) 
(Das heiGt, cr hat so viele Fehler wie eine Kuh, die man beim Juden 
gckauft hat.) 

Und in der Rheinpfalz meint man poetisch: 

Widd' e daawes (schlechtes) Rind du kaafe, 
Tub' norr schnell zum Izzig laafe. 

(Rheinpfalz) 

Wie notwendig es ist, sich vor Abschlufi eines Geschaftes 
mit einem Juden alles genau zu uberlegen, bestatigt das 
Sprichwort ebenfalls: 

B'senn de vorher, sail d'r ]ud. 

(Schwaben) 

D'r Jud besennt se vor em Handel, 

d'r Scbwob nach em Handel. 

(Schwaben) 

Oberall bekannt ist auch eine Mahnung, die lautet: 

Es ist gefabrlich, mil den Juden zu bandeln, 
wenn sie miteinander anfangen zu bebraern. 

(Deutschland) 

Langst schon hat das Volk erkannt, welche Gefahr der ju- 
dische Handler fur den anstandigen Kaufmann bedeutet. 
Es sagt daher: 

Kaufmann ond Jud tun net nebeneinander gut. 

(Schwaben) 






XII. 
Die Wahrheit iiber die Judentaufe 

Auf der Erde leben heute viele Millionen Juden mosaischen 
Glaubensbekenntnisses, das heifit judischer Religion. Neben 
diesen Juden aber gibt es noch weitere Millionen von He- 
braern, die aus der judischen Religionsgemeinschaft aus- 
getreten sind und sich heute „Katholiken", „Protestanten", 
„Griechisch - Katholische", „Griechiscli - Orthodoxe", „Mo- 
hammedaner", „Dissidenten" und so weiter heifien. 
Warum haben nun diese Juden den Glauben gewechselt? 
Warum sind sie der judischen Religion untreu geworden? 
Wenn Juden in eine andere Konfession tibertreten, so tun 
sie das nie aus innerer Oberzeugung heraus. Nein! Sie tun 
dies nur, um ihre Rasse zu tarnen. Sie tun dies nur, um 
daraus Vorteile zu ziehen! Sie tun dies nur, um die nicht- 
jiidische Welt zu tauschen und unmoglich zu machen, die 
wirkliche Zalil der auf der Erde lebenden Juden festzu- 
stellen. Und wenn sie sich selbst zehnmal taufen liefien, sie 
blieben immer nur Juden. 

Viele Juden haben es selbst bekannt, daft die Taufe aus 
einem Juden niemals einen Nichtjuden machen kann. So 
erklarte der Jude Dr. S. Bernfeld: 

„Die getauften Juden bleiben auch nach jiidischer 
Auffassung Juden!" 

Der Jude Julius Barth sagte: 

Mein Tatsachensinn lehrt micli, dafi ich ein 
Jude bleibe, wenn ich inich auch zehnmal der 
Taufe unterziehe!" 



96 



7 Hlemer, Der Jude Un Sprichwort 



97 



Endlich bekannte der Jude E. M. Ottinger: 

„Vor allem rauB ich vorausschicken, daG ich von 
Geburt Jude und nur deshalb katholisch geworden 
bin, urn das Recht zu haben, ungefahrdet Jude blei- 
ben zu diirfen." 

Das Volk mit seinem feinen Instinkt hatte der Judentaufe 
schon langst mifitraut und seiner Einstellung ihr gegeniiber 
in vielen Sprichwortern und Redensarten Ausdruck ge- 
geben. 

DafJ die Vornahme der Taufe beim Juden nichts nutzt und 
audi der getaufte Jude immer nur Jude bleibt, bestatigen 
die Sprichworter: 

Jude bleibt Jude von Kopf bis zu Fiifien, 

Mag man noch so viel Taufwasser iiber ihn giefien. 

(Norddeutschland) 
Juden seid ihr, Juden bleibt ihr! 

(Deutschland) 

Jud' bleibt Jud' und wenn er mit dem 
Zylinder im Belt liegt. 



In der Turkei sagt man : 

Jahudiimane gelmez. 



(Franken) 



(Turkei) 



(Das heilJt: Der Jude kommt nicht zur Religion, oder: Der Jude wird 
trotz aller Bemuhungen kein echter Moslim.) 



Bin Jude bleibt ein Jude, 

und wenn er in der Chaise fahrt. 



(Rheinhcssen) 



98 






Ahnlich: 



Der Jude bleibt doch immer Jude, 
wenn er aucb nach Wien geht. 



(Deutschland) 



Weitere Sprichworter : 

Ein Wolj bleibt ein Wolf 
und ein Jud' ein Jud'. 



(Bulgaricn) 



Ein Jude bleibt ein Jude, 
selbst wenn er Sporen trdgt. 

Jud' bleibt Jud' und wenn er sich 
zehnmal schmalten (taufen) lap. 

Ganz ausgezeichnet sind: 



(Spanien) 



(Norddeutschland) 




7* 



Getaufter Jude — beschnittener Christ. 

(Schwaben) 

Au] drei Weisen kann man das Wasser vergeuden. 
indem man es in den Wein giejlt, 
indem man damit den Kopf eines Esels wiischt 
und indem man damit einen Juden tau ft. 

(Italien) 

Eher machst du aus einetn Lowen ein Rind 
als aus einem Juden einen Goi. 

(Arabien) 

Beim Juden und Raben ist umsonst alles Baden. 

(Deutschland) 



99 



1 in l'riilat in Mainz, ein getaufter Jude, hinterlieft vor eini- 
gen Jahrhunderten seinen Erben eine goldene Katze und 
eine goldene Maus mit der Aufschrift: 

So wenig diese Kalz diese Maus frifil, 
So wenig wird ein Jud' ein guter Christ. 

(Dcutschland) 



Ahnlich : 



So wenig wird e Jud e Christ. 
Als e Maus e Kalz ermischt. 

Wer alien Juden taufen will, 
Der verliert des Wassers viel. 



(Schwaben) 



(Deutschland) 



Sehr gut: 

Frischgetaufte Juden und neugebackene 

Barone erkennt man am Ton. 

(Deutschland) 

Dies ist in rechter Art der Lauj, 
Wie eines to ten Juden Tattj. 

(Deutschland) 

Wie es sich jiidelt, so cbrislelt es sich. 

(Deutschland) 
(Das heiGt: Die Juden sind in Bcgierden, Neigungcn usw. sich gleich, 
welcher Religion sic audi angchorcn mcigen. Ein Wechsel der Religion 
hat auf Charakter und allgemeine Sitte kcinen EinfluG.) 

Taufwasser hat noch keine Judenkniffe 

abeewaschcu. 

° (Norddeutschland) 

(Judenkniffe — judtschc Schlechtigkcit.) 



IOO 







Ahnlich : 



T/iufwasser ist dent Juden noch nie 

ins Bint gedrungen. 

(Norddeutschland) 



Sehr zahlreich sind die Reime, die sich mit der Judentaufe 
beschiif tigen : 

Ein Ilirsch hleiht ein Hirsch, 
Oh er sleht oder lauft, 
Ein Jud' bleibt ein Jud', 
Wenn man ihn hundertmal lauft. 

(Oberdonau) 

A Uoas (Hase) bleibt a Hoas und woann er 

no (noch) aso lauft, 

A Jud' bleibt a Jud' und woann man ihn 

tausendmal tauft. 

(Niederdonau) 

Ob sich ein Jud' schon taufen lat — 
So ifit er doch nit Fisch un Grat. 
Und hat dazu zwolf Bid geschwor'n, 
1st Krisam und Tauf dran verlor'n. 

(Norddeutschland) 

Die Juden bekehren? — Es ist zum Lachen! 
Wer will aus Wolf en hammer machen? 

(Deutschland) 



1st der Jude auch ein Christ, 
Er immer noch ein Jude ist. 



(Norddeutschland) 



IOI 



Ein alter deutscher Reim lautet: 

Wer ein alt Juden toufen will, 
Der verliust des Tonfels vil; 
Er mag ihn toufen noch so ba/S, 
Doch zikt er nach dem alien Fafi. 



Originell ist: 



(Deutschland) 



Wenn du auch gelauft schon bist, 
Du bleibst der alte lizig, 
Demi, was amol beschnitten ist, 
Wird nicmals wieder spitzig. 

(Sudctenland) 

Ober die Absichten, die der Jude mit der Taufe verfolgt, 
wissen auch die Ruthenen Bescheid: 

Um den Vorteil zu erkaufen, 
Lafit der Jud' sicb gerne tattfen. 

(Ruthenien) 
Des vorteilhaften Geschaftes wegen gebt 
der Jude auch zum Christentum iiber. 

(Ruthenien) 
Der getaufte Jude gleicbt einem Diebe, 
dem man verziehen bat. 

(Ruthenien) 

Die getauften Juden sind besonders gefahrlich. Deshalb 
warnen die Volker vor ihnen: 

Traue dem Juden auch dann nicht, wenn er 
Muselman geworden ist, nicht einmal, wenn 
er es schon vierzig Jahre lang ist! 

(Marokko) 
102 



Traue keinem Siillen Wolf uinl 
keinem getauften Hebraer! 



(Bulgaricn) 



Gezahmter Wolf, getaufter Jud' . 

gelotet Schwert und ein versobnter 

Feind sind wenig wert. 

(Bhemaliges Polcn) 

Verstecktes Schwert, gezahmter Wolf, 
ein aufgedrungener Vreund Und ein 

getaufter Jude — ■ sind wenig wert. 

(Hhemaliges Polen) 

Die Juden verkauflen Jesum Christ; 

ware er noch auf Erden, er wiirde von den 

getauften Juden wieder verktutjt werden. 

(Deutschland) 

Ein getaufter Jude, 

ein aufgezogener Wolf, 

eine erwarmte Schlange 

und ein aus dem Kloster weggejagter 

Monch sind alles eins. 

(Bdhmen) 

Drei Dinge sind gleich gut: 

Ein aus dem Kloster gesteckter Monch, 

ein gezahmter Wolf 

und ein getaufter Jud'. 

(Deutschland) 

Getaufter Jud' tbut niemals gut. 

(Alter deutscher Spruch) 

Gott, bewahre tins vor einem hungrigen 
Griechen, einem salten Wolf und vor 
einem getauften Hebraer! 



(Bulgaricn) 



I0 3 



~A 



Uule dich vat den Listen armer Alchimisten 
Und. den Juden, die getauft als Christen! 

(Deutschland) 
Venn der Jude getauft ,,-ird. steht der 

I Pit 7 01 /?(lRinJ4. b 






Teufel Gevatter. 



(Schwabcn) 



Sintt boese Juden des Tiuvels linden, 
Wes Rude,, sint denne getaufte Jude',,? 



(Sic sind also noch schlechter!) 



(Deutschland) 






Mil dem getauften Juden nur rvieder ins Wassert 

(Bohmen) 
Ji'd' erst, getauft, dann ersaufi! 

(Nach einem Ausspruch des Ritters von Sikkingen) 
WoUt for den Juden erfolgreich taufen, 
Lap ihr ihn besser gleich ersuufen. 

(Deutschland) 
Jud bleibt Jud und tut nicht gut, 
cuch wenn man ihn tauft, bis er ersauft. 

(Norddeutschland) 
Jud und Christen, 
11 und und Katzen 
Auf eaten Misten! 



(Deutschland) 



Und endlich: 



Taufe den Juden und hau ihm den Kopf ah! 

(Ukrainisch-Galizien) 



104 



XIII. 
Die judischen Druckeberger im Kriege 

Wenn das Vaterland in Gefahr ist, zieht der Nichtjude hin- 
aus ins Feld, die Heimat zu verteidigen. Bereitwillig ertriigt 
er die Strapazen, die ihm der Krieg auferlegt. Im Kampf 
mit dem Feind zeichnet er sich durch Mut und Tapferkeit 
aus. Fiir das Vaterland sogar das Blut zu geben, ist die 
Kronung der soldatischen Eigenschaften des Nichtjuden. 
Auch fur den Juden hat der Krieg eine besondere Bedeu- 
tung. Der Jude ist der Kriegshetzer der Welt. Die meisten 
Kriege der Geschichte sind vom Judentum heraufbeschwo- 
ren und entfacht worden. Fiir die kriegfuhrenden Volker 
bedeuteten diese blutigen Auseinandersetzungen oft eine 
empfindliche Schwachung, in manchen Fallen sogar Siech- 
tum und Untergang. Die Nutzniefier an den Kriegen aber 
waren die Juden. Im gleichen Mafic, wie die nichtjijdischen 
Volker verarmten, bereicherten sich die Juden als Rustungs- 
lieferanten und Bankspekulanten. So waren denn die Kriege 
bis indie heutige Zeit herein fur die Juden ein hervorragen- 
des Mittel, ihren Weltherrschaftsbestrebungen immer neuen 
Auftrieb zu geben. 

So sehr die Juden am Kriege interessiert sind, so wenig be- 
teiligen sie sich selbst an den blutigen Kampfen. Sie sind 
immer nur dort zu finden, wo die Gefahr am geringsten Ist. 
Dafi die Juden von Anfang an als Soldaten eine jammer- 
liche Figur abgaben und immer Druckeberger waren, hat 
seine besonderen Griinde. Schon korperlich eignet sich der 
Jude schlecht fur den Heeresdienst (Plattfufie, unmilitari- 
sche Haltung, besondere Krankheiten und so weiter). Noch 
unsoldatischer aber sind seine seelischen Wesensmerkmale. 
Judische Angst und yor allem die judische Feigheit sind 
nicht zu uberbieten. 



io 5 



Wenn sich dcr Ju.de vom Kriegsdienst driickt, so hat dies 
feraer darin seinen Grund, dafl dcr Jude gar nicht weifl 
warum er denn ins Feld ziehen soIJte. Das Land, in dem er 
ebt, »t ja nicht sein Vaterland, ist ja nicht seine Heimat. 
Warum sollte er dann daftir sein Leben aufs Spiel seteen? 
N.cht zuietet aber vvird die Druckebergerei im Kriege dem 
Juden in se.nem Geheimgesetzbuch Talmud-Schulchan- 
Aruch zur Pflicht gemacht. Es steht geschrieben: 

„Wenn du in den Krieg ziehst, so gehe nicht zuerst, 
sondern zuletzt, damit du zuerst heimkehrst." 

(Pesachim 113 a) 
So hat sich also der Jude schon seit Jahrhunderten immer 
w.eder als Feigling, Verrater und Druckeberger gezeigt 
Auch die Sprichworter der Volker kunden von diesen iiidi- 
schen Eigenschaften. 

Besonders sprichwortlich sind Angst und Feigheit der 
Juden geworden: 



Der Jude ist feige. 

Er ist feige ivie der Jude. 



(Deutschland)-- 



(Fast in alien Sprachen) 
Die in Studentenkreisen haufig anzutreffende Redensart: 

Er hat Juden 

(Deutschland) 
heifit so viel als: Er hat Angst. 



Weiter: 



Er hat Angst wie em Jude. 



(Schwaben) 



106 



Er hat Angst wie ein Jude, 
aber heme Besserung. 

Sehr verbreitet sind die Sprichworter : 



(westmark) 



Zivei Dinge wohnen im Juden nebeneinander: 
Frechheit und Angst. 

(Norddeutschland) 

Jtidenmut ist wie Bobnenstroh, 

Lodert rasch auf und verlodert auch so. 

(Deutschland) 
Wenn d'r Jud' Angst hot, no pfeift 'r. 

(Schwaben) 
Der Jude geht in kein Wasser, 
von dem er den Boden nicht sieht. 

(Deutschland) 
Das Wasser ist nicht gebalkt, sagt der Jude. 

(Deutschland) 
D'r Jud goht net z weit ens Wasser nei. 

(Schwaben) 
Juden und beladene Wagen 

gehen nicht gem iibers Bis. 

(Holland) 

Haufig wird die judische Angst auch in Beziehung zu Sym- 
bolen des Christentums gebracht: 

Er fiirch/et sich wie der Jude vor dem Kreuz. 

(Ostland) 
Pel mint nagypenteken a zsidd, zsido a kereszlol. 

(Ungarn) 
(Er furchtct sich wie der Jude am Karfrcitag, wie der Jude vor dem 
Kreuz.) 



107 



Der Jude fiirchlet das Weihwasser und den 
Bauernknultel. ,_ . . . 

(Ruthenien) 



Weiter: 

Er ist tapjer wie der Jude vor einem 

Hunde an der Ketle. . ,. . . 

(Ehcmaliges Polcn) 

(Das hciCt: Der Judc fiirchtet sich erst dann vor einem Hund niclit, 
wcnn er angebunden ist.) 

Das Sprichwort: 

No koi Angst vor de badische Jnde! 

(Schwaben) 

bezieht sich auf die Feigheit, die die in Baden wohnenden 
Juden haufig ausgezeichnet hat. 

Auch die Treue kennt der Jude nicht : 

Judaskufi ist worden neu, 

Fiibrt gute Wort', halt tibel Treu'. 

(Alter deutscher Reim) 

Des ist e scho's Paar Lent', 

treu ivie d'r Jud' ond d'r Zigeunerl 

(Schwaben) 

Er halt die Treue wie ein Jude. 

(E-ehmen) 

Die Redensart: 

Er fiihrt Juden , . , , , , 

' (Frankreich) 

hat folgende Vorgeschichte : 

Die Juden von Posen ritten einst, als Tiirken gekleidet, 
Napoleon I. entgegen. Ihr Anfiihrer trat an den kaiser- 
lichen Wagen und sprach : „Ferchten Sie sich nicht, Ew. Ma- 



iestat, mer sein keine Terken, mer sein verkleidcte Juden 
aus Posen.^ Die auBerordentliche Furchtsamkeit der Juden 
war es, die die Redensart „Er fuhrt Juden" entstehen l.efi. 

* 

Auch die Verratereien der Juden sind im Sprichwort 

gebrandmaikt: 

Urn einen Groschen verrat der Jude deine Rasse, 
um zwei seine eigene. (Norddeutschland) 

In die Gefangenschaft der Jude liebt %u laujen, 
Um sich dent Feinde gleicb dann zu verkaufen. 

(Deutsch-Ruthenien) 

Wenn dent Juden die Rekrutierung droht, 
ftieht er nacb Amerika. (Ukr aine) 

DaB der Jude zum Kriegsdienst ungeeignet ist, kommt in 
vcrschicdenen Redensarten zum Ausdruck: 

Er stellt sich an wie ein Jude zur Flinte. 

, . (Sudetenland und chemaliges Polen) 
(Das heifit: Er ist ungeschickt.) 

Es -pap ihm wie dem Jud' die Trommel. 

(Ungarn) 
(Also nicht.) 

Es 1>afit zu ihm wie ein Geivehr zum Juden. 

(Ungarn) 

Er schickt sich an wie der Jude zum Kriege. 

(Ehcmaliges Polen) 

Du brauchst es ebenso wie ein Jude den Sdbel 

(Ehcmaliges Polcn) 
(Der Jude braucht ja nie eincn SSbcl, da cr nicht in den Krieg geht.) 



108 



109 






Zehn Juden mil den grofiten Nasen 
Jagt ein Rekrute wie die Hasen. 

(Deutschland) 

Wenn sich Kinder balgen und eines greift fcig von hinten 
an, sagt man: 



Nur Juden greifen von hinten 



an. 



(Mittcldcutschland) 



Weiter: 



Er ist ein wackerer Soldal, 

denn er diente in der Garde vom Pociejow. 

(Ehemaliges Polcn) 
(Im Palast derer von Pociejow verfcchrtcn fast ausschliefllich Juden, 
die sich vom Knegsdienst gedriickt hatten.) 



wissen 



Wenn man in Siebenburgen von einer Sache nichts 
will, dann sagt man : 

Lieber Schick' ich einen Juden in den Krieg. 

,_ . .„ (Siebenburgen) 

(Das he.Gt: Dies ware noch das kleinere trbel.) 



Viele besonders kennzeichnende Sprichworter und Rcdens- 
arten sind wahrend des ersten Weltkrieges an der 
Front entstanden. 

Wenn die Frontsoldaten auf Urlaub in die Heimat fuhren, 
sagten sie: 

Ich jahr' an die jiidische Front. 

(Deutschland) 
(Das heifit: In die Heimat, wo sich die Juden im Kricge aufhielten.) 

no 



Wenn ein Frontsoldat etwas ganz AuBergewohnliches er- 
lebt hatte, rief er aus: 

Ileal' hab' ich einen Juden gesehen. 

(Deutschland) 

Gerne pflegte der Feldwebel die Kompanie bei der Aus- 
zahlung des Soldes mit folgenden Worten zu begrulten: 

Beim Lohnungsappe/l sind alle Juden da. 

(Deutschland) 

Wenn eine Sache aussichtslos schien, sagte man: 

Da kann er gleich einen Juden vorschicken. 

(Deutschland) 

Folgender Spruch war hauf ig in Bedurf nisanstalten zu lesen : 

Die Juden in den Graben, 

Die Gois bei den Staben, 

Kann es so was geben? 

Ich mocht' es rnal erleben! 

(Deutschland) 

Wenn der Feind einen Angriff gemacht hatte, der keinerlei 
Erfolg brachte, erklarte man: 

Einen Juden haben sie gefangen. 
(Also niemand.) 



(Oberdonau) 



Auch die Etappe war infolge ihrer Oberfiiliung durch Ju- 
den bei Frontsoldaten wenig geschatzt. Kam einer der Ka- 
meraden von der Etappe an die Front zuriick, so rief man 
ihm Zu: 

Lafi dich zuerst eintnal entlausen! 

(Deutschland) 

(Eine ironischc Anspielung, dafi die Juden in der Etappe mchr Lause 
hatten, als die nichtjiidischen Soldaten an der Front.) 



I II 



■ 



Der Ausruf : 

Nur ju nicht ins Judenspital! 

(Deutschland) 

gab dem Wunsch der Frontsoldaten Ausdruck, unter kei- 
nen Umstanden einmal in das Lazarett fiir — Geschlechts- 
kranke eingeliefert werden zu miissen. 

Wenn einer behauptete, die Juden konnten nicht schnell 
laufen, dann antwortete man ihm: 

Stell den Juden an die Front hinan, 
Dann siehsl du, wie er rennen kann! 

(Mitteldeutschland) 

Mit wenig Worten brandmarkt endlich den Juden als Kriegs- 
hetzer und Kriegsdriickeberger das Sprichwort: 

Der ]ude kann die Kriege machen, 
aber nicht fiihren. 

(Deutschland und andere Lander) 






XIV. 

Wenn der Jude an der Macht ist 

Das Verhalten der Juden gegenuber den Volkern ihrer Gast- 
lander ist verschieden und hangt ganz von der Macht ab, 
die sie an sich gcrissen haben. Geht es den Juden schlecht 
und konnen sie keinen EinfluG auf die Allgememhe.t aus- 
uben, dann sind sie still, bescheiden, freundhch und kne- 
chen vor Demut schier auf dem Bauche herum. Gehngt es 
ihnen aber, dutch ihr verlogenes Theater Mideid zu er- 
wecken und Gleichstellung mit dem Volke zu erhalten, dann 
werden sie in kiirzester Zcit frech, anmafknd und unver- 
schamt. Fur die Juden bedeutet namlich Gleichstellung n.chts 
anderes als ein Anrecht auf die Herrschaft. Kommen sie 
aber gar an die Macht und werden Herren des Landes dann 
lassen sie ihre Maske fallen. Dann zeigen s.e s.ch als Un- 
geheuer und Tyrannen, als hemmungslose Leuteschinder. 
Die Volker wissen, dafi die Juden durch die Macht ihres 
Geldes Konige und Fursten, ja selbst ganze Nat.onen in 
ihre Abhangigkeit gebracht haben. 

Sie sagen: 

Ihr glaubt der Konig regiert die Welt? 
Nein, nur Judenlug und Judengeld. 

(Deutschland) 

Die Juden sind immer noch die Herren. 

(Ungarn) 

Kein Sumpf ohne Teufel, kein Herrenhof 

ohne Juden- 

(Deutschland) 

s HIemer, Der Jude imSpriohwort r 3 



112 



Originell ist ein Vers aus Bohmen : 




11 inter allem, was sich tut, 
Ueutzutage steckt der Jud'. 
Und in fedes Amtes Mitten 
Sitzen bent' die Israelite)/. 
Stall der Freibeit, itnmer naber 
Riickt die Herrschaft der Hebraer. 

(Bohmen) 
Und die Folgcn der Judenfaerrschaft sind: 

Wo die Juden gut bei Hofe stehen, 
Daisfs um Burger und Bauer bald geschehen. 
Und macben die Juden gar die Gesetze, 
So gtbt's eine wabre Menschenhetze. 

(Deutschland) 
Recht volkstiimlich ist der Reim: 

Menschen und P faff en 

Geiji' und alte Affen, 

11 men, Juden und Filzlaus', 

Fliegende Fldb' und Fledermaus', 

Wo die nebmen uberband 

Verderben sie ein ganzes Land. 

(Mitteldcutschland) 

Gan 2 hervorragend beurteilt man in der Ukraine die Wand- 
lungsfahigkeit des Juden: 

Scbmeichelnd ist der Jude in der Annul, 

iinverscbiimt in der Gleicbbeit 

vnd zum Ungeheuer wird er in der Macbt. 

(Ukraine) 

114 



Und ahnlich: 

Wo der Jude frei darf wtihlen und nagen, 
Da liegt der Gerechte in Ketten gescblagen. 

(Deutschland) 
Wer dem Juden die Freibeit gibt, verrat' sich selbst. 

(Ruthenien) 
Enveise dem Juden Nacbsicbl und er wird dicb 
vor semen Karren einspannen. 

(Ukraine) 

Die Judenau'fwdrter bringen ihren 
Volksgenossen Unbeil. 

(Ruthenien) 

Wenn die Juden herrschen werden, dann verstecke 
dicb in deinem Haus und schliefie es. 

(Arabien, Marokko) 
Judenstinker, Judenstinker, 
Die allergrofiten Leuteschinder! 

(Pranken) 

Wenn aber der Jude an der Macht ist, dann werden die Be- 
sten des Volkes um alles gebracht. Ein Vers sagt : 

Wer bat den Deutschen ins Ausland gebetzl? 
Der Jude, der sich ins Land gesetzt. 

(Deutschland) 



8* 



lI 5 



XV. 
Die Grofienwahnsinnigen 

Es gibt keine Menschen auf der Welt, deren Korper so ver- 
unstaltet und deren Gesicht so hafilich ist, wie die Juden. 
Jeder einzelne Jude tragt das Kainszeichen auf der Stirne. 
Es gibt kein Volk auf der Welt, dessen Seelenleben so ver- 
dorben und dessen Wesensmerkmale so teuflisch sind, wie 
das judische Volk. Alle Juden sind geborene Verbrecher. 
Trotz ihrer geradezu himmelschreienden Mindervvertigkeit 
leben aber die Juden in dem Wahn, das Herrenvolk der 
Erde zu sein. Sie glauben, sie seien das Meisterwerk der 
Schopfung, sie seien die Verkorperung der besten mensch- 
lichen Rasse, sie seien Vorbiid fur die ubrige Menschheit, 
sie seien die geborenen Genies! Seine Kronung aber findet 
der judische Grofienwahnsinn in der Behauptung: „Wir Ju- 
den sind das von Gott auserwahlte Volk !" 
Eine Erklarung fiber die Ursachen dieses jfidischen Grofien- 
wahnsinnes gibt das jfidische Geheimgesetzbuch Talmud- 
Schulchan-Aruch. Es steht dort geschrieben: 

„Jeder einzelne Jude mufi sich sagen : 
Meinetwegen wurde die Welt erschaffen." 

(Sanhedrin 37 a) 
„Alle Juden sind Konigskinder." 

(Schabbat 67 a) 

„Alle Nichtjuden der Erde werden nur der Juden 
wegen gesegnet." 

(Jcbamot 6j a) 

Der Talmud also, der jedem Juden bis zu seinem Lebens- 
ende Richtschnur seines Denkens, Fuhlens und Handelns 

116 



ist, legt schon in das judische Kind die Wahnvorstellung des 

Auserwahltseins des jfidischen Volkes. 

Die Volker kennen den jfidischen Groftenwahn. Sie wissen, 

was sie von ihm zu halten haben. Sie wissen aber vor allem, 

daB die Lfige vom Auserwahltsein der Juden die grofite 

Lfige aller Zeiten ist. 

Wenn ein Franke einen anderen als grofienwahnsinnig be- 

zeichnen will, sagt er: 

Er spinnt wie ein Jude. 

r (Frankcn) 

Ebenfalls aus Franken stammt die Redensart: 



(Franken) 



Er haut Jicdennagel. 
(Das heifit: Er renornmiert.) 

Die gleiche Bedeutung hat: 

Er macht Judetispriicbe. 

Der Ausdruck: 

Er kann zum luden eehen _ 

b (Deatschland) 

gilt einem Menschen, der einen Dfinkel hat wie der Jude. 



(Deucschland) 



Ganz ahnlich : 

Er kommt vom Juden. 

(Dcutschland) 

(Das heifit: Er hat den judischen Diinkel angenommen.) 

Wenn in der Sprache des Volkes von 

einem Judenvogel 

b (Deutschland) 

gesprochen wird, so ist damit der Pfau gemeint. Der Pfau 
sei ebenso eitel und eingebildet wie ein Jude. 



117 



Daraus die Redensart: 

Er hat Bitten Judenvogel. 

(Judenvogel = jildische Einbildung.) 



(Deutschland) 



Auf die Eitelkeit des Juden, die er zum besonderen am 
Schabbes zur Schau tragt, bezieht sich die Redensart: 

Er ist herausgepulzt wie der Jude am Schabbes. 

(Ehemaliges Polen) 

Auf den Talmud-Spruch, dafi sich die juden als Konigs- 
kinder fiihlen, weist der Warnruf hin : 

Vorsicht, die Kbnigskinder kommenl 

(Deutschland) 
In schwabischen Dorfern hort man haufig das Sprichwort: 

Der Jude blaht sich auf ivie drei Eier im Futterkorb. 

(Schwaben) 

Die Luge von dem „Auserwahltsein" des jiidischen Volkes 
durch Gott brandmarkt endlich der Reim: 

Die grofite Lug' 
Erzahll der Jiid', 
Er sei der Welt 
Von Gott erwahlt. 

(Norddeutschland) 



XVI. 
Das Judenweib 

Die Juden werden bei fast alien Volkern der Erde abge- 
lehnt und verachtet. Es ist aufschlufiretch zu erfahrer L.dafi 
diese Ablehnung und Verachtung m besonderem Mafte dem 
Judenweibe gelten. Warum? 

Die Hafilichkeit der judischen Rasse kommt be. den Jud.n- 
nen, vor allem aber bei den alteren Judenwcibern, ganz be- 
senders zum Ausdruck. Judinnen verbluhen sehr rasch, und 
in ihren Gesichtern widerspiegeln sich oft die ruedngsten 
Leidenschaften. Der Rassendunkel der Judm aber, Are 
Selbstsucht, ihr Geiz, ihr Neid, ihre Frechhett Are Auf- 
dringlichkeit, ihre Falschheit, Are HerzlosLgke.t und Hem- 
mungslosigkeit sind nicht zu ubertreffen. 
Die nichtjudischen Volker haben sich in ihren Spnchwor- 
tern auch mit der Jiidin beschaftigt. 

me der Jude, so auch sein \Pe\b! 

(Ruthcnien) 

Im Gau Oberdonau sagt man: 

Im Zorn hat Gott den Juden geschaffen, 

in der Wut aber die Jiidin. 

(Oberdonau) 

(Das hcifit: Die Jiidin ist noch schlechter als der Jude.) 

Wenn der Jude seine Tochter verkauft, 
wie kann er sie als Mensch achten? 



(Norddeutschland) 



Il8 



II 9 



Die korperlichen Eigenschaften der Jiidin finden vor allem 
in Redensarten ihren Ausdruck: 



Sie stinkt wie ein Judenweib. 
Sie ist jett wie eine Judensau. 



(Siiddcutschland) 



(Frankcn) 

Sie 1st zerzaust wie ein Jitdemveib. 

(Ungarn) 
Sie ist unverscbamt wie ein Judenweib. 

(Siiddeutschland) 
Sie hatscbt wie eine Jiidin. 

(Franken) 

Auf die judischen Klageweiber, die gegen Bezahlung bei 
Beerdigungen von Juden ein furchtbares Jammergeschrei 
anstimmen, bezieht sich die Redensart: 

Sie weint wie eine Jiidin. 
(Das heifit: Sie vergieSt falsehe Tranen.) 



(Iran) 



Von einer Frau, die sehr schlau daherredet, sagt man: 

Sie redet wie eine Jiidin. 

(Deutschland) 

Ahnliche Redensarten trifft man haufig in Ungarn an: 

Sie verzieht die Fratze wie eine Jiidin. 

(Ungarn) 
Sie stobert in der Nase 'rum wie eine Jiidin. 

(Ungarn) 
Sie sucht herum wie die Jiidin in der Ware. 

(Ungarn) 
Sie but einen faulen Gang wie eine Jiidin. 

(Ungarn) 



1 20 



Auf den Geiz der Rabbinersfrau weist die Redensart hin: 

Avare comine une Rabbine! 
(Geizig wie eine Rabbinersfrau.) 



(Frankreich) 



Arbeitsscheue im Egerland lieben den Ausruf: 

Wenn ich wieda af d'Welt kumm, 

wir ich a Gu(d)nwei(b). 

(Egerland) 

(Eine Bestiitigung fiir die Faulheit dcs Juden weibes!) 

Und ahnlich: 

Wenn mi mei Leben nimmer freut, 

Dann beirat' i a Judaiveib 

Und ziag an schwarza Mantel a, 

No hoi jit ma mi da Judama(nn). 

(Schwaben) 

Zigeunerinnen haben die jaulsten Manner, 

Juden die jaulsten Weiber. 

(Hesscn-Nassau) 

Auf die Eitelkeit der hafilichen Judinnen beziehen sich die 
Worte : 

An einem Judenweib hangt immer etwas, 

und wenn es noch so arm ist. 

(Deutschland) 

Zsidd aszonyon mindig fityeg valami. 
(An dem Judcnweibe hangt immer etwas.) (Ungarn) 

Wie verachtet die Jiidin in Oberdonau ist, beweist das 
Sprichwort : 

Ein Bett voller Wanzen ist besser 

als eine einzige Jiidin. 

(Oberdonau) 



121 



In Franken hat man dem iiblen Mundwerk der Jiidin ein 
treffliches Denkmal gesetzt: 

Von den Haaren, die eine einzige Jiidin auf den 
Zahnen hat, kann man einen ganzen Pinsel machen. 

(Franken) 
Mit dem Geruch der Jiidinnen beschaftigt sich der Reim: 

Der Abraham springt die Treppe nauj, 
Die Sara hinterher. 
Der Abraham stinkt nach Knobelauch 
Und Sara noch viel mehr. 

(Schwaben) 

Dafi die Jiidin lange nicht so fromm ist, wie sie immer tut, 
weifi man in Deutschland : 

Was eine richtige Jiidin ist, ifSt auch gerne treefe. 

(Deutschland) 
(Juden durfen bekanntlich das Fleisch von nichtgeschachteten Tieren 
nicht essen. Dieses „unreine" Fleisch nennen sie „treefe".) 

Auf die Geschlechtsgier der Jiidinnen beziehen sich die 
Worte : 

Ihr lustet's nach einem guten Bissen, 

IPie der Jiidin nach einem Christen. 

(Deutschland) 

Wenn eine Jiidin einen Christen urn etwas bittet, 
dann fallt sie nicht auf die Knie, 
sondern auf den Riicken. 

(Deutschland) 
Wer wird niemals satt? — 
Des Juden Geldbeutel und der 
Jiidin Geschlechtsgier. 



(Deutschland) 



122 



Wenn man von den Befehlen eines anderen nichts mehr wis- 
sen will, erklart man: 

Jetzt brauchst du mich blofi noch zur 
Jiidin zu schicken! 

(Deutschland) 
(Das heiGt: Ihm das Allerdiimmste zuzumutcn.) 

Noch eindeutiger aber konnte die Jiidin wohl kaum abge- 
lehnt werden, als in dem frankischen Reim: 

Lieber eine Leiche kiissen 
Als eine Jiidin griifien! 

(Franken) 



I2 3 






XVII. 
Die Rassenschander 

Zu den charakteristischsten Wesensmerkmalen des Juden 
gehort scin iibersteigerter Geschlechtstrieb. Dcr Jude ist 
unersattlich in seiner Gier nach nichtjiidischen Frauen und 
Madchen. Er mufi der Stimme seines Blutes gehorchen, die 
ihm befiehlt, alles Reine und Schone zu besudeln, alles Ed!e 
und Erhabene zu zerstoren. Der Trieb zur Rassenschande 
ist ein Grundzug des judischen Wesens, ein uralter und un- 
ausrottbarer Drang. Ihre Gier nach nichtjiidischen Frauen 
haben die Juden mit zynischer Offenheit selbst zugegeben. 
So schrieb die Jiidin Anselma Heine iiber den judischen 
Dichter Ludwig Jakobowski : 

„Plotzlich entdeckte ich an ihm den typisch uralten 
Zug seiner Rasse. Es war ihm eine rachsiichtige 
Wonne, iiber die Frauen Macht zu zeigen, und nie 
markierte er hohnischer den Plebejer, als wenn er 
sich riihmte, mit brutaler Kraft die feinen Frauen 
der blonden Edelinge unterjocht zu haben." 

(„Lit. Echo", Heft 3, 191 2) 

Der Jude Paul Mayer hohnt in seinem „Ahasvers frohli- 
chem Wanderlied": 

„Meiner Seek glatte Haute 
Bergen, was ich bettelnd biiike; 
Doch es tiirmt sich meine Beute 
Und es jauchzen eure Braute 
Mir, dem Auswurf fremder Wuste." 

(Aus der Zeitschrift „Aktion" vom Januar 1913) 

Endlich bekannte der Jude Konrad Albert-Sittenfeld : 



124 



„Eine Ausnahme bildet nur der geschlechtliche Ver- 
kehr, besonders das Verhalten reicher Judenjungen 
armen Madchen, Naherinnen usw. gegenuber. Die- 
ser erreicht eine unglaubliche Stufe der zynischen 
Roheit, zu welcher ich christliche junge Leute me 
habe herabsinken sehen. Diese bewahren dem Weibe 
gegenuber meist doch noch einen letzten Rest von 
Scham, die unseren Borsenjobbern bis auf das Fiink- 

chen abgeht." 

(„Gesellschaft", 1899. Nr - 12 ) 

Im Gegensatz zur Nichtjiidin tritt der Jude seiner eigenen 
RassegenossinmitAchtungund Verehrung entgegen. Im ju- 
dischen Madchen sieht der Jude die Tochter semes e.genen 
Stammes, die kiinftige judische Frau und kfinftige : jiid.sche 
Mutter. Wenn sich der Jude einem judischen Madchen na- 
hert, so tut er es nicht, urn es zu mifibrauchen und dann 
wegzuwerfen, sondern urn es zu heiraten und m.t ihm eine 
Familie zu griinden. Die Vorschriften des Alten Testamen- 
tes und nicht zuletzt die im Talmud-Schulchan-Aruch nie- 
dergelegten Rassegesetze sind fur ihn verpflichtend. Es 
steht geschrieben: 

„Ihr Juden soUt Eure Tochter den SShnen der 
Nichtjuden nicht als deren Frauen geben. Ihr sollt 
audi nicht die Tochter der Nichtjuden zu den 

Frauen Eurer Sohne machen." 

(5.M0S. 7.2—3) 

„Wir Juden heiraten nicht die Nichtjuden und wol- 
len nicht von ihnen geheiratet sein." 

(Megilla 13 b) 

„Kein Jude darf eine Frau heiraten, die Nichtjiidin 

ist." , . 

(Eben ha-ezar 1,1) 



125 



Das Gesetz verbietet es also dem Juden, in einer Rasse- 
genossin lediglich ein Mittel zur Stillung seines Geschlechts- 
tnebes zu sehen. Dafiir sind die Nicht judinnen da 
Andererseits verbietet das Gesetz dem Juden, eine Nicht- 
judin zu heiraten. Dafiir sind die Judinnen da. Die 
Nichtjudinnen sind im Talmud dem Vieh gleichgestellt und 
durfen nach der judischen Lehre je nach Laune miflbraucht 
und dann weggeworfen werden. Es steht geschrieben : 

„Ein nichtjudisches Madchen, das drei Jahre und 
einen Tag alt ist, kann geschandet werden." 

(Abodah sarah, Scite37a) 
„Jahwe hat die Volker der Nichtjuden dem Juden 
preisgegeben. Die Schandung der Nichtjiidinnen hat 
deshalb keine Strafe." 

(Kethuboth, 4 b) 

„Ein fremdes Weib, das keine Tochter Israels ist 
ist ein Vieh." 

(Rabbi Abarbanel, im Mathkoneth Hammis) 

Dafl sich der Jude mit Vorliebe an Nichtjudinnen heran- 
macht, hat aber auch noch einen anderen Grund. Frauen 
und Madchen, die sich mit Juden einlassen, verderben an 
Leib und Seele. Ihre Kinder sind Mischlinge. Mischlinge 
aber folgen immer der „argeren Hand", das heiflt, sie ver- 
eimgen nur die Fehler ihrer Eltern in sich. Durch die jiidi- 
sche Rassenschande konnen aber nicht nur ganze Familien, 
ganze Dorfer und Stadte, sondern sogar ganze Volker rui- 
niert werden. Die Geschichte der alten Agypter, Griechen 
und Romer beweist es. Sie wurden ein Opfer der Rassen- 
schande. 

Auf die Schwachung der Volker aber hat es der Jude ab- 
gesehen. Er will, dafl die Volker wertlos und widerstands- 
unfahig werden, auf dafl er das von ihm erstrebte Endziel, 

126 



die Weltherrschaft, um so leichter erreiche. Hinter der ju- 
dischen Rassenschande steckt also ein teuflisch raffiniertes 
System, das nur judischen Zwecken dient. 
Die Volker erwahnen in ihren Sprichw5rtern und Redens- 
arten die judische Rassenschande sehr haufig und stellen sie 
sogar der Pest gleich: 

Die Judenpest ziebt von Land zu Land, 
Macht bluhende Acker zu diirrem Sand. 

(Deutschland) 
IVie die Pest ansteckt sicherlich, 
So greift der Judengeist um sicb. 

(Deutschland) 

Von dem ublen Wirken judischer Rassenschander kiinden 
die Worte: 

Kinder schanden und Weiber verftihren, 
Das rechnet der Jud' zu noblen Plasieren. 

(Deutschland) 
In vielen deutschen Gauen ist folgender Spruch zu horen : 

Ilab' die Juden nicht zu lieb, 

Setz' nicht auf sie Vertrauen! 

Sie sind deiner Seele Dieb, 

Die Schander uns'rer Frauen. 

(Deutschland) 

Das Kleine ist die Wiege des Grofien, 

dacbte der Jude, als er sicb an Kindern verging. 

(Deutschland) 
Die Juden sind scblimmer als Ratten in der Vorrats- 
kammer: sie verderben nicht nur das Gut, sondern 
verfuhren und verderben noch sittlich die Christen- 

kinder. 

(Ruthenien) 



127 



Im ukrainischen Volke weiB man von den Talmudgesetzen. 
Man sagt: 

Eine Christin zu verfuhren. 

Ja, das kann der Jude gut, 

Doch sie dann zur Frau zu nehmen, 

Sein Gesetz verbieten tut. . . 

(Ukraine; 

Auf die judische Geschlechtsgier weisen die Redensarten 
hin: 

Er ist geil, wie der Jttd' am Scbabbes. 

(Deulschland) 



Er tragi ein Judenhemd. 
(Das heiBt: Er ist sinnlich.) 



(Schwaben) 



Uber den Einflufi, den die Rassenschande auf nichtjiidische 
Frauen und Madchen ausiibt, berichten die Sprichworter 
und Redensarten: 

Sie gibt dem Juden den IP eg. 
(Das heiBt: Sie ist eine Frau ohne Ehre.) 

Ibr riecbt der Jude aus dem Mund. 

(Siiddeutscliland) 
(Das heiBt : Man erkennt sofort den judischen EinfluB.) 

An ibr riecbt man direkt den Juden. 

(Suddeutschland) 

Sie ist so gliicklich, als ob sie der Jude gejreit batte. 

(Ehemaliges Polen) 
(Also ungliicklich.) 



128 



Bei ibr spukl der Jude im Blut. 

(Rlicinland) 

(Das heiBt: Es zcigen sich die Folgen der Blutvermischung.) 



(Suddeutschland) 



Sie ist eine Judemnatralze. 
(Das heiBt: Sie war Dime eines Juden.) 

Weit vei-breitet sind die Reime: 

Willsl wissen, ob sie auf Tugend bait, 
So forscbe, ob ibr ein Jude gefallt. 

(Siiddcutschland) 

1st an einem Weib nicht Ecbtes mehr, 

So lauft es binter luden her. 

(Deutschland) 

Eine Frau, die sich la fit vom Juden bestricken. 
Darf man nicht zum Markte schicken. 

(Hessen-Nassau) 
Der Jude schmeichelt, 
Der Jude streichelt, 
Pfuit uber das Weib. 
Das mil Juden augelt. 



Und weiter: 

Er hat eine Judin gekiijil. 
(Das heiBt: Er ist verruckt geworden.) 



(Deutschland) 



(Deutschland) 



Die war von einem Juden gekiifit. 

(Deutschland) 
(Das heiBt: Sie lieB sich mit einem Juden ein und ging daran zu- 
grundc.) 

Bei dieser Blutvergiftung kann auch der 

Doktor nicht heljen. 

(ICarnten) 

(Das heiBt: Gcgcn jiidischc Blutvergiftung hilft kein Mittel mehr.) 



9 Hiemur, Dei Jude im Sprlchworl 



129 



Schon der A tern des Juden 
kann eine Seele verbrevnen. 



(Franken) 



Sie ist an der Judenkrankbeit gestorben. 

(Deutschland) 
(Das hcilJt: Sic Starb, wcil sie sich mit einem Juden eingclasscn hatte.) 

Aber audi die Manner werden davor gewarnt, sich mit einer 
Jiidim einzulassen: 

//"('/• eine jiidin umarmt, in dem steckt die 
Krankheit von ihr am Morgen und Abend. 

(Arabien, Marokko) 

Auch im Volke weifi man von der Minderwertigkeit des 
Mischlings. Man sagt: 

//;;• Balg ist noch schlimmer als der Pater. 

(Suddculschland) 
(Das hcilit: Das Kind der Nichtjiidin ist nocli schlimmer geartet als 
der jiidische Yatcr. 

Wenn Judenblut sich mil anderem mischt, 
Der Jude ivird nur aufgefrischt. 

(Deutschland) 

Juden und Judenbaslarde verderben 

die Welt ibrer Erzeuger auf Jabrbunderte. 

(Oberfranken) 

Judenkinder von einer Chris/in stud f&rwabr 

Peies-Affen immerda r . 

" (Ruthenien) 

Dafi ein Bastard vorwiegend jiidische Merkmale aufweist, 
sagt man in Ungarn: 



130 



Zsiddnak zsido a jajzata. 
(Des Juden Nachkomme bleibt Jude.) 



(Ungar 



Von dem unstillbaren jiidischen Geschleclitstrieb kiinden 
auch lustige Reime: 

Moses war ein Rauber 

Und auch ein Jude war dabei, 

Et hatte viele Weiber 

Durch seine Mauschelei — owaih. 

(Westdeutschland) 

Der David und der Salomon, 

Das ware?/ zivei grofie Sunder, 

Sie liebten die Mddchen grofi und klein 

Und zeugien viele Kinder. 

Als beide nicbt mehr lieben konnten 

Wegen dem hohen Alter, 

Da schrieb der Salomon sein Sfruch 

Und David seine Psalter. 

(Deutschland) 

DaR die Rassenschande nicht nur fur die ein2elnen Perso- 
nen, sondern auch fur die Gemeinschaft eine ungeheuere 
Gefahr darstellt, behaupten: 

Ein Jude verseucht ein ganzes Dorf. 

(Siiddeutschland) 

Ein jude kann ein ganzes Volk vergiften. 

(Arabien) 
Und das Sprichwort endltch: 

Rassenschande is/ die gropte Schande 

(Deutschland und vide andcre Lander) 
beweist, dafi die Volker die ungeheuere Gefahr der Rassen- 
schande erkannt habeu. 



it* 



131 



XVIII. 

Menschenmorder von Anfang an 

Das Wissen vom judischen Ritualmord ist so alt wie das 
Judentum selbst. In seinem Mali gegen die Nichtjuden 
scheut der Jude nkht einmal vor Morden zuriick. Martin 
Luther sagte in seinem Buche „Von den Jiiden und ihren 
Liigen" : 

„Kein blutdurstigeres Volk hat die Sonne je beschie- 
nen als die Juden, die nichts anderes wollen als die 
Nichtjuden morden und wurgen." 

Der Jude begeht die Morde an Nichtjuden aber nicht nur 
aus einem abgrundtiefen Hafi heraus, sondern auch auf 
Anweisung seines Geheimgesetzbuches Talmud-Schulchan- 
Aruch. Es steht geschrieben: 

„Ferner gibt es ein Gebot des Schachtens an Frem- 
den, die dem Vieh gleichen. Dieses Schachten ge- 
schiehtingesetzlichgultigerWeise. Denn diejenigen, 
die sich nicht mit dem judischen Religionsgesetz be- 
schaf tigen, mufi man dem gebenedeiten Gott als Opfer 
darbringen. Es gilt von ihnen der Psalm 44, 23: Dei- 
netwegen sind wir gemordet. Wir sind geschlachtet 
wie Schafe auf der Schlachtbank." 

(Thikunnc Sehar Ausgabe Beidiwetsch 88 b) 

Endlich geht auch aus vielen Gestandnissen der Juden lie. 
vor, daft die Ausubung von Ritualmorden den Juden Gesetz 
ist. Der Oberrabbiner Theofiti gab sogar genaue Vorschrif- 
ten heraus. Sie lauten: 

„Den Opfern ist das Blut mit Gewalt abzuzapfen. 
Es soil beim Passahfest im Wein und in den Mazzen 




Verwendung finden. Das heifit: Ein kleiner Teil des 
Blutes ist in den Mazzenteig und in den Wein zu 
schutten. Die Beimischung geschieht durch den ju- 
dischen Familienvater. 

Der Vorgang ist folgender: Der Familienvater schiit- 
tet einige Tropfen des frischen und gepulverten Blu- 
tes in das Glas, tunkt den Finger der linken Hand 
hinein und besprengt (segnet) damit alles, was auf 
dem Tisch steht, worauf der Familienvater spricht: 
„Dam Izzardia chynim heroff dever Isyn porech 
harbe hossen maschus pohorus" (Exod. VII, 12.) 
(„Also bitten wir Gott, dafi er die zehn Plagen sen- 
den moge alien Feinden des judischen Glaubens.") 
Hierauf speisen sie, und der Familienvater raft beim 
Schlufi: „Sfach, chaba, moscho kolhagoym!" („Also, 
wie das Kind, dessen Blut in Brot und Wein enthal- 
ten, mogen alle Gojim untergehen!"). 
Das frische oder das getrocknete und zu Pulver verriebene 
Blut der Geschachteten findet Verwendung fur jungverheira- 
tete judische Ehepaare. Man schreibt diesem Blute geheime 
Heilkrafte zu. Der Ritualmord wird von alien Talmud- 
juden anerkannt. Der Jude glaubt, sich damit zu „entsuh- 

nen". 

Die judischen Ritualmorde zahlenmafiig zu erfassen, ist 
nicht moglich, da die meisten von ihnen verborgen gehalten 
werden konnten. Von den geschichtlich erwiesenen Ritual- 
morden nur einige Beispiele: 

Im April des Jahres 1286 wurde in Oberwesel am 
Rhein der i4Jahrige Knabe Werner von Juden drci 
Tage hindurch langsam zu Tode gemartert. Die ka- 
tholische Kirchc hat den Knaben spater heilig ge- 

sprochen. 

(Act. set. II. 13d. d. Apr. p. 697—7+0) 






'.- 



'33 




Zum Passahfest des Jahres 1287 raubten Juden in 
Bern den Knaben Rudolf, qualten das Kind entsetz- 
licb und schnitten ihm den Hals ab. Die Kirche hat 
den Knaben spater heilig gesproclun. 

(Hein. Murur, Helvetia sancta) 

Am Karfreitag des Jahres 1753 wurde in einem 
Dorfe bei Kiew (Ukraine) der ;i' : >iahrige Sohn des 
Edelmannes Studzinski uriter Mithilfe des Rabbi- 
ners Schmaja geschachtet. Das Blut wurde in ver- 
sdiiedene Flaschen gegossen. 

(Kriminalregister des StadLgerichts von Kiew. 

Am 26. Marz 1899 wurde im Breziner Walde bei 
Polna die iyjahrige Niiherin Agnes Hruza von dem 
jiidischen Schachtergehilfen Leopold Hulsner und 
Genossen geschachtet. Die Leiche wurde blutleer 
gefunden. Der Morder wurde von dem Kattenber- 
ger Gerichtshofe zum Tode durch den Strang ver- 
urteilt. 

In Konitz (Westpreufien) wurde am 1 1. Marz 1900 
der iSjahrige Gymnasiast Ernst Winter ermordet. 
Die Leiche war vcillig blutleer. Der Ritualmord 
wurde im Keller des jiidischen Fleiscbermeisters 
Moritz Lewy vollzogen. 

Das deutsche Miidchen Martha Kaspar wurde am 
i8.Miirz 1932 geschachtet und zerstuckelt. Die Lei- 
chenteile waren entblutet. Der Judc Moritz Meyer 
wurde uberfuhrl und zu 15 Jahrcn Ziichthaus ver- 
urteilt. 

Das Wissen vom judischen Ritualmord hat auch in Sprich- 
wortern und Redensarten der Volker seinen Ausdruck ge- 



134 



funden. Von dem judischen Blutdurst und der judischen 
Mordlust berichten die Spriiche: 

Der Jude verfolgl jede hohere Rasse 
Mil Mordgier aus gvimrmgem Ilasse. 

(Norddcutschland) 

Der Jude so zum Mmschen steht 

IPie ein Wolf, der in der llerde geht. 

(Alter dcuischer R«im 

Wurde Gott dem Juden Gehdr schenken, 

so waren Me Christen schon langst ausgestorben. 

(RuthenierO 

Der J ud' si ell l seinen Sinn Nacht und Tag, 
Wie er den Christen verderben mag. 

(Dcutschland) 

Das Sprichwort: 

Der Jude is/ eben ein Blutsauger 

(Dcutschland) 

weist darauf hin, daR der Jude deshalb die Volker auspliin- 
dert, weil er nun einmal an das Blutsaugen gewohnt ist. 

Ahnlich : 

Menschenblut liebt der Jud'. 

(Dcutschland) 

Wenn man in Deutschland sagt: 

Der Jude schachtet auch attes, was ihm 



in den Weg kommt 



(Dcutschland) 



und 



135 



Du glaubsi wohl, daft der Jude blof, 

Viecher schlacblet?, 

(Franken) 

so will man damit feststellen, daft der Jude nicht nur 
Tiere schiichtet, sondern auch Menschen. 

Und weiter: 

Bin/ ist dicker als Wasser, sagte der Jude. 

Da beging er einen Ritualmord. 

(Dcutschland) 

Dafi der judische Metzger auch als Morder von nichtjiidi- 
schen Kindei-n betrachtet wird, bekundet der Reim: 

Geb' iveg, niein Kind, 
Der Judenmeizger kimmll 

(Hochland) 

Wenn sich endlich ein Volksgenosse von einem anderen 
Menschen nicht uberzeugen lassen will, so sagt er: 

Und icb glaub' doch an den Ritualmord. 

(Dcutschland) 

(Das heifit: Genau so, wie ich fest an den Ritualmord glaubc, halte ich 
mcine eigene Meinung fiir die richtige.) 

Ein alter Spruch sagt endlich: 

Juden, das sind Sunder, 

Schlachten Cbristenkinder, 

Schneiden ihiien die Halse ab, 

Das verdammte judenpack. 

(Niederrhcin) 



136 



XIX. 
Das Teufelsvolk 

Im Teufel sehen die Volker die Personifikation des Ver- 
brechens. Schon aufierlich wird der Teufel als die Ausge- 
hurt der HafJlichkeit dargestellt. In seiner Seele aber sind 
alle nur denkbaren schlechten Eigenschaften vereinigt. 
Auch der Jude hat eine hafiliche Gestalt. Sein Seelenleben 
ist durch und durch verdorben. Kein Wunder also, wenn 
der Jude im Volksmunde immer wieder dem Teufel glcich- 
gestellt wird. 

Teufel und Juden sind Satans Buben. 

(Ruthenien) 

Ob Jude, ob Teufel — 

beide sind Sprosse eines und desselben Astes. 

(Ostland) 

Der Jude und der Leibhaftig (Teufel) 
sind Geschwister Kinder. 

(Schwaben) 



Der Jude und das Unbeil — 
sind leibliche Briider. 



(Ukraine) 



Die Freunde des Teufels sind die Juden. 

(Deutschland) 

Der Jude und der Teufel scblafen in einem Belt. 

(Schwaben) 



'37 



Ein jiidiscbes Tcufelsgesicbl und 

ein teuflisches Judettgesicht sind dasselbe. 

(Deutschland) 
Und weiter: 




Der Jude ist des Bauern Teufell 



(Wc3tmark) 



/),// Juddepack ball der Diivrel em Sack. 

Rheinland 

Wo der Jude ist, ist der Teufel los. 

(Schwabcn) 

Juden und Teufel 

Sind debt Verderben ohne Zweifel. 

(Egerland) 

Die Juden sind dem Teufel von der Karre gef alien. 

(Norddeutschland) 
(Das heifit: Der Teufel hat die Juden zu uns gebracht.) 



Wo Juden und Koblen, 
Da ist's zum Teufelbolen. 

Der Jud' wit dem rot en Bart 

fnbrt den Teufel auf die Post. 



(Deutschland) 



(Rumanien) 



oder: 



Der Jud' mil dem scbwarzen Bait 
fiibrt den Teufel auf die Weide. 



(Rumanien) 

Ini Karotner Landvolk ist der Vers weit verbreitet: 

Solange es Juden gibt. ist die Welt roll Teufel. 
1st die Welt vom Juden leer, 
Gibt es keine Teufel mebr. 



In England sagt man: 

Ein Kramer, ein Jude. ein Busier, eiue alte Nonne, 
ein Bofsckranz und ein Ajfe sind des Teufels 
Sakramente. 

(England 

Auili in Deutschland wird der Jude mit gewisscn „Kra- 
mern" und dem Teufel gleichgestellt: 



Juden und Krdmersleut' sind des 
Teufels seine Freud'. 

Jdden und Ministen 

Si'ind de Diifel sin Christen. 



(Deutschland) 



(Ostfricsland) 



Sehr gut: 



Gibt man dem Juden den Finger, 
reicht man dem Teufel die Hand. 

(Mirceldeutschland ) 

Er wollte den Juden bei den Fiifien fassen 
und bekam den Teufel bei den Ili'irnern. 

(Ehemaliges Polen) 

Jud', Jud' uf der Truka (auf der Truhe), 

Der Teufel wird die abetlupfa (herunterheben) ! 

(Tirol- Voi-arlbcrg) 

Trink' zu des Teufels Bhren und 

zum I'or/eil des Juden' 

(Ostland) 

Auf die Gefahren, die der Umgang mit Juden mit sich 
brings weisen die Sprichwortcr bin: 



139 



(Ukraine) 



Mil dem Juden Umgang habeu ist soviet, 
wie sich mil dem Ten] el einlasseu. 

(Ruthcnicn) 

Eh' des Juden Frewid zu sehi. 

Lade gleicb den Teufel ein. 

(Schlesien) 

DaB der Jude wie der Teufel unverbesserlkh ist, bestatigt: 

Der Jude ist wie der Teufel — 
er ivird nie Bufie tun. 

Kennzekhnend sind auch: 

Dem Juden silzl innner der-Teufel im Nacken. 

(Schwaben) 

Dem Juden dient auch der Teufel ah 

Kbulerwarterin. 

(Ukraine) 

Wenn sich der Teufel nicht mehr auskennt, 

dann schickt er einen Juden. 

(Sudcleutschland) 

Wenn einen der Teufel verderben will, 
kommt er in der Gestalt des Juden. 

(Deutschland) 

Auch Redensarten vergleichen den Juden und Teufel: 

Br quail wie der Teufel den Juden fur 

seine gut en Taten. 

(Ostland) 

(Ein Hinweis, daR der Jude nur schlechte Taten vollbringcn mufi, fur 
gute Taten aber vom Teufel bestraft wiirde.) 



t4o 



Es ist im Innern (eines Schuftes oder einer 
schlechten Sache) wie der Teufel in einem Juden. 

(Ungarn) 
(Mit andcren Worten: Im Juden sitzt der Teufel.) 

Schnell hat er gepackt, wie der Teufel den Juden. 

(Ostland) 

Wenn von Juden und Teufeln die Rede ist, spricht man 
natiirlich audi von der Holle: 



Er ist soviel wert wie ein Jude 
in der Holle. 



(Ungarn) 



Es hat der Teufel den Juden geholt, 

er nahm auch seine Pantoffel. 

(Ostland) 

Pfajfen-Geldgier und Judenseele, 

beide traben in die Holle. 

(Bohraen) 

Du zweifeltest daran, dafi der Teufel 

die Juden holt; aber als du selbst 

geholt wurdest, dann bates/ du um Jlilfe. 



(Dann war es zu spat.) 



(Ostland) 



DaB endlich der Jude noch schlechter als der Teufel ist, 
sagt man in Schwaben: 

Der Jude hat schneller seinen T'erdicnst 

als der Teufel eine Liige. 

(Schwaben) 

Und weil die Juden so schlecht sind, darum wiinschen die 
Volker, der Teufel moge die Juden zu sich nehmen und 
sie von ihrer Gegenwart erlosen: 



141 



Es kommt ein Jud' aus Polen, 
Der Teufel soil Hon holen. 

Den Jod, der diit bedriege, 
Den Diivel sal dm kriege! 

(Der Jude, der tut betriigen, 
Der Teufel soil ihn kriegen.) 



(Westmark) 



(Niedcrrhein) 



Wenn die Hausfrau bei einem Kochrezept die MaBe nicht 
abwiegen will, so nimmt sie 's eben: 

Ungefahr, wie der Teufel d'Jude holt. 

(Baden) 

Zum Schlusse noch einige Kinderverse: 

Juden, Juden, japp, 

Kommen de Berg erob geschlappt 

Mai de lange Sob/en, 

Der Deiivel soil se holen! 



(Westmark) 



Jud', Jud', meek, meek, meek, 
W'enu nur di' der Teufel halt'. 
Der Teufel soil di' hola 
Und di' recht versohla! 

Hepp, Hepp. Hepp, 

Die Well ist schepp 

Von tauter krummen Juden, 

Der Teufel soil sie ho/en! 



(Schwaben) 



(Westmark) 



I 4 2 



XX. 

Wer sich mit Juden einlafk 



Die nichtjiidischen Volker der Erde haben die Juden als 
Liigner und Diebe, als Meineidige und Wucherer, als Ras- 
senschander und Morder kennengelernt. Sie wissen aus 
eigener Erfahrung, wie gefahrlich es daher ist, sich mit Ju- 
den einzulassen. „Wer sich mit Juden einliiftt, geht damn 
zugrunde!" Diese Warming hat in den Sprichwortern der 
Volker einen gar vielgestaltigen Ausdruck gefunden. 
Schon die Nachbarschaft mit einem Juden wird als gefahr- 
lich bezeichnet: 

Der ist verloren, der einen Juden zum 

Nachbarn hat. . 

(Ungarn) 

Wo die Suite des Juden, da ist Unheil 

fur das ganze Dorf. 

(Ukraine' 

Stieblt der Jude deinen Nachbarn aus, 
Dunn sei besorgt urn dein eigen llaus! 

(Alter deutscher Reim) 

Wem der Jude elwas Boses wunscht, 
dem wunscht er einen Juden zum Nachbarn, 

(Schwaben) 

Der Jude bronchi nur zum Fenster hereinsatsehen, 

Schon ist's urn dein Hub und (iul geschehen. 

(Schwaben) 

Noch gefahrlicher ist es, einen Juden gar in sein eigenes 
Hans zu lassen: 



•4.5 



Wenn ein Jude dein Haus betritt, 
Bist du schon einen T titer quitt (los). 

(IIcssen-Nassau) 

Guckt d'r Jud' no en's Haus, 
Trait V en Grosche 'nans. 



r 



(Schwaben) 



(Das heiftt: 



Schaut der Jude nur ins Haus, 
Triigt er einen Groschcn hinaus.) 

Wenn d'r Jud' bei d'r Tiir reikommt, 

ist m'r scbo b'schisse! 

(Schwaben) 

Nimmsl du den Juden in dein Haus, 

Bald treibt er mit Weib und Kind dich hinaus. 

(Alter dcutscher Reim) 

Kommt der Jude ins Hans, 
Gehen Gliick und Frieden hinaus. 

( 

Liifit du einen Juden in dein Haus 
So bist du selber ha/bet draufi. 



(Schwaben) 
(Schwaben) 



Wer sein Haus will haben rein, 
Lafi weder Tauben noch Juden rein. 

(Dcutschland) 

Liifit du den Juden ins Haus, 

dann kommen die Molten in deine Kleider. 

(Dcutschland) 

In frommen Gegenden sagt man: 



Der Jud' in das Haus 
Die Engel aus dem Haus. 



(Ukraine) 



Urn Gott nicht zu erziirneu, 

lap den Juden nicht an die Schivelle. 

(Ukraine) 

Wenn oilier mit erne Jude z'schaffe hot, 

derf er nemnie sa, Gott stroj me! 

(Schwaben) 

Vor Wanzen und Juden 

Uns Gott mochf behiiten! , i;gcI . hind) 

Mein Volh, dafi Gott dich brav beivahrl, 

Vermeide Juden und Judenart! 

(Deutschland) 

De Jud deit den Christ hi- Gut. 

(Deutschland) 

Wie wenig die Freundschaft eines Juden taugt, ist ebenfalls 
sprkhwortlich geworden : 

Wasser mit Wurmern ist besser als die Gunsl 
der Juden. (Arabisch, Marokko) 

(Das heifit: Eine qualvollc Krankheit ist besser als die Gunst des 
Juden.) 

Wer sich in Freundschaft zu den Juden hiilt, 
1/,7/s zuseh'n, dafi er nicht in den Brunnen fiillt. 

(Hessen-Nassau) 

Wer den Juden nimmt i" Schutx, 
Liebt selber ein ivenig Qualm und Schniulz. 

(Deutschland) 

Mil Juden Harm sich niemand veriragen. 

Ein Mensch, der sich mil den Juden vertragt, 
ist kein Mensch, sondem ein Werkzettg. 

(Sudetenland) 



144 



111 Ilii'imT, Dor.liule imSpvii'lnvi'M 



'45 



Reichst die einem Juden die Hand, 

Fiibrt er dich ins Narrenland. 

(Schwabcn) 

Wenn du willst einarmig werden, 

reicbe dem Juden deine Hand! 

(Mazcdonien) 

(Das hcilJt: Wenn du dem Juden die Hand gibst, bcsteht die Gefahr, 

dalJ du deine Hand nicht wiedersehen wirst.) 

Wer seinen N arret! am Juden gefressen, 
Dem ward I'ernunft hnapp zugemessen. 

(Dculschland) 

Wer sich ob ene Jiidd verliet, der efi verlosse. 

(Rheinland) 
(Wer sich auf einen Juden verlaRt, der ist verlassen.) 

Wer sin Finger in all' Judengericbt' will stecken, 
der zeucht sie oft bescb . . . en wieder hervor. 

(Deutschland) 

Den Juden wirst du mit deiner Freundscba/l 

nicht kau feii. 

(Rulhenien) 

Wer seine Freunde beim Juden sucht, 

Der ist verraten und verflttcbt. 

(Deutschland) 

Solange die Welt bestehen bleibt, 
wird der Jiide nie dem. Christen ein Bruder sein. 

(F-hemaliges Polen) 

Bier ist kein Wasser, die 'Liege kain Tier. 
das alte Weib kein Madcben, der Jiide kein Bruder. 

(Ostland) 

Nenne den Juden Bruder und c-r wird sich zum 

Vater aufzwingen wollen. 

(Rulhenien) 



146 




Wer aber gar dem Juden dient, richtet grofites Unheil an; 

Dem Juden dienen, ist soviet wie dam 
Feinde verraten. 

(Ukraine) 

Wer dem Juden diettt, wird Unheil erleben, 

(Ukraine) 



Wer fiir Juden fdbrt, 
Dem ist Dreck beschert. 



(Schlesien) 



Besonders gefurchtet sind die Juden bei den Bauern: 

Wo der Jude hiipft, dort weint der Bauer. 

(Ruthenien) 

A Bauer, der sich mit den Juden eiulafit, 
rutscht mit sei'm llof binta na. 

(Schwaben) 

Dem Bauern fiel es nicht so sebwer, 
Wenn droit, llirscb und Katz nicht wMr'. 

(Hessen-Nassau) 

Besser, in einem Fucbseisen gefangen, 
Als einem Juden ins Netz gegangen. 

(Hessen-Nassau) 

Der Bauer ist immer in Gefahr, vom Juden vernichtet zu 
werden. Man warnt ihn deshalb mit dem Spruch: 



Wer koininl ins Judenbuch, 
Der bat sein Leben genug. 



(Baden) 



10* 



H7 






Und weiter: 

Wo Juden gut beiseite steh'n, 

Da ist's urn Punier und Burner gescheb'n, 

rpfalz) 

Wo e jud' en's Earn hilt, 
wird d'r Bauer e Lamp. 



II" em de laden sick vert unit, 
kriggl de Bur de Koh wedder. 

Sehr gut : 

Erst macht dich der Jud fetl, 
darnach mpft er dich. 



(Schwaben 

(Norddeutschland) 

(Deutschland) 



Neben den reichen Juden sind die 
Bauern in F/ick/appen. ^.^ 

Schorl warm die Walder, bis sie dem Juden 
unter die Augen kamen. ^^ 

Liip du beute deine Kuh roin Juden me/ hen, 
dann kannsi du morgen sie zuw Schinder gebeu. 

(Siiddeutschland) 

Wo cin Jude Nacblese gehalten bat, 
kratzt kein hungriger Wolf mehr etwas beraus. 

(Deutschland) 

Raubgui sind Judengut, Pfaffengut und 

Klosterbeute. (DeutechUad) 

Die Ileuscbrecke verzehrt die Ernie, 
der Jude ziebt aber einein das lefzte 
Hemd vom Leibe. ( Ruthc nicn) 



Verkehrt ein Bauer mit Juden viel, 
Dann sieht sein Vermbgen auj dem Spiel. 

(Frankcn) 

Der Jude isl irie eine Krabe — ■ 
fur den Bauern kein Scbutz. 



(Ukraine) 



Wer mil Juden handeln /but. 
I'crlieii in kurzem Hab und Gut. 



(SiiddeutschlanJ) 



Sehr gut: 



Wer em Jude 'leivt (glaubt) o d'Bedd' 

vakeft, mot ewig op em Strd lege. 

(Deutschland) 

Wer den Juden zum Scbmiede macht. 

der mul> ihm ers! das Eisen bezahlen 

und (ham die Niigel. . 

° (Ukraine) 

Eindringlich warnl cin Sprichwort der Westmark: 

Dreimal mit dem Juden gehandelt 

isl gerade so viel, wie einmal verbrannt. 

, r ■ ■ i . . \ (Westmark) 

(Das hcifit: Der Bauernfaof ist vernichtet.) 

Handelst oimol, handelst wieder, sail d'r Jud'. 

(Schwabcn) 
Wer wit erne jude hamhll. 
soil net ja and noi sage. 
sonst bot'r O'gliick. 



(Schwabcn) 



Handelst du mil einem Jud', 
Nimm du xwei Zeugen mit. 
Doch sicherer auj jedeu Fall 
1st. du treibst ihn aus dem Stall. 



(Rheinland) 



148 



149 




Wenn ein Bauer drei Juden des Weges kommen sieht, sagt er : 
Bin Ungliick kommt seiten allein. 

(Deutschland) 

DaB man auch in der Not niemals die Hilfe von Juden in 
Anspruch nehmen darf, mahnen die Sprichworter: 

In der Not — zum Juden? 

Nein! Demi mil dem Juden ist man erst recht in Not. 

(Ehcmaliges Polen) 

Solang dii bei Gelde bist — slehsl du beim Juden 
in Ehren. Sobald er dicb aber ausgepliindert hat, 
so verjagt er dicb nocb aus deinem eigenen Hause. 

(Ruthenien) 

Es ist besser, mil einem Christen zu verlieren, 

tils mil einem Juden zu finden. 

(Ruthenien) 

Du wirst erst dann mil dem Juden reicb werden, 
wenn auf deiner Ilandjlache Haare anfangen 
werden zu wacbsen. 

(Ukraine) 
(Also niemals.) 

Borgst du vom Juden Vieh, 
Machst du nmsoiist dir Miih'. 
Borgst du vom Juden Geld, 
Wirst du bald ausgeschellt. 



(Das heifit: Das Gut wird vcrsteigert.) 



(Siiddeutschland) 



Da wird gehuujt, und wenn man sick das Geld 

vom Juden borgen muR. 

(Siiddeutschland) 



15° 



Und we iter: 

Derjenige, tier wahrend sieben Jahren mil 
den Juden Fuhrwajsen treibt, der wird im 
achten Jahr' '"it dem Bettelstabe wanderu. 

(Ehcmaliges Polen) 

Wenn du frith eineu Juden siehst, 

dann is! der game Tag verdorben. 

(Siiddeutschland) 

Es 1st dumm. sich mil einem Juden einzulassen 
und einem Letten Glauben zu schenken. 

(Ostland) 

Mil dem Juden den Bret zu kochen ist soviet, 
a/s sich selber zu vergijten. [k , 3 \ nc ) 

Wenn einer den Juden scbiilzt und ebrt, 
So erkennt man dann. was selber er werth. 

(Alter deutscher Retm) 

Dort, wo die Juden am he si en gedeiheu. 
Hort man die Armut am lautesten schreien. 

(Deutschland) 

Das Ungluck laufl in Judenschuhen. 

(Deutschland) 

Die Redensart: 

Er hat sich auf den Juden verlassen 

(Flamisch) 

will sagen, daG einer in schlechte Hande geraten ist. 

Auch die Edelleute waren nicht immer angesehen und war- 
den manchmal in Beziehung zu den Juden gesetzt: 
Juden und Edelleute verderben alles 
\ n Grund and Baden. (Deutschland) 



IJ 1 



Edelleuie. Juden und Nufibaume lassen 
itnier sich nichts anderes aufkommen. 

(Deutschland) 

DaB der Jude sein Opfer nichi losliiBt, bevor er es zur 
Strecke gebracht hat, bestatigen : 




Judenhande und Teufelskr alien 
Lassen heil dich nicht fallen. 



(Deutschland) 



Der Jude ist wie ein Muhlstein; 
was unter Ihn genii, zermalmi er. 

(Ukraine) 

Wie schwer es ist, einen Juden wieder aus dem Hause zu 
bringen, weifi man iiberall: 

LSfit du den juden fur einen Tag in debt l/atis, 
wirst du ihn .inch in einem Jahr nicht los. 

(Ruthenien) 

Der ist wie e Jud'; wenn m'r 'n d'Stieg 
naschmeifk, no kommt V mit em Hut ontretn 
Arm wieder rauff 



(Schwaben) 



Da Cud haul dim Branch 
U drum triigts nan wos ei(n) : 
Wenn man rum asseschmeipf, 
Kimmt er hintn wieder e»*(n). 



(Egerland) 



Wenn du einen juden runic liiuausschineifit, 

pap nuj, dafi nicht xwei neue hinten hereinkommen. 

(Suddcutschland) 

Wirfst du den jud' zur Tiir himuis, 
kommt er heint l-'custcr wider rein. 

(BShmcrwald) 



Und weiter: 



Der Christ wird dutch den juden. wie das W'eib 
dutch den Teitfel vum Kan-en gekalten. 

IfuhiiK-nun.l.V. 

Mit juden gehandell, den juden verkauft, 
Ueifit immer sein eigenes llaar gerauft. 

(Deutschland) 



Wo der plait jiifsige jude sleht, 
bleibt uur Blend zuriick. 



(Schwaben) 



Wie die Pest ansiecket sicherlich. 
So greifet Judengeisi ion sich. 



(Deutschland) 



Judenartigkeit ist me Vogelleim. 
//',;• drauf reinjallt, kommt nicht ungerupjl hciin. 

Ilcssen-Nassau) 

Wenn einer sich mit einem juden einldfit, 
da htlft ihm auch kein Goltanrujen rnchr. 

(Schwaben) 

Wer einem juden einen Gef alien erweist. 
der tut unserem Uerrgott eine Schmach an. 

(Rhcinlaud) 

Der Jude im Geschaft ist wie ein B/n/egel 

am Korper. 

Ruthenien) 



152 



153 



Schon zu alien Zeiten haben Nichtjuden ihr Geld zum Ju- 
den getragen und in judischen Geschaften gekauft. Sie 
sind dabei auf das schwerste betrogen worden. Diese Un- 
wissenden aufzuklaren und vor weiterem Schaden zu be- 
wahren, bemiihen sich die Spricliworter: 



Wer sein Geld zu Juden tragi. 
Sich mil eigne u Fdustett schlagt. 



(Deutschland) 



Wer sein Geld bei Juden verzebrt, 
ist Priigel ivert. 



Wer beim Juden ktiufl, 
griibl den Seinigen das Grab. 



(Mitteldeutschland) 



(Ruthenien) 



Die beim Juden kauft, die deutscbe Frau, 
Nimmt's mil Ebre und Anstand mcht genau. 

(Deutschland) 

Kein reines Hernd und tauter Plunder, 
Sie kauft beim Juden, es ist kein W under. 

(Deutschland) 

Ein Kleid vom Juden 

hat nur das Aussehen eines Kleides. 

(Portugal) 

Wer kauft bei Scbmoller. Tielz und Compagnie, 
Der bringt's nach Haus, dam ist's schon hie(n). 

(Frankcn 

/;; der Stube gibt der Jude auf Kredil. 
beim Fenster kommt er schon mabnen. 

(BShmerwald 



'54 







Und endlich: 



Ein Volk, das Juden beherbergt, gebt unter. 

(Sudetcnland) 

Liiufl der Jude iiber Wiesen, 
Wiichst nix mehr, das ist erwiesen. 



(Niederdonau) 



\l"ie der Bock dem Garten hringt 
l.tiuler Schaden, u/so dringt 
Voiles Unheil in die Sladt, 
Wo man viel der Juden hat. 

(Obersetzung eines lateinischen Verses.) 



(Deutschland) 



Sie bedurften des Juden. 

Dieser Tag, sag! der Jude, ist mein Festtag. 

(Deutschland) 
(Der Jude tut nie etwas umsonst.) 

Wo ein Jud' seine Hand im Spiel hat, 
ist kein Gliick. 

(Deutschland) 



l 55 



XXI. 

Hiitet euch vor den Juden! 

Die Volker wissen also, da(5 jeder Nichtjude, der gemein- 
siune Sache mit Juden niacin, jeder, der Juden in sein Haus 
liil.U, und jeder, der Geld vom Juden ZU leihen nimmt, im- 
mer nur der Betrogene sein wird. Und we'd die Volker das 
wissen, darum warnen sie: „Hiitet euch vor den Juden!" 
Dieser Warnruf tritt in den buntesten Gestalten in d^n 
Sprichwortern der Volker auf : 

Deutscher, halt auf Zuebt und Ekre du, 

Scb/iefi' dem Juden Tor und Tiire Zttl 

Alter deutscher Spruch) 

Niivm kein Judengut ins I Luis und sag' 

dem Juden nicht die Wahrheit! 

(Ukraine) 

(Das heifit: Vertraue dich nicht dem Juden an, sonsl bintergeht er dich 

nur.) 

Dafl schon zwei Juden fiir die ganze Gemeinde eine Gefahr 
bilden, beliauptet man in Ruthenien: 

Wenn zwei Juden zusammenhommen, 
dann hiite sich die ganze Gemeinde. 

(Ruthenien) 

Unartigen Kindern wird luiufig mit dem Juden gedroht: 

Wees still, sunst kiitnmt de Jud un 

slick/ di in' Sack! 

(Norddeutschland) 

ZsidS van <i h&xbanl 

(Ungarn) 
(So nift man in Ungarn einem Kindc zu, wenn esins Zimmcr tritt und 
den Hut auibehalt.) 



156 



Faulen Kindern droht man endlich in Baden: 

Schick' dich, suns/ halt dich der Judel 

Baden) 
Sehr alt ist folgender Reim: 

for weifien Monchen und Juden 

Soil jeder Christ sich bitten. 

(Mittcldcutsehland) 

Auch in Spanien warnt der Volksmund vor den juden: 

Fraile vi fiidio, mtnett buen •imigo. 

_ ... (Spanien) 

(Das heifit: v e ' 

Munch noch Jud 
niemals gut Freund.) 

Ahnlich der deutsche Reim : 

Von Juden und Monchen da halte dich rein, 
Nie werden sie wabre Freunde dir sein. 

(Deutschland) 
Bekannt ist in Niederdonau: 



Einem Juden nur zu hegegnen. 
kommen uns schon die Tranen. 

I n Schwaben sagt man : 

Drei Schritt vom Leibe ist gut 
gegen Louse und Juden. 



(Niederdonau) 



(Schwaben 1 



Mach' dich dreijdhrig, wenn der Jud' kommt! 

(Das heifit t Gen.* wegl) (Schwaben) 



157 






Man darf dem Juden nicht trauen, denn : 

Trau ke'mem Pferdefufl, Ilnndebifi mid Judeuka/.i' 

(Sudetcnland) 

Trail ke'mem Jud', wenn er aitch was Gutes tut. 

So ist er immer noch em Jud'/ 

(Kiirnten) 

Geziihmter Wolf; getaujter Jud', 
gelothet Schwerdt mid ein versbhnter 
Freund sind wenig wertb. 



(Alter deutscher Spruch) 



Dem Hund, wenn er schlaft, 
dem Juden, wenn er schworl, 
dem Trunkenbold, wenn er betel, 
dem Weib, wenn es weint. 
ist nicht zu trauen. 

Jiin alter deutscher Reim warnt: 



(Deutschland) 



Mac/)/ der Jude auch noch so ein jrommes Gesicht,. 
Er will dich nur tauschen. traue ihm nicht! 

(Norddeutschland) 

Weil man den Juden nicht trauen kann, da rum mufi man 
sich vor ihnen hiiten: 

Adi Musa, boyu kisa, sakali kose olandan 

kendiyi s akin I ,„. , , v 

(lurkci) 

(Das heilit: Sein Name ist Moses, seine Gcstalt ist kurz, scin Barthaar 
dtlnn, bote dich vor ihm!) 



Jahudinin evinde jatmat 
(Das heilit: In des Juden Ilause schlafe nicht!) 

158 



(Tiirkei) 



Recht volkstuirdich sind die Spruche: 

Gibt dir der Jude die Hand, 

gib ihm den Fuji — aber i'on hinten. 

(Norddeutschland) 

Gott behiite uns vor jeder Oual, 

Vor Wenxel und vor Rosenthal! 

(Rheinland) 

(Wenzel war in Bonn Gerichtsvollv.ieher, Rosenthal ein jiidischer Wu- 

chcrcr in Jbbcnbilren.) 



Fasse keinen Juden an, 
Er steckt dich an! 



(Norddeutschland) 



Juden sind wie Katzen, 

Die vorne lecken und hinten kratzen. 

(Mitteldeutschland; 

Kaufe nicht ein beim Jud' 

Weder Mehl noch Zuckerhut, 

Denn es klebt auf seinen Hdnden Christenblut. 

(Bohmen) 
Willscht du 1 1 err sei' in dei'm Land , 
Geb ehm Judd' niemools die Hand . 

(Rhcinpfalz) 
Eine alte Weisheit kennt man in der Ukraine: 

U?n den Juden zu vertreiben — 
soil man mit ihm keine Geschdjle machen. 

(Ukraine) 



Weiter: 



Lafi dich nicht mit Juden ein, 
Ein Jud' wild immer Jude sein! 



(Suddeutschland) 



Ruiniere dich, aber nicht dutch den Juden! 

(Ukraine) 



159 



Jeder Jude bat ein Walfsgesicbt, 
man mufl es nur erkennen konnen. 

(Norddcutschland) 
U"enn der Jude im Dorj erscheinl. 
binde deine Zunge mid entkette die Httnde. 

(Ukraine) 

Man faJ.lt besser in einen Uaufen Mist 
ah in die Hands eines Juden. 

(Rheinhcssen) 

Lofi dich nur net en mem Jut/, 

Dai dout wonnerselien unit. 

(Westmark) 

(Lafi dich nur nicht ein mit cinem Juden, das tut wundcrscltcn gut!) 

Gib dew raudigen Juden keine Niigel, 

sons/ ii'ird er (dir) und sicb selbst den 

Kopj abschinden. 

(Bulgarien) 

Begegnest du nur einem Jud', 

Steht Erfo/g dir nicht gar gut. 

(Niederdonau) 

Wer sein Hans rein balten will, 
der rersch/ie/.)' die Tur vor Juden rind- Iluren. 

(Deutschland) 
l fad endlich: 

Was willst du Jud' in Ettenstatt? 
Snug' dich an deinem Driider salt/ 

(Pranfcen) 
Wenn de Jud 6ns Derp kommt, belle de lining. 

(OstpreuSen) 
Sucbe nicht den Juden. 

er kommt von selbst! 

(Ruthcnien) 

Man ist vom Juden nur dann bejreit, 
Wenn er sitzt in der Ewigkeit. 






(Niederdonau) 



1 60 






J 



XXII. 

Gibt es anstandige Juden ? 

Judengegner sind in alien Landern der Welt anzutreffen. 
Sie kennen den Juden in seiner Niedertracht und verachtcn 
ihn. Manche von ihnen aber schranken ihr Urteil iiber das 
Judentum ein und behaupten, die meisten Juden seien zwar 
Gauner, es gabe aber doch auch riilunllche Ausnahmen 
Und diese Ausnahmen werden als „anstandige Juden" be- 
zeichnet. 

Das Marchen, es gabe auch anstandige Juden, wurde vom 
Judentum selbst erdacht und systematisch in der Welt ver- 
breitet. Das Marchen vom „anstandigen Juden" sollte einen 
emheithch und kompromifllos gefuhrten Abwehrkampf 
gegen die gesamte jiidische Gemeinschaft unmoelich 
machen. 

Dafi es aber keine anstandigen, sondern n u r verbrecherische 
Juden gibt, bestatigen die Sprichworter und Redensarten 
des Volkes: 

Anstandige Juden und Juden, die nicht stinken, 
Kannst du wohl suchen, aber nicht finden. 

(Franken) 
Selbst Papst und Kaiser kann der Jude werden. 
aber ans/andig — nie! 

(Deutschland) 

Gute Juden gibt es soviet wie Hitzschlage im 
Januar. 
(Das heifit: Es gibt keine gutcn Juden.) (W«lachei) 



Jud' bleibt Jud'. 
U fflemer, Der Jude ImSpriohwon 



(Deutschland. 



16, 



Kein Fisch ohne Grtiten — 

Kein Jude ohne Bosheit. 

(Ruthenien) 

Judenweisbeit und Judemvitz 
Haben unter'm Galgen ibren Silz. 

. , , (Dcutschland) 

(Das heifit: Sic taugen nichts.) 

Zwei alte deutsche Reime lauten: 

Der Jude so zum Menschen steht, 
\Wie ein Wolf, der in der Herde geht. 

(Deutschland) 

Stellt sicb der Jude aucb noch so brav, 
Ein Wolj im Schafsfell ist kein ScbuJ. 

(Deutschland) 
Treffend ist auch das schwabische Sprichwort: 

Selbst der ehrlichste Jude ist aucb ein Sfltzbube. 

(Schwaben) 

Ganz ahnlich : 

Den beste Jod es ene Spetsbuuj. 



(Der bcste Jude ist ein Spitzbube.) 



(Niederrhcin) 



Da beste Jiid es ene Spetzbooj, 
denn bedrege os Jiiddemanier. 

(Rheinland) 

Dei beste Jude ist ein Spitzbube, denn bctrugen ist Judenmanier.) 

Der beste Jude ist wis gegeniiber ubelgestimmt. 

(Ukraine) 

De ehrlicbste Jude bet Hor in der Hand. 

(Sauerland) 



162 









Wenn man in Schwaben etwas Unglaubliches erlebt hat, er- 
klart man: 

Icb babe einen braven Juden gesehen. 

(Schwaben) 

Will man in Franken einen Menschen als niedertrachtig be- 
zeichnen, sagt man von ihm: 



Er ist so anstandig wie ein Jude. 



(Franken) 



Ferner : 



Kratz den Juden ab und der Gamier 
kommt zum Vorschein! 

(Obcrfranken) 

Besonders kennzeichnend aber ist das Sprichwort : 

Es gibt nur einen anstdndigen Juden: einen tole/i. 

(Mitteldeutschland) 



11* 



XXIII. 
Hinaus mit den Juden! 

Die Volker warnen also mit ihren Sprichwortern die Nicht- 
iuden, sich mit Juden einzulassen. Aber es geniigt nicht 
allein, die Juden zu meiden. Die Juden sind geborene Ver- 
brecher. Solange sie sich innerhalb der nichtjudischen Volks- 
gemeinschaften befinden, ist Gefahr im Verzuge. Erst wenn 
sie aus dem Volkskorper ausgeschieden wurden, smd die 
Nichtjuden vor weiterem Schaden durch judische Lugner, 
Betriiger, Wucherer, Meineidige, Rassenschander und Mor- 

der bewahrt. 

DaB die Juden den Volkern nur Ungliick bringen, bestat.- 

gen die Sprichworter : 

Solange Juden auf dieser Welt, 

solange ist kein Frieden. (Sudc tenland) 

Gab's kein Judengescbmeiji. 

War die Welt ein Paradeis! (0berdonau) 

Der Juden Fall, der Christen Ueil. 

(Deutschland) 

Unsere Gesundheit ist das Fieber der Juden. 

(Rumanien) 

Originell ist der Ausruf : 

lcb wunschte, der fiingste J tide ware 99 Jahre alt! 

(Deutschland) 

In Rrkenntnis der judischen Verworfenheit fordern die Vol- 
ker auch in ihren Sprichwortern die Ausweisung der Juden: 

Palastina much' die Tore auj, 

Der Jude kommt im DauerlaufJ 






i\\i--im;irk; 



164 



Die Juden gehbren nicht in unsre Zeit. 

(Sudetenland) 

Raus mit dem Hz (Itzig) 

Aus Zinnowitzl ; 

(Norddcutschland) 

Wenn man eine unleidliche Sache vom Halse haben will, 
sagt man : 

Furt mit(t)a Gud(d)n, a} Schbdl zou! 

(Egerland) 
(Das heiRt: Fort mit dem Juden nach Sched-Dorf bci Eger, nachst der 
ehemaligen bayerischen Grenze, zu.) 

Die Juden sehe ich lieber gehen als kommen. 

(Siiddeutschland) 

Wie schwer es aber ist, sich des judischen Gesindels zu ent- 
ledigen, bestiitigen die Sprichworter: 

Spreu vom Weizen auslesen, beifit Juden 

und Iluren ertranken. , 

(Verschiedene Lander) 

Spreu vom Weixen auslesen, ist Polen und 

Juden ausschlachten. . , 

(Ukraine) 

Juden und Lause sind schwer loszukriegen. 

(Schwaben) 

Katxen und juden haben ein zabes Leben. 

(Frankcn) ' 

Die Juden haben so ein zahes Leben wie die 
Katxen und verpflanzen sich wie die tyanxen. 

(Ruthenien) 

Eingehend setzen sich die Sprichworter auch mit der Art 
und Weise auseinander, wie man die Juden am besten und 
sichersten los werden kann: 

**5 



Schlag drauf, es ist em Jud'/ 

Auf en, 's ist e Jud'l 



(Wcstmark) 



(Schwaben) 



Juden — pocht man auf die Pfuten (Pfoten). 

(Mittcldeutschland) 

Durcb Prugeln allein wirst du den juden nicht los. 

(Ukraine 

Jag' den Juden nicht mil einem Hummer, 

sondern durcb Hunger. 

(Ruthenien) 

Man mufi es machen wie der Kosak Gonta, 
der die Juden reihenweise aufspiefien liefi. 

(Ukraine) 

Dafi man judischen Gaunern gegenuber kein falsches Mit- 
leid haben darf, fordern: 

Bei Juden und Lausen hi/ft nur eine Radikalkur. 

(Siiddeutschland) 

Schneidet ibm die Hdlse ah. 

Dem verdammten judenpack! 

(Sachsen) 

Hocb die Juden! — fiinf Mann am Galgen, 

Daft Raben und Kraben um die Knochen sicb balgen. 

(Deutschland) 

Een, twee, drie 'we Jod kapott, 
sebmit dm in de Graaf 
en schil dm op de Kop. 



(Niedcrrhein) 



(Eins, zwei, drci, ein Jude kaputt, 

worfe ihn ins Grab 

und schei . . ihm auf den Kopf.) 









1 66 



Wills! du ror dem Juden sicber sein, 
So h'dnge ihn auf oder sperre ihn ein. 

(Norddeutschland) 

In vielen Landern ist folgendes Sprichwort bekannt: 

Scblage einen Juden tot, so ninnnt es 
deiner Seele vierzig Siinden ab. 

(Verschicdcne Lander) 

Zahlreiche Verse der Volker aufiern den Wunsch, der Jude 
m6ge nur bald „verrecken", das heifit zugrunde gehen: 

Jud' spei B/ut. 
Spei's in eine Ecken, 
Morgen sol/st verrecken! 

(Oberfranken) 

Jud' , Jud', Wagarad, 
Morga kommt d'r Kraga ra. 
Jud', Jud', hecka, 
Morga muascht verrecka! 

(Schwaben) 

Gud, steck dein Kuapf ins B/ut. 

Lau(d) nan sua lang stech'n. 

Bis er Wird rareck'n! (Egerland) 

(Das heilJt: Jude stecke dcinen Kopf ins Blut und lasse ihn so lange 

drin stecken, bis du tot bist.) 

Wenn tier glei der schonst' Jud' verreckat! 

(Franken, Nahe Hesselberg) 

Und endlich: 

Zwei Juden fubren uber den Rhein, 
Da fie/en sie heide ins Wasser hinein. 
Der eine ist ersojjen, 
Pom and'ren wo/l'n wir's hoffen. 

(Siiddeutschland) 



167 



Hat man aber ganze Arbeit geleistet und das Volk vom jiidi- 
schen Ungeziefer befrcit, dann beginnt die Zeit des Gliiekes: 

Ri/us mil den Juden! 
Rein mil dem Gliick! 

(Siiddeutschland) 

Erst wenn der letzte Jude ist verschwunden, 
lint das Volk seine Erlosung gefunden. 

(Deutschland) 



XXIV. 

Verspottet von aller Welt 

Die Abneigung der Volker gegen den Juden hat haufig auch 
in Spottversen Ausdruck gefunden. Der Gleichklang des 
Reimes bewirkte es, daB diese Spruche leicht gemerkt wer- 
den konnten. Viele dieser Verse sind schon sehr alt und ha- 
ben sich bis in die heutige Zeit herein erhalten. Zu ihnen 
gehoren : 

Der Jurist mil seinem Buch, 

Der Jud mil sei'tn G'sitch, 

Und was unter der Frauen Furtucb, 

Dieselben drei G'scbirr 

Machen die ganze Welt irr. 

(Spruch an einem Hause in Wasserburg 
aus dem 15. — 16. Jahrhundert) 

Verlast dich uffs Juristen Buch, 
Judischer Fundi, der Magt Furtucb, 
Diese dry scbedlicber Geschirr 
Machendt Stett und Lender irr. 

(Deutschland) 

Heiterer Art sind folgende Reime : 

Obne Pfeil und Bo gen 

Durcb Gebirg und Tal 

Kommt der Jud' gezogen 

Mit der Kuh am Sal (Seil). (Hessen) 

Der Ilzig und die Mamme (seine Frau), 
Die gebe mitnander uf'n Bibl (Buhl). 
Der Itzig frifst die Kersche (Kirschen), 
Die Mamme kriegt die Siiel. ,„ , 



169 



Jetzt sinn mer all beisamme, 
Bis uff de Judde Schmuhl. 
Er sdikt, er kennt' net humme, 
Er war' nocb in de Scbid. 

Jud', Jud', 

Liegt unter der Berth (Bank), 

II, il sei alle Katz' verrenkt. 






j'lk-sscn 



(Frankcn) 



Der Judenstudent 

Hat's Hemmerd (Hemd) verbrennl, 

hi ii achat rumgremil. 

Zrvei Jnden gingen dutch einen Tunnel. 
Der eine hatte einen Zigarrenstummel , 
Der andre aber keinen; 
Da lutschten sie an einem. 



(Frankcn) 



Zwei Juden sitzen auf einer Bank. 
Der eine roch, der andre stank- 
Da gingen sie selband 
Zu einer andern Bank. 






(Franken) 



Alta Gud, sagf a, 
Vreck no zou, sagt a, 
Secba Gu(d)nvrecka 
Ho(b)m ma g'nouch. 

(Egerland) 
(Das heiflt: Solches Judengesindcl haben wir genug.) 

Nichts auf dieser Welt ist eivig, 
Selbst der schonste Christ ivird schdbig. 
Nur der Jud' ist auserkoren, 
Der wird schdbig schon geboren. 

(Sudetenland) 
Jud' Itzig kam gerillcn 
Auf einer alien Kuh. 
Der Schwanz war abgeschnitten , 
Das Loch ging auf und zu. 

(Schwaben) 

Abeles und Schnabeles, 
Zuckermann und Kohu, 
Das sind die grofiten Judeles, 
Die schmiem die Leute an. 



Weiter: 



(Das heiBt: Sie betrugen alle Leute.) 



(Egerland) 



Da- Kohn u sa(n) Sarah 
Fdbrn in' Auto dahi(n), 
Vum stinkt's nauch Knuawlat 
U hintn nauch Benzin. 

Durt hintn, sagt a. 
In dian Eck, sagt a, 
Sitzt a Gud, sagt a, 
U der vreckt, sag/ <i. 



(Egerland) 



170 



Vom Rauberhauptmann „Der Bayerische Hiasl" ist bekannt, 
dafi er ein Feind der Juden war. Daher auch der Spruch: 

Macht euch nichl numsig, 
Hiesel macht' s grausig, 
Klopft auf die Kopp 
Hep — Hep! 



(Pfalz) 



r 7 i 



Writer: 

Zwei Jdger gingeu auf die Pirsch, 
Der andere war der Veitel Hirsch; 
Und als der eine abgeknallt, 
Da stud zwei Hirscbe umgefal/t. 

(Deutschland) 

Und nun weitere Verse in bunter Folge: 

Was soil i am Schreckborn, 
Du dalketer Bit a? 
Fur mi is a Judennas' 

Schrechborn gnua! 



Writer: 



]udens tinker nnter der Bank, 
Hast eine alle Katz derhiingt. 



(Deutschland) 



(Franken) 



Oi-iginell : 

Zwei Juden spazierten mal am Nil, 
Den einen frafi ein Krokodil, 
Den andern bat's blofi angeguckt, 
Da hat's den ersten wieder ausgespuckt. 

(Sudetenland) 

Die Pjerdebabn fahrt langsam, 
Die Elektrische viel f linker, 
Secbs Juden und ein Limburger 
Sind zusammen sieben Stinker. 

(Norddeutschland ) 

Ein netter Vers aus der Steiermark lautet: 



Der Soldat is a Herr, 
Der Kaiser noch viel mebr, 
Oba der Jud' is a DrocL, 
Oba soag'n drirf ma's net. 

(Der Soldat ist ein Herr, 
Der Kaiser noch viel mebr, 
Aber der Jud' ist ein Dreck, 
Aber sagen darf man es nicht.) 

Vom geht Meyer, hinten Cobn, 
In der Mitt' Manasse, 
Sag mir, lieber Levis obn, 
Kemist du diese Rasse? 



(Egerland) 



(Mitteldeutschland) 






Jodeln tut der Steiermdrker, 
Judeln kann der Mayer starker. 






(Steiermark) 



Ein Jude kam gegangen, 

St tick Scbwein'/leiscb in der Sand. 

Da schrien die ganzen Juden: 

,,'s ist Cholera im Land!" 

(Sudetenland) 

.Aus der Zeit nach dem ersten Weltkrieg stammt: 

Ich bin ein Jude, kennt ibr meine Nase? 
Im Kriege war ich so feig wie ein Base. 

Ich safi auf der Etapp' und 
Fra/i mich so felt wie eine Rat!'. 

(Westmark) 

Writer: 

Nu, Gott der Gerachte, 
Sieben sind keine achte, 
Achte sind keine neune, 
Wir essen auch Fleisch vom Scbweinc. 

(Westmark) 



172 



'73 



Der Itzig ist gef alien 


Auch mehrere Studentenlieder befassen sich in ironi- 




Vom Speicher in die Stub' . 


scher Weise mit der jiidischen Koterrasse : 




Da riefen alle Juden: 






Der Itzig ist kaputt/ 

(Westmark) 


In der Wiiste der Sahara 




Ging der Nathan mit der Sarah. 






Er hausiert mit Hosenf utter, 




J ltd', Jud', spuck auf d' Lent' , 
Host in d' 11 oil a nit weit. 


Sie war seine Scbwiegermulter. 




Da sprach der Nathan zu der Sarah 




(Steiermark) 


In der Wiiste der Sahara: 
„Kdme jetzt a wilder Tiger, 




Jud', Jud', Jud', mei Finger Hut', 


Sprach' ich: ,Das ist meine Schwieger- 




Sleek' ibrt in den Mund, dann wird er wieder gut! 


mutlef ', ich bin uberzeugt, 




(Westmark) 


Daft das Untier dann entfleuchf." 

(Studentengesang in Dcutschland) 




1st schon wieder ein Jud' kaputt. 






Verreckt, kaputt a Jud'. 

Ach, was wird die Sara sagen, 

Wann schon wieder a Jud' begraben? 


Studenten in der Westmark singen nach der Melodie „Es 
klappert die Muhle . . ." folgendes Lied: 




1st schon wieder a Jud' kaputt, 


Wer ist denn das schlimmste Geschopf auf der Welt? 




1 'crreckt, kaputt a Jud'! 


Der Jud'! 




(Frankcn) 


Wer ist denn dem Afjen zur Seite gestelll? 
Der Jud'! 




Sachrale, du hist ein schones Madel, 


Krumme Beine, krumm Bucket und krumme Nas', 




Sachrale, hast so ein' dicken Schadel, 


Ich frag euch, ihr Leute, was ist denn das? 


Sachrale, dazu zwei krumme Fuji' 


Der Jud'! Der Jud'! Der Jud'! 




Und eine krumme Nas' ist auch noch da. 






Beim Anschau'n wird mir's mies. 


Wer kochte dem Esau das Linsenmus? 




Sie tut sick parfiimieren, 


Der Jud'! 




Tut sich mil Knoblauch schmieren, 
Den Hals und das Gesicbl. 


Wer /.hi/ mit der Sara so schofel geschmust? 
Der Jud! 




Damit es besser riecht! 


Wer ist denn von unften so sebmieri^ und glatt, 




(Westmark) 


Doch innen er ivohl den Ten) el but? 




* 


Der Jud'! Der Jud'! Der Jud'! 

(Westmark) 




J 74 


17 S 







We iter: 

Und a Baurebua kriagt a Bauremadla 
Und a Jagerbua, der braucht a Biichs. 
Und a klana Butt branch! a Milli-Flaschl, 
Und a Jud'nbua, der kriagt a ]ud'v-S chicks. 

(Studentengesang in Dcutschland) 

In Wien sangen die Studenten : 

Geht man so in der Stadt spaziern, 

Schaut sich die Hiiuser on (an). 

Die Prachl puliiis so himmelhoch, 

A jed's mit ei'm Balkon. 

Vor jedem Hans s/ehl ein Portier 

In Silber reich livriert, 

Und fragt man, went die Eauser g'horn, 

Hort man ganz ungeniert: 

Bern Jeite/es. dem Mauscheles, 

Dem lsaak Silber stein, 

Dem Rosenstengel, Feigenbliih, 

Dem Moritz Edelhain. 

Dem Moses Bar, dem Rebensaft, 

Dem Bliimenstock. dem Kohn, 

Dem Pollak, Feitel, Schlesinger, 

Dem Kargeles und Sohn. . . 

(Niederdonau) 



Schon bei den Kindern sind die Juden verachtet. Zahlreiche 
Kinder verse bestatigen das : 

Jud', Jnd'. hepp, hepp, hepp, 
Scbiveinefleisch isl felt, felt, jett, 
Schweinefleisch ist gut, 
Du bist ein stinkiger Jnd'. 



Und ahnlich: 



Cud, Gnd, happ-hiipp-happ, 
's Schweinefleisch is jett, jett, jett. 
's Saiiakraitt is gut, 
O du stinkata Jud'! 



(Egcrland) 



Jud', Jud', Jud', 
Das Schweinefleisch is gut, 
Das Rindfleisch is no besser, 
Da braucht der Jud' ka Messer. 



(Franken) 






Jud', Jud', happ, happ, hdpp, 
Schweinefleisch isch felt, jett, fell. 
S'Rendreng, des isch boineng 
Und d'r Jud' isch stoineng. (Schwaben) 

(Das heiBtt 

Jud', Jud', happ, happ, happ, 
Schweinefleisch ist fctt, fett, fett. 
Das Rindfleisch, das ist beinig 
Und der Jude ist steinig.) 

Jud', Jud', happ, happ, happ, 
Schweinefleisch ist fett, fett, felt 
Und a bifile a Sofile dra, 



Dafi'r besser stinka ka. 



(Schwaben) 



Jiidd, Jiidd, Judd, hepp, hepp, hepp, 
Hat en Nas' wie en Wasseschdpp! 

(Rheinland) 

Judenstinker, meek, meek, meek, 
Hast ein Hdusel roller Dreck. 



(SQddeutschland) 



(Franken) 



176 



1 2 Iliomer, Dor Jude im Sprichwort 



177 



Jud', Jud', hepp, hep-p, hupp, 
Moara (morgen) kommt dei Zinka (Nase) wegf 

(Schwaben) 

Der Jud' is iibenn Slickl (Pfahl) g'stieg'n, 
Is sei Frackl hiinga blieb'n, 
Hat net g'scbimpft, bat net g'flucht, 
II at set Frackl wieda g'sucht. 

(Franken) 

Dreimal sieben ist anazwanz g, 
Hat der Jud' set Jiidi pantscbt. 
Hat er's pantscbt, bat er's pantscbt, 
Dreimal sieben ist anazwanz 'g. 



(Franken) 



H inter m Of en, hinterm Herd 
Hat der Jud' sei Jiidi. g'scherl. 
Sie hat griena, er hat g'lacht 
Und die Alt' bat Bes'n g'macht. 



Wenn im Fruhjahr der Saft der Straucher in die Hohe 
ste lg t, machen sich die Jungen aus der Rinde der Weiden- 
zweigc Pfeifen. Mit dem Messer klopfcn sie die Rinde welch 
und sagen dazu folgendes Spruchlcin : 

Saft, Saft, tu steigen, 
Die Jttden wollen reiteti, 
Reilen in den Graben, 
F res sen sie die Raben. 

(Westraark) 

Jud', Jud', Jud', dein Fran ist krankl 
Jud', Jud', Jud', was fehlt ihr dam,? 
Jud', Jud', Jud', em Schoppchen Wein, 
Jud', Jud', Jud', das kann nicht sein! 



(Westmark) 



(Franken) 



Urn die Judenbuben zu argern, schreien ihnen die Kinder in 
Schwaben nach: 

Ei wai, wir vom Schuske Jiide Stockles Sobn! 

(Schwaben) 



Die Kinder im Sudetengau singen gerne : 

I iid' spei Blut. 

Spei Gift, 

Daft dir Hals und Beine brichst! 



(Sudetcnland) 



We iter: 



Tefi, teff, teff, 

Da kommt der Jud' gefahren, 

Teff, teff, teff, 

Mit seinetn K'niderwagen. 

Teff, teff, teff, 

Wo gebt die Reise bin? 

Jerusalem, Jerusalem, 

Wo all die Juden s'nid. 



(Westmark) 



.78 



Judenbinkel kriech' in Winkel, 

Komm nimmer raits, 

Sonst much' ich dir den Garaus! 



(Sudctenland) 



In Schwaben singt die Jugend: 



Jud' Iizig kam geritten an} einem Ziegenbock, 
Da meinten alle Juden, es komm/ der Hebe Gott. 
Schulle macbei, o wai, wail 

(Schwaben) 



li* 



179 






Und in Franken: 

Dii Jud\ dii kroigt sein Tohlii (Thaler) nil 
Und wenn a glei verreckt, verreckt. 
Da Jud', da kroigt seitt Tohlii nil 
Und wenn a glei verreckt. 

(Franken) 

Dafi ein deutsches Madchen nie einen Juden heiraten soil, 
fordert folgender Vers: 

Gretcbe? wenn de heiern (heiraten) willst, 

Heier nur kaan jud'! 

Wenn de dem sein Nase siehst, 

Lachste dich kaput I. ,». . , ,, „ 

' (Norddcutschland) 

Bei dem Kinderspiel „Vogelkauf" heifit es: 

Kling-ling! — „Wer eas doe?" 
„En alter Jud' I" 
„Wat baet a gde?" 
..H I'ijelchi (Vogelchen) !" 

(Westmark) 

(Das Kind mull den Namcn des betreffenden Vogels erraten und kauft 
ihn dann endlich nach langem Fcilschen. Weil niemand so feilschcn 
kann, wie der Jude, so nennt sich das Kind selbst „ein alter Jud'".) 



Bekannt sind auch die Reime: 

1st ein ]iid ins Wasser g fallen, 
llab' ihn horen plumben. 
Als ich dazu gekommen, 
War der Jud' ertrunken. 



Dudl-Dudl-Leiasock. 

Murgn is a Feiatoch, 

Sticht da Gud srt(n) Weiwl o(b). 

Vwamurgn is 's Sunnta, 

Mocht er's wieda munta, 

Tragi er's bis af da Kirchaspitz, 

Reckt sie an A af Wiasaritz. 



(Das heiflt: 



(Egcrland) 



(Dcutschland) 



Dudcl-Dudel-Leiersack, 

Morgen ist ein Feiertag, 

Sticht der Jud' sein Weib tot, 

Obermorgen ist Sonntag, 

Da macht er's wieder munter, 

Tragt cr sie bis auf die Kirchcnspitze, 

Reckt sie den A auf Biaseritz.) 

Und weiter: 

Da drunl'n in der lllerie, 

Da hiit't a Jud' sei F/ob. 

Und wenn er a hlans Eiipferla macht, 

Dann flieg'ns alle af d'Hoh'. 

(Franken, Nahe Hcsselberg) 

Dort drunten in der Judengass' 
Da wohnt a Konditer. 
Der reckt sei Nas' zum Fenster naus 
Und schreit: Es komml a G'witter. 

(Franken, Nahe Ilesselberg) 

Sechsmal seebs ist sechsunddreifi'g, 
Hat a Jud' sei Judi peitscbi , 
Hat as peitscht, bat as peitscbi, 
Sechsmal sechs ist sechsunddreifi'g. 

(Franken, Nahe Ilesselberg) 



181 



1 80 



Jud', Jud', spuck in' n 1 1 u l. 
Sag der Mama, das is/ gut. 

Jud',, Jud', stinkater Jud' . 

Wo hast die Gut, 

Wo bast's versteck/Y 

lm Wate odcr in der Heck? 

Droben in der Ferscbte 
Hangen lange Werschte. 

Droben in dem llinkelshaus 
Guckt 'ne Kerb vull Bier runs. 

Ho, ho, ho! 

Da Jud' laid/ iiu Strob, 
Strob fangt an zu brennen. 
Jud' fangt mi zu rennen. 
II o, ho, bo! 



Ahnlich : 



(Oberdonau | 



Die Juden buben ein Scbiveiu geschlacbtet 
In dem Tempel Moses, 
In Strumpf ei{n)g'scb . 
Witrscht drafig'macbt, 
Des war wos Kurioses. 



■ e, 



i' Franken) 



(Egerland) 



Und weiter: 



(Westmark) 



(Wcstmarlc) 



Das Volk liebt es nicht, bei seinen Ausspruchen ein „Blatt 
vol- den Mund zu nehmen", sondern nennt die Dinge bei 
ihren richtigen Namen. So kommt es, dafi zahlreiclie Verse 
reichlich derb und nicht immer druckreif sind. Der Voll- 
standigkeit wegen aber durfen wir audi auf diese Reime 
nicht ganz verzichten : 

Die Juden babeu ein Scbwein geschlucht' ', 

Nicht ireil rom Tonjutl Moses 

In die Strumpf e gescb 

Wurst genidcbt. 

1st das nicht was Kurioses? 

Wcstdeutstfdand) 

182 



Da drob'n auf dem Bergabi, 
Da geht der Weg nach links. 

Da sch 'n diet Juden nauf, 

I'fui Teufel. ja. da stinkt's! 

(Franken, Nahc Hesselberg) 

Der Franzose sagt : 

Ecrir a un juij 

(Frankreich) 

und meint damit: sich den Hjntern wischen. 

Besch Werk und gute Wort' 

Seynd arger da Diebstabl und Mordt. 
Willst so mit Wort nit, besch . . . en sein. 
So lafi ins Huus kein Juden rein. 

(Alter deutscher Reim) 
Itzig, der J tide. 

Uzig, der Bock, 

Much/ in die Hose, 

Much/ in den Rock. 

(.Milleldcutschland) 

Dor/ unta in der Juda-Gass '. 

Do is/ a Judo-Beck, 

Der reck/ sein A zum Fensier nuns 

Und schrett: Dos is a Week! 

(Franken, Niihe Hesselberg) 



183 



Da drob'n auf dem Berg, 
Da sleht a schon's Hans, 
Da sch . . . .' drei Juden 
Zum Dachfenster 'turns. 



(Frankcn, Nahc Ilesselbcrg) 



Und endlich: 



A ]ud' bat in Keller g'sch . . . en, 
A Maus hat'n in A . . . . net biss'n. 
Der Jud', der schreit: o wail), o tvaihl 
In Keller sch . . . .' i nimmer neil 



(Franker), Nahc Hcssclbcrg) 



184 



XXV. 

Buntes und Nachtrag 

Der Verfasser dieses Buches hat die vielen Hunderte von 

Sprichwortem des Volkes, die sich mit dem Juden ausein- 

andersetzen, auf 24 verschiedene Kapitel verteilt und mit- 

tels verbindender Texte aneinandergereiht. Nun gibt es 

aber noch eine Anzahl von Sprichwortem, Redensarten und 

Reimen, die in den besagten Abschnitten des Buches keine 

Verwendung finden konnten. Diese sind nun in dem nach 

folgenden SchluBkapitel untergebracht und durch einige 

Nachtrage erganzt. 

An bunten Redensarten sei nachgetragen : 

Von einem Menschen, der viele Fehler hat, sagt man : 



Er is/ trie der ewig Jud'! 



(Schwaben) 



Oder: 



Aus dem konnt' m'r zwoi Jude mache. 

(Schwaben) 

Er schlagt nans wie e Jud'! 

(Schwaben) 

Von einer Marschkolonne, die keine Ordnung halt, sagt 
man: 

Sie Ziehen wie die Juden durcbs Rote Meer. 

(Ungarn) 



Weiter: 



Br ist gottesfiirchtig wie eiu jiidischer Bettler. 

(Ungarn) 



•«5 






Wenn jemand schlecht gelaunt ist, sagt man von ihm: 
Er hat einen Juden gefruhstuckt. 



Hessett-NasSfUl) 



Die Redensart: 



Er ist einem Juden zu Gevatter gestandeu 

(Deutscliland) 
gilt fur durchtriebene Nichtjuden. 

Falls jemand etwas verkehrt anpackt, behauptet man von 
ihm; 

Er fang! bin ten an ivie ein ]ud'. 

(Franken) 
(Juden lesen bekanntlich von riickwarts nach vorwarts.) 

Die Redensart: 

Er ist mil dem Juden verwandt 

will sagen: Er hat grofJe Schulden. 

Wenn einer recht zah ist, meint man von ihm: 

Den bringe vier Judde nit kleen. 

(Westmark) 

Der Maler bezeichnet eine von der Farbe nicht erfafite 
Flache als 



(Deutschland) 



Jud'. 



(Tirol-Vorarlbcrg) 



;. I in Hinweis auf die Wertlosigfceit des Juden.) 

Wenn eine Zigarette schief anbrennt, hort man den Ausruf: 

E "l Jud'! (Tirol-Vorarlberg) 

1 86 



W'ircl ein Kind von einem anderen angespuckt, so wird dies 
mit dem Ausruf: 



Jud', Jud'! 

quittiert. 

(Ausdruck der Verachhing.) 



(Tirol-Vorarlbcrg) 



Wenn schmutzige Geschafte gemacht werden, sagt der 
Volksmund : 



Es jiidulet . 

■ 

Der iiberall bekannten Redensart: 



(Tirol-Vorarlbcrg) 



Btatst du tneinen Juden, so ban' icb deinen Juden! 

(Deutschland) 
soil folgende Begebenheit zugrunde liegen: 
Ein Ellwanger und ein Dinkelsbiihler Postillion 'fuhren hau- 
fig zvvei sehr geizige judische Geschaftsleute mit der Extra- 
post. Als sie sieh eines Tages begegneten, verlangte der EU- 
wanger vom Dinkelsbiihler Postillion, er solle ausweichen 
mit der Begriindung: „Ich fahre keinen so filzigen Juden 
wie du!" Darauf erwiderte der Dinkelsbuhler : ..Schimpfst 
du meinen Juden, so hau* ich deinen Juden!" Nun schrie der 
Ellwanger: „Haust du meinen Juden, so hau' ich deinen Ju- 
den!" In der darauffolgenden Rauferei wurden die beiden 
Juden iibel zugerichtet. So hatten sich die beiden Postillione 
an den geizigen Juden geriieht. 

Wenn in Ilessen etwas nicht gefunden wird, heifit es: 



Das hat der Jude am Stock gebabt 
(in seinem Pack weggetragen |. 



lessen) 



187 





Folgender Brauch ist in der Westmark zu Hause : 

Einer stofit dem anderen mit den Knien von hinten an die 

Oberschenkel und sagt: 


Weit bekannt ist folgende Redensart: 
Macb's wie der Jud' zu Bislinge 


if. 






So geh'n de Judeii 


de Trap (Treppe) erob (herauf). 
(Westmark) 


(Deutschland) 
(der Zwanzigroal vergeblich cine Schankkonzcssion beantragte, bis sie 
zum einundzwanzigsten Mai gewahrt wurde, nachdem er geschmiert 






Von Leuten, die alles verkehrt machen, sagt man: 


hattc.) 








Es geht idles links wie bei den Juden. 

(Deutschland) 

Einem Mann, der seinen Hut schief auf hat, verspottet man 
mit dem Wort: 


Judenbar'l, 

(Oberdonau) 
so heifien in Oberdonau die Haare, welche die Kinder mit 
auf die Welt bringen. 






Er hat seinen Hut 


auf wie ein Jud'. 

(Deutschland) 


Seinen Abscheu vor einer Speise bringt 
druck mit : 


man oft zum Aus- 




Von einem groRen Feuer sagt man in Schwaben: 

An dem Feuer konnt' m'r'en Jude brotel 

(Schwaben) 


Es schmecht. wie ein toter Jud' . 
Weiter: 


(Dcutschland) 








Ganz ausgezeich.net ist: 

Er (es) ivankt wie das judische Gesetz. 

(Ehemaliges Polen) 
(Bckanntlich wird fast alles, was an einer Talmudstelle verboten wird, 
an einer anderen wieder erlaubt.) 

Juden-Mazzen (Oberfranken) 


Es dreht sich wie im Juden das Bauchweb. 

(Ungarn) 
(Eine Anspielung auf das bei Juden haufig wahrzunchmendc Bauch- 
kriimmen.) 

Von einem Kind, das sich nicht gem waschen will, sagt man 
in Ostpreufien : 

Es wascht sich mit einem Nasenlocb voll 






nennt man das Brot, das 


nicht „aufgegangen" ist, weil die 


Wasser wie ein Jude. 


(Ostpreufien) 






Hefe versagte. 




Wer beim Schreiben Kleckse macht, von dem heifit es: 








Zappelige Menschen werden in Schwaben auf folgende 
Weise ironisiert: 

Dear hwpft alleweil en d' Hadh, 

Wie d'r ]ud' gen Mond. (Schwaben) 


Er hat Juden begraben. 

Wenn jemand nicht wetten will, sagt er 
IPetten tun die Juden. 


(Deutschland) 
(Mitteldeutschland) 








1 88 






189 


















Wirft jemand beim Essen Messer oder Gabel herunter, ruft 
man ihm zu: 

Wenn du ein Jude warest, 

miifitest du mit Essen aufboren. 

(Mittcldeutschland) 
Weiter: 

Er sehnedxt vie der ]ud' beim Fressen. . 

(Ungarn) 

Wenn jemand glaubt, dafi ein anderer ihnausforschen will, 
f ragt er zuriick : 

Hast an Juden g'seh'n? 

(Deutschland) 

Eine langwierige Angelegenheit bezeichnet man in Ungarn:: 

Lang ivie ein fudisches Gebet. 

(Ungarn) 

Wenn ein Kartenspieler Pech hat und verliert, sagt er : 
Auf meinem Stable mufi ein Jude gesessen haben. 

(Sudetenland) 
Wer grofJen Durst, aber nichts zu trinken hat, sagt: 

Ich drack e Gins Bier mit einem ale Jiidd. 

(Kheinland) 
(Ich wurde ein Glas Bier mit cinem alten Juden trinken.) 

Wenn jemand ohne Unterbrechung drauflos redet, so sagt 
man von ihm: 

Er hat 'n Schnabel ivie 'n Bdndelfud' (Hausierjude). 

(Bad en) 

190 



Ahnlich: 

Der kann reden ivie ein ]nd\ 

(Tirol-Vorarlberg) 

Von einem jungen Mann, der heiraten will und bald dieses, 
bald jenes Madchen freit, weifi man zu sagen : 

Er hat sie stehen wie „der Gatsch" (Leiwener 

Jude) die Kalber. 

(Westmark) 
(Das hciBt: Er hat uberall einen Schatz.) 



Und weiter: 

Da efi du schlaal ivie 'ne Jiidd. 
(Er ist so schlecht wie ein Jude.) 



(Rheinland) 



Manner, die iiber eine Unebenheit des Bodens oder gar iiber 
einen Stein stolpern, gebrauchen den Ausdruck: 



Door leet ene ]6d begrave. 
(Da liegt ein Jude begraben.) 



(Nicden-hein und viele 
andere Lander) 



Wenn niederrheinische ICinder spielen und einer der Mit- 
spieler pf uscht, so rufen sie : 



Hej vuttelt as 'ne ]6d. 
(Er pfuscht wie ein Jude.) 



(Nicdcrrhein) 



Ferner: 



Der is dazoukumma woi da Gud zan Minimi. 

(Egcrland) 
(Er ist dazugekommen wie der Jude zum Himmel, also durch Zufall.) 



191 



Der ist meg wdi's Gu(d)n sa(a) Sol. 

(Egerland) 
(Das heiBt: Er ist fort wie die Seele des Judcn und nicht mehr auf- 
findbar.) 



Und vveiter: 

Das kann ein kranker Jude essen. 

(Das hciflt: Die Speisc ist sehr gut.) 



(Dcutschland) 



Sei g'scbeit, 's Jude Gas (Gans) hot 

henle koi Vorderteil. (Sch wabe n ) 



Hi Rumanien sagt man: 

Are drept mancar cd-i Jidan. 

(Auf deutsch: 

Er hat recht, obwohl er Jud' ist.) 



(Rumanien) 



Mich friert wie einen Judenptngen, 

der kerne Siriimpfe anhat. (MitteIdeutsth i a nd) 

Wenn einer im Egerland eine schlechte Karte ausspielt oder 
eine Sache aufgeben muii, so sagt er: 

Marsch mi(t)v Gu(d)n, haut Speck g'fressn. 

(Egerland) 

Wenn jemand von einer Leidenschaft nicht lassen konnte, 
erklarte man schon im Mittelalter : 

Das hahen ihm die Juden angethan. 

(Deutschland) 

Und weiter: ' 

Wegen eines Jilden fdhrt man nicht nach 
Schopjlocb. fFranken) 






Wenn einer schnell und undeutlich spricht, sagt man zu 
ihm: 

Als ob Juden sich in deinem Mund streiien. 

(Rumanien) 

Der Abscheu vor dem Juden zeigt sich in folgenden Re- 
densarten : 

Ich wollt lieber en alte Jude kusse, 

als des doe! 

(Schwabcn) 

(doe = tun.) 

Ahnlich : 

Lieber en tote Jude em A . . . . lecke, 
als des doe (tun) ! 



SchwaberO 



Weiter: 



Wirf's in den Sack vom Itzig. 

(Rumanien) 

(Das heifit: Hoffe nicht mehr, daB du es bekommst.) 

Einen Wagen, der mit juden besetzt ist, bezeichnet man als: 
E leer Chaise mit Judde. 



(Saarpfalz) 



Oberall bekannt ist: 

Fort mit Schaden! sagt der Jud' . 

(Franken) 

Jetzt begreif ich's, 

sagt der Judd beim Schneescbuhlaufen. 

(Westmark) 
(Wenn sich jemand bei kdrperlichen Arbeiten ungeschickt anstellt, 
neckt man ihn mit diesem Ausspruch.) 



192 



13 Hiemer, Der Jude im Sprichwort 



193 



Mm Heren dat Geld, un ih de Slage, 

see de J ode. (Ostlricsland) 

Schlechle Masemalte! sagt der Jild'. 

(Hunsriick) 
(Wcnn der jttde bcim Begauncrn kcin Gliick hat.) 



Im Gegensatz : 

W'underschtiin! segt de ]ud'. 
(Wcnn ihm die Gaunerei gliickt.) 

Auf die jiidische Falschheit weist hin : 



(Mecklenburg) 



Er ebrt n>ie der Jude den Herm ins Gesicht 
mid spottet hinter seinem Riicken. 

(Ostland) 

Weiter: 

Treket se huir en Juiden dor ne Kouh. 

(Ostfric-sl 
(Hier wird ein Jude durch eine Kuh gezugen.) 

Diese Redensart wurde gebraucht, vvenn sich eine Anzahl 
Menschen auf der StrafJe zusammengefunden hatte und eif- 
rig debattierte. 

tlberall bekannt ist audi: 

///;; ist bin, 

,/, leiht kein [huf mehr drauj. (Deu(sch|and) 

Auf das judische Arrestlokal bezieht sich: 



Met Schatz, der ist vom Judelocb. 



(Scliwabcn) 



194 



Wenn man eine besonders schlechte Sache kennzeichnen 
will, sagt man in Egerland: 

A Gud is Dreck dageg'n. 
(Ein Jude ist ein Dreck dagegen.) 



(Egerland) 



Wenn jemand Schlage bekommen hat, sagt man : 

Die kaufl ihm kein alter Jude ab. 

(Hcssen-Nassau) 

Weit verbreitet ist audi : 

Wenn dent Jud' nicbt ivobl ist, pfeift er. 

(Deutschland) 
Auch das Wetter wird oft in Beziehung zum Juden gesetzt. 
Wenn es heiii ist, sagt mjan: 

Ene able Jud wed gebrode. 

(Rheinland) 

1st das Wetter schlecht : 

Ene Jud halt secb geh tinge. 

Schneit es : 

Do Jiidde spoee. 

(Rheinland) 

Wenn es besonders stark regnet, sagt man in Pommern: 

Es regnet wie auf einen toten Juden. 

(Wartheland) 

Wenn ein kleines Kind am Boden alles aufheben und be- 
tasten will, ruft ihm die Mutter zu: 

Nicbt anlangen. pfui. tin hat 'u niter Jud' 



(Rheinland) 



bingespuckt! 



Baden 



13* 



195 



Weiter: 



Wo ein Jude biugepifit bat, 
da wacbsen rothe Kartoffeln. 



(Schlesicn) 



Ahnlich: 

Do hot der Jud drauf gespitzt (gespeit). 

(Deutschland) 

Wo ein Jude hinspuckt, wachst Unkraut. 

(Deutschland) 

Wo ein Jude hinspuckt, gibl's Ungluck. 

(Deutschland) 

Waar een jood schijt, groeit geen gras. 

(Holland) 
(Wo ein Jude sch. . . . t, wachst kein Gras.) 

Hat einer ein Loch im Strumpf , sagt der andere : 

Do hat e Jud' bin gespoezt (gespuckt). 

(Westmark) 

* 

Der Jude darf bekanntlich kein Schweinefleisch essen. Viele 
Redensarten bef assen sich auch mit dem Schweine : 

Du bist wiltkomme, rvie d' Sau em Judehof. 

(Schwaben) 
(Also nicht.) 

Ganz ahnlich: 



Du kommst mir so ungelegen 
wie die Sau im Judenhaus. 



(Saargebict) 






Du kommst recht a, wie d' Sau en d'r Judegass'. 

(Schwaben) 



Er nimmt sich aus ivie eine Sau im Judenhaus. 
(Das heifit: Er pafit nicht in die Umgebung.) (° berfranken ) 

Do goht grad d' Sau en's Judehaus. 
(Eine Oberraschung geschicht.) (Schwaben) 

Bet den Juden ist es besser, 
. ein Schwein als ein Menscb xu sein. 

(Italien) 
(Dicsen Ausspruch soil, wie Macrobius erzahlt, der rSmische Kaiser 
Augustus getan haben, als ihm der Kindermord des Herodes berichtct 
worden war.) 

In Norddeutschland sagt man heute : 

Bi de Juden is beter, 'n Swim as'n Minsch to sien. 

(Norddeutschland) 
Und weiter: 

Er qualt ivie der Jude das Schwein. 

(Ostland) 
Wer was liebt, wer was vorzieht — 
das Schwein den Schutt, der Jude die Zwiebel. 

(Ehemaliges Polen) 
* 

In der groflen Zahl der antijudischen Sprichworter fallen 
immer wieder jene auf, die vor dem Juden warnen: 

Gott wolle wis behiiten, 

Daft wir nicht wer den Jut en. 
(Siehc Seitc 150.) (Schleswig-Holstein) 

Der Jude beifit auch ohne Zahne. 
(Das heilit: Er ist immer gefahrlich.) (Ruthenicn) 



196 



197 



Bet Jiideu, Belt/em und Sfielern 

bring man sein Geld allezeit fur vol! an. 

(Deutschland) 

(Weil sic nichts nachfoxdern konnen, wenn sie audi angeblich zu we- 
nig Oder unrechtes Geld erhalten batten. Das Sprichwort bezieht sich 
namentl ich auf Spiclschuldcn.) 



So sul ivir von uns scheiden 
Juden, Ketzer. Heiden. 

Sehr alt ist der Reim: 

Judenjlinten, JuderifUnten, 

Schiefien vome, schiefien hinten! 

Ebenso: 



(Deutschland) 



(Mittcldeutschland) 



De beschniitene Jude send arger als die 
obeschnitteve. (Schwaben) 

(Bin Hinweis, daB die Juden in jedem Falle noch schlimmer sind als 

nichtjtidische Gauncr.) 

Prophetisch sagt man in Frankreich: 

Quand les Juifs bogra le Rhin 

a toute la Guide aura sa fin. 

(Frankreich— i6.Jahrhundert) 
(Auf deutsch: 

Wenn die Juden am Rhein sind, 
wird Gallien sein Endc finden.) 



Wetter: 



Wir miissen den franzosischen Schaf stall 
gegen fudiscbe Wolfe und Fucbse verteidigen. 

(Frankreich) 



198 



Aus dem Mittelalter stamtnt: 

Der J ltd' 

Tut dem Christ' kein Gut. 

(Deutschland) 

Von der jiidisehen Unersiittlichkeit berichten: 

Der Jude ist em Spatz: wo er sich auch hinsetzt, 

frith er sich roll. ' . . . . 

' ' (Ruthenien) 

Wenn man von einem Juden gefragl wird, 
map man Bohnen in den Ohren haben. 

(Ostfricsland) 

(Das hcifk: Man darf einen Juden uberhaupt nicht anhilrcn.) 



Writer: 



Wer Dreck angreift, besudelt sich, und wer dem 
Juden die Hand reicht, bleibt damn kleben. 

(Oberdonau) 

Alles verdirbt in der Stadt, 

Wo es viele Juden hat. . 

(Schlcsien) 

Lap m'r koin Jude en's Baits! 

' (Schwaben) 



Der Juden Fall . 
der Christen lleil. 

De Jud' deit den Christ he Gut. 



(Deutschland) 



(Deutschland ) 

Behii/e Gott vor einem Darlehen seitens des Herrn 
und von einem Nutzen seitens des Juden. 

(Ostland) 



199 



D'un Suisse n' attends point raison 

d'un juif en oraison 

ou d'une femme en sa maison 

quand elle crie bors de saison. 

(Frankreich) 
(Auf deutsch: 

Verlange keine Vernunft von einem Schweizer, 

keine von einem Juden, wenn er betet, 

und keine von einem Weibc, 

wenn es in ihrem Hause zur Unzcit zetert.) 



In Ruthenien sagt man: 

Zidi kak schmeli, 
wsie za odnobo stofat. 

(Auf deutsch: 



(Ruthenien) 



Die Juden sind wie die Feldbienen, 
einer nimmt sich fiir alle an.) 

Und in der Ukraine: 

Kukil z przenici wibiraty, tydow i 

Liachiw rizaty. 

(Ukraine) 
(Auf deutsch: 

Die Spreu vom Weizen auslesen, 
Juden und Polcn ausschlachten.) 



Weiter: 



Der Jude ist seinem Gast wie ein Fetter im Busen, 
cine Maus im Sack, eine Schlange am Halse. 

(Ilochland) 
Wer den Juden an die Nase greift, 
Der bat schon an seine Klugheit gestreift. 

(Deutschland) 



200 




Pfaffen, Edellcute und Kramer werden manchmal den Ju- 
den gleichgestellt : 

Der Pfaffen und der Juden Gut, 

Das nimmt uns alien freien Mut. 

(Deutschland) 

Traugt (traut) ein Jude dem andern, 

ein Pfcff dem andern, 

ein IPeib dem andern, 

so lacht Gott im liimmel. 

(Deutschland) 

Mit Juden und Pfaffen babe nichts zu schaffen! 

(Deutschland) 

Auf schwabisch : 

Bruder, bau nex z'scbaffa 

mit Jude ond Pfaffe. 

(Schwaben) 

Jiid' und Edelleut' hange zusamme. 

(Deutschland) 

Mit Postscbreibern, Kramem und 

Juden ist iibel jagen. 

(Deutschland) 

Und nun weitere bunte Sprichworter: 

Die Wocbe fangt gut an, sagte der Jude, 
da sollt' er am Montag gebangt werden. 

(Deutschland) 



Ahnlich : 




/ wollt, i war drboim, sagte der Jude, 

als man ibn henkte. 

(Schwaben) 



201 









(Spanien) 



(Kuthenien) 



In Spanien sagt man : 

Ni do ni tomo, 

como fudio en sab ado. 

(Auf deutsch: 

Icli gebe nicht unci nehme nicht 
wie der Jude am Sabbat. 
Ein Hinwcis, daft der Judc am Sabbat nichts tut.) 

Aus Ruthenien stammt: 

U muzika grud nikogda 
nie zjabniet, u £ida pjathi, 
u Ljacha uscbi. 

(Zu deutsch: 

Der Bauer friert nic in der Brust, 
der Jude in den Fersen, 
der Pole in den Ohren.) 

Weiter: 

In Tirol hort man mehr jiidetn ah jodeln. 

(Norddeutschland) 
(Ein Hinweis auf die einstmalige Cberfullung Tirols durch jildische 
Kurgaste.) 

Taupe (Laupheim) zu sprenget iille Judc. 

(Schwaben) 
(Laupheim war eine giolsc Judcngemeinde.) 

Wenn der J ud' blSd is/, dann ist er saublod. 

(Niederdonau) 

Een jodenfooi — een Jodenstreek. 
(Ein Judentrinkgcld - ein Judcnstreieh.) \k Jcilande) 

Loch is Loch, 

bat? i mein Tahiti (Talen nock, 

sagt der jud'. 

(Franken) 







Der Jude meint, er sei ein Christ. 
Wenn er nur Scbtveinebraten ifit. 

(Dcutschland) 

Haben Sie nich den kleinen Kohn geseh'n? 

(Deutschland) 

Es geschieht ouch, dafi der Jude gezwungen ist, 
zu Fuji zu geben. 

(Ostland) 

Ironisch gemeint ist naturlich : 

Es ware ein Ungluck, wenn es nicht 
genug Juden giibe. 

(Ostland) 

Und ebenso : 

Obe die Gunst auf die Juden aus. Gott behiitet 
dich (dann) vor Feinden und Neidern. 

(Arabisch, Marokko) 

Ein jiidischer Freund ist dir nutzlich 
in diesem und jenem. 

(Arabisch, Marokko) 

as hciGt: Ein jiidischer Freund kann in schmutzigen Angelegenhei- 
ten niitzlich sein.) 

Moscbka, bias' dich auf, du hist ja ein 
grofier Ilerr. 

(Ehcmaliges Polen) 

(Auch das ist Ironie! Solltc es abcr dem „Moschka" gelingen, dcn- 
noch retch zu wcrden, dann wi'u-dc er sich zvveifellos „aufblasen".) 

Die Uhr des Frduleins, das T aschenmesser des 
Studenten, das Pferd des Juden — fiihlen sich gut. 

(Ehemaliges Polen) 
(Das hci!5t: Sie werden mifibraucht.) 



202 



20; 



Der unbewanderte Pferdelenher, 
der Jude, der zum Schabbes eill. 
und der betrunkene Knecbt — 
sind den Pferden gut bekannt. 

(Ehcmaliges Polen) 

Spiel/ der Jude auf der Gajda? 

(Bulgaricn) 

Gajda ist das nationale bulgarische Musikinstrument — 
dasselbe, wie der schottische Dudelsack. Als der romische 
Kaiser Titus Jerusalem zerstorte, bestanden einige seiner 
Legionen zunieist aus buLgarischen Soldnern, die ihr Natio- 
nal instrument mit sich hatten. Unter den Tonen der Gajda 
wurde Jerusalem erobert. Der jiidische Historiker Mesan 
(in Sofia) erwahnt in seinen Forschungen, daft die Juden 
die Laute dieses Instrumentes nicht horen konnen und sich 
die Ohren zustopfen, da es „das verfluchte Instrument ist, 
unter dessen Tonen die Mauern Jerusalems gefallen sind". 

Der Ruthene driickt seine Verachtung gegeniiber dem Ju- 
den mit folgender Erklarung aus: 

Es wird regnen, denn die Juden streichen umber. 

(Ruthenien) 



Weiter: 



Es ist kern Jud' im gantzen Elsafi, 
der ein Balzen darauff lybe. 



(Das heiCt : Die Sachc ist wertlos.) 



(ElsaG) 



Ober die geistige Gewandtheit des Juden berichtet: 

Kriecht der Jude als letzter in den Sack, 
kommt er zuerst wieder heraus. 

(Miltcldeutschland) 



204 



In Spanien sagt man : 

Ni judio necio, ni liebre perezosa. 
(Auf deutsch: (Spanien) 

Kein Jude niirrisch, 
kein Hase faul.) 

(Das heiOt: Wenn die Juden sich auch noch so eigenartig benehmen, 
sie sind doch vollkommen klar bei Sinnen.) 

Allbekannt sind : 

Der Jude lacht, wenn die Christen sich streiten. 

(Rumanien) 
Die Juden gehen ihr en eigenen Weg. 

(Deutschland) 
Nur an die jiidische Religion will ich nicht glauben. 

(Bulgarien) 
(Das heifit: Ich bin bereit, allem den Glauben zu schenken, nur nicht 
der jiidischen Religion.) 

Und wieder aus Spanien : 

Judio, dona, hombre con corona jamas perdona. 

(Auf deutsch: (Spanien) 

Jude, Wcib und Kronentrager verzeihen nie. 
Ein Hinweis auf die Rachsucht der Juden.) 

Auch in Frankreich kennt man die Judenfrage: 
Es ist der Jude selbst, 

der den Anlisemitismus schafft. 

(Frankreich) 

Solang die Juden nicht wie ein normales Folk leben, 
iverden die anderen Volker keinen Frieden hahen. 

(Frankreich) 
Die Juden gedeihen in der Uneinigkeit. 

(Frankreich) 



205 






Und ahnlich: 

Die Juden siud shirk, wenn sie verstreut sind. 
aber sie werden schwach in Qrinung und Einigkeit. 

(Frankreich) 

Welter: 

Wo der Jude ist, da ist Besiechung auch 

Das isl nun mal sein Branch. 

(Rulhenien) 

Im Westen des Reiches hort man oft: 

Der Jiid bafi et Gemiimmels. 

(Rheinland) 

Der Jude hafit das Gemurmel. 

(Das heilit: Der Jude halk es, wenn man im Volke anfangt, fiber ihn 
zu reden [zu murmcln]. Dann weifi er, dafJ man ihm hintcr seine 
Schliche gekommen ist.) 

Sehr gut : 

Zivei Juden von demselben Eache 

werden einander nicbt leicbt iibervorleilen. 

. Niederlande) 

Bin Jude macht keinen Markt. 

(Deulschland) 

Wenn der Jude aus Gold besliinde, dann wiiren 
seine Bohnen (Hoden) trolzdem nur aus Kupfer. 

(Arabien, Marokko) 

In Mazedonien warnt man unartige Kinder mit dem Rufe: 

Sei artig, sonst ruje ich den Juden. 

damii er dick auf Nadel spiefit! 

(Mazedonien) 



206 



Beliebt ist auch das Pf andcrspiel : 




Der Jude bat e Schwein gescblacbt't, 




was ivillst de davou haben? 




(Schinken, Ohren usw.) (Mitteldeutschland) 




In den Niederlanden sagt man : 




Er ist geen jodensabbat zoo kwaad, 




of de zon schijnt tocb nogvroeg of laat. 




(Niederlande) 




{Kein Judensabbath so iibel endet, daB die Sonne nicbt friih oder spat 




ihren Segen spendet.) 




Sehr nett: 




in Earth (Furth), in Earth. 

Da gibl's viel Juden und viel Wert (Wirte). 




(Franken) 




{Furth in Baycrn war einst mit Juden iibervolkert.) 




Thut nicbt so verwundert: 




Ein Jude macht bundert. 

(Deutschland) 




Endlich: 




Ein Jude, der mufi bandeln 




Mit Spitz, Kattun und Bandeln, 




Und wenn er nicbt mebr handelt, 




So mufi er aus dem Land. 

' (Sudetenland) 

* 




Und nun zum Schlusse noch einige bunte Reime und Verse: 




Judke, Schachermacbhei, 




Dein Sack ist entzwei! „ . 

(WestpreuGen) 

{Das heifit: Jude, du bist durchschaut.) 




207 










Karlsbad, du schoner Ort, 

Juden da mid Juden dort. 

Juden in der Miiblbrunnhalle, 

Juden mil und ohne Kalle, 

Juden auj dem Wege draufi', 

Juden mil und ohne Lous. 

Karlsbad, was ist dir bescbieden, 

Wo man hinschaut, nichts als Juden! 

(Sudetenland) 

Die Kinder der Steiermark haben ihr eigenes „Judenvater- 
unser": 

I'ater wiser Heberle, 

Kommt der Engel Gabriel, 

Fragt: „Wo sind die drei Brtider?" 

„Sie sind gestorben!" 

„Wer bat sie begraben?" 

„Drei jiidische Knaben!" 

Kritsch, kratsch, Kralewatsch, 

Kraulstingl, Amen! 




(Steiermark) 



Weiter: 



Hunger und Not und grofien Zivang, 

Das leidt' der arme Handwerksmann . 

Es ist kein Handiverk also schlecht, 

Dem der Jud' nicht grofien Schaden brdcbt' . 

Der Handiverksmann Lam nichts verkaufen, 

Dieweil alle zum Juden laujen. 

(Dcutsches Lied um 1520) 
Wo Juden leben, 
Dort mufi die Erde kleben 
Vor lauter Schmtttz und Dreck. 
Wie nach einem Winter, 
Wenn alles leer und kabl, 

So ist es nach der Juden Mahl. ,„ . 

(Sudetenland) 



Mit Farben, Lack und Pjerdeinist 
Schajft fiir den Juden bier kein Christ. 

(Franken) 

,us der Zeit des Siebenjahrigen Krieges, als Priedrich der 
GroCe die sachsischen Miinzen an die Juden verpachtet 
hatte, erhielt sieh der Spottvers: 

Aufien gut und innen schlimm, 
Au fieri Fritz und innen Ephraim. 

(Mitteldeutschland) 

Sehr alt ist: 

Tauben bei Raben, 
Maidlein bei Knaben, 
Juden, die begaben, 
Pfaffen bei den Frauen 
Soil niemand vertrauen. 

(Deutschland) 

Am Niederrhein ist folgender Auszahlreim bekannt: 

A, it, s heijit aus, 
Jud' bleib draufi', 
Jud' komm nit rein, 
Sonst mufit du's sein! 



(Niederrhein) 



Und endlich: 



Juden mussen, um zu leben, 

Immer wieder ins Dunkle streben. 

Sie haben kein Geschick zu arbeilen, 

Wollen nur die Welten hit en, 

Dafi die Welt nach ibiem Sinne 

Den langen Lauf des Verderbens beginne. 

(Sudetenland) 



208 



209 



Nachwort 

In miihevollei- Arbeit hat der Verfasser dieses Buches iiber 
1 200 antijudische Sprichworter, Redensarten, Sinnspriiche 
und Reime der Volker gesammelt, geordnet, miteinander 
verbunden und erklart. Viele Hunderte der angefuhrten 
Volksworte werden dem Leser bisher noch fremd gewesen 
sein. Jene Leser aber, die solche antijudische Sprichworter, 
Redensarten, Sinnspriiche und Reime kennen, die in diesem 
Buche noch nicht aufgefiihrt sind, werden gebeten, uns die- 
selben mitteilen zu wollen. 



Dafiir dankt herzlich im voraus 



Der Stiirmer-Buchverlag 

Ntirnberg A 
Pfannenschmiedsgasse 19 



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